Archive for Februar, 2008

Kackblog.net

Dienstag, Februar 26th, 2008

Britt und Dirk bloggen über ein Thema welches jeden Betrifft, aber kaum einer darüber spricht (warum auch? ;) ). Achtung: Bitte nicht während dem Essen lesen.

Hallo Britt und Dirk. Ihr habt das Kackblog gegründet. Der Name deutet es an, aber bitte erklärt selbst: Worum gehts?

Dirk: Grundsätzlich geht es um alles rund um das "tägliche Geschäft". Aber ohne eklig zu werden. Überwiegend schreiben wir über witze Sachen, die wir im Internet zum Kack-Thema finden und ab und zu kommt auch mal ein ernstes Thema dran. Und natürlich auch über eigene Erfahrungen :) . Ach, um noch etwas klar zu stellen: Laut Duden kann es sowohl das Blog als auch der Blog heißen. Unser Blog heißt nämlich "Der Kackblog" (klugscheißen können wir natürlich auch!).

 

Britt: Ich greife auch gern mal auf Kack-Themen zurück, die einen aktuellen Bezug haben, oder auch auf selbst Erlebtes. Ich komme viel rum in der Welt und halte natürlich stets Augen, Ohren und Nase offen.

Wie seid ihr auf so einen Sch**ß gekommen? :) Spass beiseite, ich finds eine witzige, aber sehr ungewöhnliche Idee.

Dirk: Ich bin ein Fan von Flachspülern und erzählte Britt mal von der Ringeltechnik, wenn die Wurst zu lang wird und man mit dem Hintern kreisen muss, damit alles reinpasst. Britt fand das wohl witzig und meinte, wir könnten da ja mal einen Blog starten.

 

Britt: Naja, Du hast es nicht nur erzählt, sondern in aller Ausführlichkeit eine meiner privaten Websites damit gefüttert. Ein Grund war auch, dass wir schon immer über alles mögliche reden konnten. Auch über sehr intime Dinge, die sich wahrscheinlich "normale" Menschen nicht so ohne weiteres erzählen.

Dirk, welche Ziele verfolgt das Kackblog, bzw. was steckt dahinter?

Dirk: Immerhin kackt der durchschnittliche Erwachsene im Jahr rund 90 kg zusammen. Und uns alle begleitet das Thema doch fast jeden Tag (gelegentlich auch mehrfach am Tag). Das ist doch schon Grund genug, sich damit auf humorvolle Weise zu beschäftigen. Und nochmal: DER Kackblog. ;-)

Britt, wie wär’s mit einem Blogsponsor aus der Biomasse-Branche?

Britt: Was sollte der denn sponsorn? Müsste dann unser Gästeklo "Charmin-Arena" heißen? Oder die Seite "ammodiumakutkackblog.net" ;) Sponsoring gehört für mich eher in den Bereich Sport. Unser Blog soll unabhängig bleiben. Jeder darf kacken, soviel und was er will. Oder kann.

Welche Blogs lest ihr regelmäßig?

Britt: Ich lese gern in der Blogshäre vom PM-Magazin, da gibt es zum Beispiel einen "Sprachbloggeur". Ansonsten bin ich ein großer Fan von Podcasts. Ich habe unzählige abonniert. Zu allen möglichen Themen.

 

Dirk: Ich habe in meinem Feed-Reader zur Zeit genau 52 Blogs. Aber ich lese nur bei einige wirklich jeden Beitrag. Zum Beispiel den Bestatter-Weblog, Kopfschüttel-Blog, GoogleWatchBlog, Klabusterbeere, Satirischer Bloganzeiger und seit ca. einer Woche auch Deinen Blog hier.

Betreibt ihr noch andere Blogs?

Britt: Ich habe noch zwei andere Blogs, beide sind aber rein privat.

 

Dirk: Ich bisher nicht. Aber ich habe da schon eine "fusselige" Idee. Muss erst mal schauen, ob das Thema was hergibt.

Was können wir in Zukunft von euch und eurem Blog erwarten?

Dirk: In Kürze steht ein ganz kleines Redesign an und ich denke, wir werden die Werbung komplett entfernen, oder?

 

Britt: Ja, die nervt!

Irgendwelche letzten Worte?

Dirk: Ich zitiere einfach mal einen Kommentar aus dem Kackblog: "Gut gefurzt ist halb geschissen!"

 

Britt: Da hast Du recht! Auch wenn ich es etwas damenhafter ausgedrückt hätte!

Somit schließe ich das Thema. Danke eure Ausführungen. P.s: Ich bleibe bei "DAS Blog". ;)

Link: www.kackblog.net

Rettungsdackelblog.de

Montag, Februar 25th, 2008

Sascha absolviert gerade seine Ausbildung zum Rettungsassistenten und berichtet im Rettungsdackelblog über seinen - oft schwierigen -  Arbeitsalltag.

Hallo Sascha, was erfährt man vom Rettungsdackel?

Sehr viel. Zum Beispiel alles rund um meine Ausbildung. Viel aus meinem Privatleben oder was sonst gerade so in meinem Kopf vorgeht. Ich versuche Tipps zu geben wie man am besten seine Ausbildung zum Rettungsassistent gestaltet, was man tun sollte und was man vermeiden sollte. Außerdem viel lustiges aus dem www.

Welche Kriterien sollte man erfüllen, wenn man Rettungssanitäter werden will?

Beim RS reicht die Vollendung des 17. Lebensjahres. Man sollte außerdem den Hauptschulabschluss haben. Das sind die gesetzlichen Anforderungen. Die persönlichen sollte man nicht außer acht lassen: man sollte belastbar sein, manchmal sollte man mit viel Elend klarkommen, man rennt manchmal gegen Windmühlen an und man sollte sich klar sein das man in diesem Job nicht reich wird. Im Gegenteil. Oftmals sind die Schichten sehr eintönig und monoton aber dann passiert es und man wird zu einem Einsatz gerufen der es in sich hat. Beim Rettungsassistent sind die gesetzliche Voraussetzungen ähnlich, was oftmals ein Problem ist. Aber das ist ein zu großes Thema um es in 8 Sätzen abzuhandeln.

Was war dein außergewöhnlichster Einsatz als Rettungsassistent?

Hm, gute Frage. Bewußtlose Person auf Friedhof? Oder 2 Geburten im Rettungswagen? Leider überwiegen die negativen Einsätze und die brennen sich meist im Kopf fest.

Welche Themen bewegen den Rettungsdackel sonst noch?

Im Moment mein Projekt Abnehmen, Berufspolitik im Rettungsdienst und Musik. Ich kann nicht ohne Musik leben. Ich bin absoluter Konzertliebhaber.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Da gibt es viele, z.B. den Fernfahrerblog, den Kopfsalatblog, den Kopfschüttelblog, den Shopblogger und sehr viele Rettungsdienstblogs. Einfach mal in meine Blogroll schauen.

Betreibst du noch andere Blogs?

Nein einer reicht ja. Ist schon genug Arbeit…

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Im Juli habe ich mein Staatsexamen, Im August folgt ein Umzug in ein anderes Bundesland. Ich absolviere dann mein praktisches Jahr auf einer Rettungswache. Ich werde dann wieder vom täglichen Wahnsinn von der Straße berichten können.

Irgendwelche letzten Worte?

Mit den Worten von Dieter Nuhr: „Demokratie heißt, dass jeder was sagen darf aber wenn man nichts zu sagen hat einfach mal die Fresse halten“
Oder die letzten Worte des Rettungssanitäter: „Natürlich halte ich die Paddels wenn du den Defibrillator testest“.

Dankeschön Sascha.

Link: www.rettungsdackelblog.de

Richtigstellung: Frage Nummer 3 wurde angepasst. Ursprünglich fragte ich fälschlicherweise nach Sascha’s aussergewöhnlichstem Einsatz als Rettungssanitäter. Sascha ist jedoch Rettungsassistent.

Fernsehformat.de

Montag, Februar 25th, 2008

Florian dokumentiert auf Fernsehformat.de die im TV ausgestrahlten Totalabstürze und Höhepunkte. Vom Super-Tilt bis zum perfekten Auftritt kommentiert sein Blog das volle Spektrum medialer Ergüsse.

Grüß dich. Erzähl uns doch bitte ein bisschen was über dich.

Mein Name ist Florian und ich bin Blogger, Musiker, Fotograf, Freund, Sportler, Abiturient, Leser, Fan, Rechtshänder, Bürger, Konsument und manchmal gucke ich auch Fernsehen.

Seit wann bloggst du?

Das Bloggen entdeckte ich Ende November für mich. Bis das Grundgerüst meines Blogs jedoch aufgebaut war, verging einige Zeit und ab Januar konnte es dann los gehen.

Bei deinem Blog dreht es sich hauptsächlich um recht umstrittene Shows wie ich sehe, wie stehst du selber zu diesen Sendungen?

Diese recht umstrittenen Shows sorgen für viel Wirbel in unserer Gesellschaft, aus diesem Grund berichte ich häufig über jene Formate. Dabei muss ich manchmal selbst den Kopf über die Niveaulosigkeit schütteln, die unser Privatfernsehen zum Teil zu Tage fördert. Ein gutes Beispiel hierfür ist der DSDS Kandidat Raymund Ringele, welcher während der Show zusammenbrach und heute erneut im Krankenhaus liegt, da er den Stress nach der Ausstrahlung nicht aushielt. Da fragt man sich schon ob die bei RTL unter mangelndem Verantwortungsbewustsein leiden.

Ich mutmaße einfach mal: Besteht deine Leserschaft aus 14-jährigen Kichererbsen und Voyeuren? :)

Letzteres hoffe ich zwar weniger, jedoch liegst du damit wohl nicht falsch. Fernsehen ist ein fester Bestandteil in unserer Gesellschaft geworden. Die Teenies interessieren sich für die neusten "DSDS" News und die Älteren Menschen eher für "Wetten Dass…?".

Was fasziniert zahlreiche Menschen an Spektakeln wie DSDS oder Dschungel-Camp? Sind viele Teilnehmer masochistisch veranlagt oder geltungssüchtig bzw. leben viele Zuschauer ihre Schadenfreude am TV aus?

DSDS und das Dschungel-Camp sind für viele Menschen sicherlich ein reines Comedy-Spektakel. Talentfreie Menschen (im Falle DSDS) werden zur Erheiterung der Massen vorgeführt, worüber ein Großteil sich prächtig amüsiert. Teilweise mag dies auch recht komisch sein, beispielsweise ein immer wiederkehrender Menderes Bagci, doch leider wird die Grenze des guten Geschmacks zu häufig überschritten. Aber was interessiert das 5 Millionen amüsierte Zuschauer, die gemütlich in ihren Fernsehsesseln hocken?

Einige Menschen beklagen sich übers Fernsehen und speziell über die Privatsender. Heutzutage würde nur noch Schund mit Verdummungseffekt ausgestrahlt. Siehst du das etwas differenzierter?

Das würde ich so nicht pauschalisieren. Sicherlich produzieren die Privaten viel Unsinn, beispielsweise "Nichts als die Wahrheit" oder "Big Brother". Doch neben dem oft diskutierten Trash-TV findet man auch ansprechende Klassiker wie "Wer wird Millionär?" (RTL), oder innovative, spannende Serien wie Lost (Pro7).

Dein Blog gefällt mir optisch sehr gut, mein Kompliment. Ist das Eigenarbeit oder waren Design-Söldner am Werk?

Vielen Dank! Ich verwende für meinen Blog ein kostenloses Theme, welches von mir optimiert wurde. Exklusive Designs sind für Blogeinsteiger meist zu teuer, jedoch garantiere ich für einen neuen Look, falls der Traffic weiterhin steigt. :)

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Regelmäßig lese ich nur ein bis zwei Blogs. Hierzu zählt der "SEO Marketing Blog" und der "Selbstständig Im Netz" Blog, welche bei mir thematisch voll ins Schwarze treffen.

Betreibst du noch andere Blogs?

Momentan nicht. Fernsehformat ist das Ergebnis meiner ersten Wordpress-Versuche, jedoch bin ich von dem benutzerfreundlichen System sehr angetan, so dass in Zukunft sicherlich ein zweiter Blog aufgesetzt wird, bzw. schon in den Startlöchern steht.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Ein bisschen mehr Kritik in die Suppe, mit einer gesunden Brise Ironie.

Irgendwelche letzten Worte?

Es hat mich gefreut ein begehrtes Interview bei deinem tollen Projekt ergattert zu haben. Viel Erfolg weiterhin!

Florian, ich danke für das Interview.

Link: www.fernsehformat.de

Alzheimer.myblog.de

Sonntag, Februar 24th, 2008

Noga führt ein Blog zum Thema Alzheimer. Sie berichtet vom Leben ihrer betroffenen Mutter und ihrem Alltag als Tochter und Betreuerin.

Willkommen Noga. Was ist das Kernthema deines Blogs?

Ich erzähle aus der Angehörigenperspektive, was die Demenzerkrankung meiner Mutter für mich bedeutet. Wie verändert sich die Beziehung? Was kann ich für meine Mutter tun und was lasse ich besser? Wo stoße ich an die Grenzen meiner Belastbarkeit und welche Formen von Unterstützung gibt es? Außerdem berichte ich über den Verwaltungskram, mit dem man sich herumschlagen muß, sowie vom Gericht, über die Krankenkasse und Rentenstelle etc. Gelegentlich kommentiere ich auch Bücher, Filme oder Zeitungsartikel zum Thema "Alzheimer" und zeige Fotos aus der künstlerischen Arbeit mit Demenzkranken oder vom Hundebesuchsdienst und der therapeutischen Arbeit mit Tieren.

Wie hält man sich stark, wenn ein Angehöriger betroffen ist? Hast du ein paar Tipps?

Es ist wichtig, das eigene Leben weiterzuleben und nicht total in der Krankheit aufzugehen. Der Austausch in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige, eigene Interessen weiter zu pflegen und Freunde, dei einen unterstützen, sind sehr wichtig. Man muß auch den Punkt finden, wann man aufhört, sich mit immer neuen allgemeinen Informationen zu versorgen. Diese und jene Detail-Info wird man immer wieder brauchen, weil einen neue Situationen im Verlauf der Krankheit mit neuen Fragen konfrontieren.

Was bedeutet dir bloggen und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe schon sehr früh begonnen Tagebuch zu schreiben. Für mich ist Schreiben eine Form der Verarbeitung. Weblogs habe ich relativ spät kennengelernt und fand besonders die Möglichkeit des Austausches und Kommentierens sehr reizvoll. Zur Zeit blogge ich etwas weniger. Gerade in der Anfangszeit als ich mit der Krankheit zurecht kommen mußte, habe ich oft täglich einen Eintrag geschrieben.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Im Gedankenträger wasweissich.twoday.net erzählt Moni, wie sie als alleinerziehende Mutter, Übersetzerin und bekennender Opern-Fan mit einem autistischen Kind lebt, Frau Pepa berichtet von ihren Einsätzen als Notärztin, bei "River und seine Familie" erfahre ich, wie ein Border-Collie-Welpe zum Therapiehund ausgebildet wird. "Chajms Sicht" kommentiert jüdisches Leben in Deutschland und manchmal auch darüber hinaus. Alle anderen "regelmässigen" stehen in meiner Blogroll.

Betreibst du noch andere Blogs?

Ja, ein kulturell-politisches. Mehr sag ich nicht!

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Ich möchte gerne Kurzinterviews mit Leuten machen, die aus ganz unterschiedlicher beruflicher Perspektive mit Demenzkranken zu tun haben (Pflegekraft, Krankengymnastin, Therapiehundeführer, Rechtspfleger, Heimleiter …). Es ist aber eine Frage der Zeit, wann ich dazu kommen werde.

Irgenwelche letzten Worte?

- Pflege das Leben, wo es Dir begegnet.
- Versuche nicht Deine Probleme, sondern Dich von Deinen Problemen zu lösen.

Vielen Dank für das Interview, Noga.

Link: alzheimer.myblog.de