t-h-l.de
Thomas berät und unterstützt Individuen und Teams bei der Zielsetzung und Orientierung - gefällt mir.
Grüß dich Thomas. "Tu was du willst" - Das Motto erinnert mich ein bisschen an Aleister Crowley. Worauf bezieht es sich bei dir?
"Tu was Du willst - mehr und mehr" ist eine Aufforderung, herauszufinden was man "wirklich" will und es dann auch zu tun. Das "wirklich" soll andeuten, daß ich damit nicht aufrufen will, nur kurzfristigen Regungen oder Affekten hinterherzuspringen. Da geht es eher um Begriffe wie Visionen, Werte oder Ansprüche, manchmal auch Weltanschauung - und um das Bewußtsein, eingebunden zu sein in Zusammenhänge, in ein System, welches auch wieder auf Jeden von uns zurückwirkt.
Bei Ute Lauterbach las ich den Spruch: "Erfolg ist das, was erfolgt, wenn man sich selbst folgt." Meine Version davon heißt: "Wer sich selbst folgt, hat Erfolg!" Es geht also darum, herauszufinden was einem wichtig ist im Leben und dann danach zu handeln - und zwar ganz konkret, bis hinein ins berufliche und ins Geschäftsleben.
In welchen Belangen hilfst du den Leuten mit deiner Arbeit?
Das steht ganz oben in meinem Blog: "Er unterstützt Einzelne und Teams, herauszufinden was ihnen liegt und es dann auch zu tun - geschäftlich und persönlich."
Meine drei Schwerpunkte:
1. Zusammenarbeit: Mit Teams oder Verbünden von Firmen oder Selbständigen arbeite ich daran, wie sie ihre Zusammenarbeit gut gestalten können.
2. Männerarbeit: Für geschlechtsspezifische Arbeit mit Männern besitze ich eine gewisse Feldkompetenz
.
3. Inhaber-Coaching: Gerade für kleine inhabergeprägte Unternehmen und Praxen ist es wichtig, daß es dem Chef oder der Chefin mit dem Unternehmen gut geht. Wie man das hinbekommen kann, ist Gegenstand des Inhaber-Coaching.
Welche Probleme und Sorgen haben deine Kunden typischerweise und häufig?
Manchmal suchen Sie Orientierung, ihnen ist der rote Faden verlorengegangen. Teams holen da bei mir Unterstützung, wenn sie den Eindruck haben, sich in vielen Einzelinteressen als Team zu verlieren. Manche kommen auch, weil sie dem vorbeugen wollen (sehr weise!). - In der Männerarbeit bin ich oft einfach als männliches Gegenüber gefragt. Da kommen so Fragen wie: "Bin ich da noch richtig?". - Und beim Inhaber-Coaching geht es darum, ob und vor allem wie, man die Dinge, die man gern tut, so gestaltet, daß man davon leben kann. Oder wie man die einträglichen Tätigkeiten so gestaltet, daß man sie auch gern tut.
Wie verbindest du das Bloggen mit deinem Beruf?
Ich schreibe über meinen Beruf und potentielle Klienten können mich dadurch besser kennenlernen, als dies über eine Internetseite ginge. Etwa 80% meiner Klienten haben vor dem ersten Besuch bei mir in meinem Blog gelesen - selbst wenn Sie über einen anderen Weg von mir erfahren haben.
Mein Blog scheint ein wichtiger Baustein beim Vertrauensaufbau zu sein. Für einen Beruf, in dem man keine Warenproben verschicken kann, ist bloggen ideal, selbst wenn man bei Google nicht ganz oben stehen sollte. Man kann Vertrauen aufbauen und Kontakt halten. Außerdem schult das Schreiben meine Ausdrucksweise. Das hilft beim Beraten und Coachen.
Welche Blogs liest du regelmäßig?
Oh! Bei 130 Blogs im Feedreader… allerdings sind einige dabei, die nur in großen Abständen neue Beiträge bringen. Die wichtigsten:
Stephan List’s Toolblog, den Blog für Entscheider, den seo-marketing-blog.de wegen der Platzierung bei Google, nachhaltigbeobachtet.ch von Reto Stauss, Hans-Peter-Zimmermann’s Power-Blog und Roland Kopp-Wichmann’s Vorsicht-Persönlichkeitsentwicklung.
Betreibst du noch andere Blogs?
In größeren Abständen schreibe ich noch auf mannkomm.de für Männer und aktuell berichte ich über den Institutsaufbau unseres DISA-Dresdner Institut
für Systemisches Arbeiten.
Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?
Ich überlege gerade, ob ich mein Blog T-H-L.de wieder persönlicher ausrichte und für die Coaching-Themen ein Blog bei meiner Internetseite zum Inhaber-Coaching eröffne.
Außerdem werde ich in diesem Jahr die Möglichkeit anbieten, sich über neue Beiträge per eMail informieren zu lassen und die Feed-Abonnierung besser darstellen. Bisher habe ich meine Zeit lieber in Beiträge statt in Technik gesteckt. Außerdem werde ich in diesem jahr mit den Kollegen vom jipz im Zuge einer Erneuerung der Internetseite auch ein Gemeinschaftsblog zum jipz eröffnen.
Ob ich die Startseite des DISA-Dresdner Institut für Systemisches Arbeiten von der Newsseite zum Blog weiterentwickle, ist noch nicht ganz klar. Da auch meine Arbeitszeit begrenzt ist, ginge das nur als Gemeinschaftsblog mit den Kollegen dort.
Irgendwelche letzten Worte?
Daß Du hier das Bloggersdorf so konkret entstehen läßt, gefällt mir. Ich wünsch Dir gute Erfolge dabei! Wegen Dir werde ich jetzt 131 Feeds zu verfolgen…
Herzliche Grüße!
Thomas
Link: www.t-h-l.de



März 8th, 2008 at 17:49:18
[…] David Sprenger gibt dem vielgenannten Bloggersdorf eine Heimat und hat mir zum Einzug ein paar Fragen gestellt. Hier geht’s zum Interview nach Bloggersdorf […]