Archive for the ‘Allgemein’ Category

roadrunnerswelt.blogspot.com

Freitag, Mai 1st, 2009

Hallo Oliver und herzlich willkommen in unserem kleinen Dörfchen. Du bist zum ersten mal zu Besuch, daher kläre unsere Lesern doch zunächst bitte kurz bezüglich der Funktion und Inhalte Deines Blogs roadrunnerswelt.blogspot.com auf.
Hallo Christopher und Hallo an die Leser des Bloggerdorfs! Mein Blog Roadrunnerswelt soll vor allem eines, und das ist informieren. Ob mir das nun gelingt oder eben nicht, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb ist auch nicht möglich, ein einziges Thema für den Blog festzulegen. Schwerpunkte sind aber vor allem das TV, das „Showbiz“, Sport, Musik und einfach Aktuelles, das mich und andere beschäftigt. Dabei ist es mir sehr wichtig , immer schnell die neuesten Informationen zu präsentieren. Es kann dann schon mal passieren, dass der ein oder andere Artikel noch ein paar Tippfehler enthält, weil ich einfach noch nicht dazu kam, den Post zu überarbeiten.

Du veröffentlichst sogar innerhalb eines Tages sehr viele Posts und scheinst somit zu den aktiveren Bloggern der Szene zu gehören. Wie viele Leser erreichst Du denn mittlerweile mit Deinem Blog?
Je nach Themen kann es passieren, dass ich mehr als 4 Posts pro Tag verfasse, das muss man aber auch, wenn man „immer schnell und aktuell“ sein will. So gelingt es mir aber auch ganz gut, am Puls der Zeit zu bleiben. Im Schnitt schaffe ich es mit meinem Blog am Tag auf gut 3.000 Besucher. Ich hatte aber auch schon Traffic-Spitzen von über 20.000 Besuchern an einem Tag, wie zum Beispiel am Tag des Amoklaufes von Winnenden. Als ich, zumindest wurde mir das so gesagt, als erstes Medium den Namen des Amokläufers genannt habe.

Das im Kopf Deiner Seite propagierte Motto „immer schnell und aktuell“ bestätigte sich bei meiner Recherche. Ist das Texten für Dich eine Leichtigkeit, so dass Du einen interessanten Beitrag quasi inzwischen „nebenbei“ verfasst, oder hast Du einfach zu viel Zeit?                                                                          Naja, zu viel Zeit habe ich wirklich nicht. Da wären mein Studium, meine Freundin und und und… Eigentlich wundere ich mich selbst, wie ich das immer so schaffe. Wahrscheinlich liegt es auch ein wenig daran, dass ich ein Frühaufsteher bin. Und daran, dass mir das Schreiben in der Tat ziemlich leicht fällt. An dieser Stelle möchte ich kurz meiner ehemaligen Deutschlehrerin Frau Böhme danken. ;) So ist es mir auch möglich, einen Beitrag „nebenbei“ zu verfassen.

Mir ist aufgefallen, dass Du offensichtlich wie ich ein recht großes Interesse für Fußball verinnerlichst. Da interessiert den HSV-Fan in mir (ich hoffe ich bekomme jetzt überhaupt noch eine Antwort) natürlich, ob Du die derzeitige Saison genauso spannend findest wie ich und wer Deiner Meinung nach das Rennen um die Meisterschaft für sich entscheidet.
Ja, richtig, Fußball ist eine Art Passion von mir. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nie ein wirklich guter Fußballspieler war. Deshalb schaue ich mir einfach gerne Spiele im TV oder im Netz an, um mich so richtig schön über den ein oder anderen Spieler zu echauffieren, so leid mir das jetzt auch tut, Dir sagen zu müssen, dass der VFL Wolfsburg  Deutscher Meister 08/09 wird. Aber sonst bin ich nicht wirklich Fan einer speziellen Mannschaft. Ich bin Fan von gutem Fußball, wie ihn zum Beispiel Bremen streckenweise und Hoffenheim vor allem in der Vorrunde gespielt hat.

Was machst Du eigentlich, wenn Du nicht gerade Beiträge postest?
In dieser Zeit gehe ich meinem Studium nach. Bevor jetzt Nachfragen kommen: Ich studiere Chemie. Sonst spiele ich noch Basketball und liege für mein Leben gerne an der Saale. Ich habe da einen wirkliche schönen Platz in Halle gefunden. Wo der genau ist, wird jetzt natürlich nicht verraten. ;)
Du verwendest innerhalb Deines Blogs verschiedene Ad- und Banner-Partner-Verlinkungen. Lohnt sich dies wirklich und wie beurteilst Du den derzeitigen Werbetrend des web 2.0 allgemein?
Der erste Teil der Frage ist natürlich für jeden Blog anders zu beantworten. Für mich lohnt es sich definitiv und das meine ich nicht nur finanziell. Ich bekomme durch meinen Blog einen direkten Einblick in die Meinungen einer Vielzahl von Menschen. Das ist ein Punkt, der mich als sehr streitbaren Menschen besonders interessiert. Zur zweiten Teilfrage kann ich nur relativ wenig sagen, da mein Blog noch nicht so lange existiert, dass ich diesbezüglich Vergleichsmöglichkeiten habe. Auffällig ist jedoch, dass auch die Werbe-Branche unter der Wirtschaftskrise leidet, auch wenn das noch nicht vollständig auf meinen Blog durchgeschlagen ist. Ich blicke in diesem Punkt besonders auf die sinkenden Klickpreise bei Google-Adsense, die wohl vor allem auf die geringe Nachfrage nach Anzeigen zurückzuführen sind.

Zuletzt darfst auch Du gerne abschließende Worte beitragen, Blogs empfehlen oder der Netzwelt Deine Weisheiten mitteilen.
Ich bin eigentlich nicht wirklich in der Position mit Weisheiten  um mich zu werfen. Aber eines dürfte wohl klar sein, genau wie im „realen Leben“ funktioniert auch in der Netzwelt nichts ohne Fleiß und Opfer. Geduld ist auch ein wichtiger Faktor, mit dem ich mich selbst auch manchmal etwas schwer tue. Ansonsten gilt meiner Meinung nach nur der Spruch „learning by doing“. Wer sich scheut, Neues zu versuchen, wird über kurz oder lang nicht mithalten können. Doch nun genug von meinen „Weisheiten“. Ich bedanke mich für die interessanten Fragen und hoffe, ich konnte sie aussagekräftig beantworten.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.
Link: roadrunnerswelt.blogspot.com

foto-session.at

Sonntag, April 26th, 2009

Hallo Franz und herzlich willkommen zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal wie sich dein Projekt foto-session.at  seit unserem letzten Interview entwickelt hat.
Das Projekt Foto-session.at entwickelt sich kontinuierlich, das heißt es kommen immer wieder Fotoalben, meist mit einem Kurzbericht dazu. Und genau das war auch die Idee für bereits über 3 Jahren, speziell Regionale Veranstaltungen, aber auch Impressionen verschiedenster Art zum Beispiel vom letzten Spaziergang. Auch finden immer wieder Fotoalben ihren Platz, die oft Firmen- oder Vereinsintern nur interessant sind. Erweitert habe wir die Bereiche neben dem Jahresarchiv, sind auch Spezielle Fotoalben wie Feuermatrix, Modelshooting, Impressionen und ähnliches zu finden.

Wie kann ich mir den Nutzerstamm und die durchschnittlichen Besucherzahlen deines Fotoportals vorstellen? Ist das Projekt vor allem regional ausgelegt oder landesweit?
Wie schon erwähnt, dort wo ich oder einer meiner Freunde unterwegs ist, von dort kommen Fotos dazu. Hauptsächliche Regional, aber wenn ein Ausflug irgendwo nach Österreich oder wie letztlich auf die CEBIT nach Hannover führt. Wird es beinahe International. So wird es ab Sommer ein Projektalbum eines Freundes von seiner Indienreise geben.

Wie triffst Du die Bildauswahl? Wirst du z.B. bei Veranstaltungen regelmäßig angeschrieben ob du Interesse hast diese zu fotografieren oder machst Du dich „auf eigene Faust“ mit der Kamera auf die Suche?
An sich mache ich mich auf eigene Faust mit der Kamera auf. Manches mal werde ich angesprochen ob ich wie letztes Jahr wieder vorbeikomme, dann kommt es nur drauf an ob ich Zeit und Lust habe. So gibt es Events die ich aus eigenem Interesse jedes Jahr wieder besuche.

Ebenso interessant wie foto-session.at finde ich das Projekt www.feuermatrix.at . Dort habe ich auch von deiner Tätigkeit als Feuer- und Schwarzlichtkünstler erfahren. Beschreibe doch bitte die Inhalte Eures Show-Programmes.
Wie Fotografieren ist auch Jonglieren und Feuerkunst eines meiner Hobbies, und ein Projekt unseres Kulturvereins in dessen Bereich auch Foto-session.at fällt. Feuermatrix seit fast 3 Jahren als Idee für Feuerkünstlervernetzung entstanden, wuchs dann auch zu eigener Feuershowgruppe, wo wir meist 4-6 Künstler von Veranstalter gebucht werden, wie auf den Fotos auf foto-session.at zu sehen ist, ist es sehr feurig, unsere Werkzeuge bestehen aus Feueropois, Feuerstaff, Feuerschwerte, Feuerdevilsticks, Feuerdiabolos, Feuerfächer, Feuerspucken, einige Pyroeffekte und das als abewechslungsreiche Coreographie gestaltet geballt zu einer Abendshow, ebenso hatten wir heuer im Fasching auch Premiere mit Schwarzlichtshow, (wie bei der Feuershow nur UV und Lichteffekte)

Als Laie hat man z.B. bei dem Wort „Feuerspucker“ automatisch Dinge wie einen klassischen Zirkus im Kopf. Wie bist Du persönlich zu dieser Tätigkeit gekommen und wie kann man sich das Training in diesem Bereich vorstellen?
Wenn ich an meine Schulzeit denke, war wenn der Zirkus im Ort war für mich Ausnahmezustand, und immer träumte ich davon. Erst vor 5 Jahren  fing ich an im Internet nach dem ich einen Feuerspucker kennengelernt habe, zu recherchieren und begann zu experimentieren. Entdeckte dabei auch verschiedene andere Feuerkunstelemente und somit entwickelte sich mein/unser eigener kleiner Zirkus, wir trainieren wöchentlich und haben derzeit meist einmal im Monat einen Auftritt.
Besonders ehrgeizig ist meine 11 Jähriger Sohn der ebenfalls seit 2 Jahren mit Feuerpois aktiv mit dabei ist.

Ihr arbeitet ehrenamtlich im Kulturbereich. Auf einem weiteren Deiner Portale www.vorne.at wird unter anderem das Thema „Kinder und Kommunikationselektronik“ aufgegriffen. Wie stehst Du persönlich zu dem Fakt, dass klassische Bildung und Unterhaltung in der heutigen Zeit oft durch digitale Medien verdrängt wird?
www.vorne.at ist ansich der Knotenpunkt unserer Kulturprojekte, wo viele Themen entstehen können, so sind aus Themen oft schon eigene Projekte entstanden, wie Bergsteigerportal, ein Freie Musikportal, Portale für Vereine und Organisationen.
So ist Kinder und Kommunikationselektronik ein Thema das ich selbst immer wieder mit Menschen diskutieren, wo ich darauf hinweise, das man sich nicht durch die neuen Medien verdrängen lassen soll.

Wie denkst Du, kann man die Vorteile des Internets in den Bereichen Bildung und Kultur auch zukünftig sinnvoll nutzen ohne das „reale Leben“ zu vernachlässigen?
In dem man sich zwar Infos und Tips für das reale Leben suchen kann, aber nicht vom realen Leben abhalten lassen soll.
Zu sehr spielt speziell bei Jugendlichen Internet, Spiele, Handy und ähnliches schon eine so übergeordnete Rolle, so das sie sich ein leben ohne diese Dinge kaum mehr vorstellen können, und vergessen auf Natur, Lebensinn, Gemeinschaft, Freunde und Spass.

Gibt es abgesehen von Deinen eigenen Blogs andere, die Du unseren Nutzern empfehlen möchtest?
Ja, das Bloggersdorf.

Abschließende Worte Deinerseits?
Ich danke für das Interview und hoffe das eure Idee viele Menschen begeistert und lange bestand hat.

Franz, vielen Dank für diesen Interessanten Einblick Deiner Arbeit.

Link:  foto-session.at

kackblog.net

Montag, April 20th, 2009

Hallo Britt, hallo Dirk, ich freue mich, Euch ein zweites Mal im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzählt doch mal, was hat sich seit dem letzten Interview vor einem Jahr bei Kackblog.net getan?
Britt: Hallo! Freut uns auch! Ja, lang ist´s her und wir recherchieren und schreiben (und kacken) immer noch fleißig. Ein Artikel täglich, mindestens. Locker und ohne zu feste zu drücken. Wir sind ja zu zweit und können die „Arbeit“ gut aufteilen, falls einer von uns mal keine Zeit oder Lust hat. Das kommt aber echt nur ganz selten vor.
Im letzten Jahr kam der Kackshop dazu. Wer ein thematisch passendes Shirt oder Accessoires braucht („Aus dem Arsch, aus dem Sinn“, „Abkacken und Tee trinken“ oder „Wer zu spät kackt, den bestraft das Leben“, um nur einige zu nennen), der kann da gerne mal auf Shoppingtour gehen.

Mir scheint, dass sich viele Leute für Eure Scheiße interessieren. Wie viele Leser habt Ihr denn durchschnittlich?
Britt: Ganz so viele sind es leider nicht. Mein Ziel waren mal 1000 pro Tag. Momentan sind wir erst bei der Hälfte.
Dirk: Wir sind aber trotzdem zufrieden. Unsere Leser schreiben oft sehr interessante Kommentare. Da kommen tolle Konversationen zu Stande. Aber auch offline werden wir oft von Nichtlesern gefragt, was wir denn Neues geschrieben haben und wir können da wirklich stundenlang erzählen, bei dem ganzen Scheiß, den wir inzwischen zusammengetragen haben. :-D

Wie kann Kacke die Welt aus der momentanen wirtschaftlichen Lage retten?
Britt: Interessante Frage! Klar, mit Scheiße kann man schon immer viel Geld verdienen. Ich bin ja Optimist! Aber damit General Motors oder die Hypo Real Estate retten? … Dann schon eher Schiesser. Die sollten uns mal fragen! Ich hätte da so einige Ideen :-)
Dirk: Hm, Kacke kann die Wirtschaft momentan nicht wirklich retten, aber vielleicht zum Nachdenken anregen. Immerhin produziert ein jeder von uns tagtäglich etwas Einzigartiges, das nur kurze Zeit das Licht der Welt erblickt und dann mit allerlei Wasser und Papier in der Tiefe verschwindet. Wir sollten das, was wir von uns geben, manchmal genauer betrachten, es mehr schätzen und anderen davon berichten. Kommunikation, über Dinge reden, diskutieren und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Das könnte so einiges bewirken.

Ich finde es übrigens großartig, wie Kindern die „Kotformen“ von Tieren durch den Maulwurf beigebracht werden. Was glaubt Ihr, wer denkt sich solche Zeichentrickfilme aus?
Britt: Jemand, der mitten im Leben steht und sich traut, die Dinge beim Namen zu nennen. Wahrscheinlich kein Lehrer.
Dirk: Oftmals ist das tägliche Geschäft immer noch ein Tabuthema. Dabei lassen sich an den Fäkalien z.B. Krankheiten und eine falsche Ernährung ablesen. Es kann also auch der Gesundheit dienen, sich mit seinem Stuhlgang zu beschäftigen. Trotzdem gilt es als eklig, darüber zu reden.

Habt Ihr euch in den Texten jemals mit den Farbspektren in der Schüssel befasst? Grünkohl, Rotwein etc.
Britt: Klar! In „Klugscheißen leicht gemacht, Teil 9“  im April 2008 ging es um das Farbspektrum. Isst man viel Fleisch, Blaubeeren oder sehr viel Lakritze, färbt sich der Stuhlgang schwarz-braun. Grün-braun wird er, wenn man viel Gemüse, Salat oder Spinat isst. Rot-braun kommt von Roter Bete. Und nimmt man sehr viele Milchprodukte, Eier oder stärkehaltige Koste wie Nudeln zu sich, kommt gelb-brauner Kot raus.
Dirk: Es ist relativ einfach, die Farben der Deutschlandflagge zu kacken. Mit etwas zeitlichem Abstand zwischen den Farben.

Der Klassiker: Kot in die Tüte, dem Feind vor die Tür, anzünden und klingeln. Jemals gemacht? Wir wären auch für andere Empfehlungen offen…
Dirk: Wir haben keine Feinde. Und das mit der brennenden Tüte, die dann ausgetreten wird und so – das finden selbst wir eklig. Nein, sowas macht man nicht.

Welche Blogs sind momentan außer Eurem so frisch-dampfend, dass Ihr sie lest und hier empfehlen würdet?
Britt: Mein absoluter Favorit momentan ist “Dark roasted blend”  Hier gibts „Weird & wonderful things“. Ansonsten hab ich ganz viele Advertising und Design-Blogs abonniert, das bringt mein Beruf so mit sich, z.B. joelapompe.net oder mastercom.over-blog.com oder notcot.org
Dirk: Ich habe so viele Blogs in meinem Reader, aber meine absoluten Lieblinge sind “Ralphs nutzloses Wissen”  für Klugscheißer, “Fail Blog”  für Fremdschämer, “The Big Picture”  für Fotoliebhaber, “Caschys Blog”  für Technikinteressierte und “Als wir Olme aßen”  für durchgeknallten Fäkalhumor (leider wurde hier lange nichts mehr geschrieben).

Abschließend habt Ihr noch kurz die Möglichkeit Eure Weisheiten unzensiert preiszugeben.
Britt: Niemals lesen auf dem Klo! Das begünstigt Hämorrhoiden! Außerdem empfehle ich in der Zeit zwischen Fastnacht und Ostern eine Fastenkur zur Darmreinigung. Ist die Kacke gesund, freut sich der Mensch!
Dirk: Naja, zu lange auf dem Klo lesen ist ungesund. Ich bin selbst bekennender Klo-Leser. Durch die Haltung auf der Klobrille werden die Backen auseinander gezogen, um dem Kot die Bahn frei zu machen. Dabei wird eben auch die Rosette frei gelegt und das kann die Bildung von Hämorrhoiden begünstigen.
Regelmäßiger Stuhlgang zwischen dreimal täglich und dreimal in der Woche ist normal. Weniger ist Verstopfung und mehr ist Durchfall. In beiden Fällen unbedingt den Hausarzt aufsuchen, denn der Verdauungstrakt ist ein Indikator der Gesundheit.
Unser Kackblog-Spruch: “Ich kacke, also bin ich!”

Ich danke Euch für die Zeit und wünsche weiterhin viel Erfolg bei Eurem Geschäfts-Blog.
Link: kackblock.net

Neon|Wilderness – just4ikarus.wordpress.com

Freitag, März 27th, 2009

Moin Dominik und willkommen zurück im Bloggersdorf. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Dir und Deinem Blog seit dem getan?
Hallihallo! Es freut mich, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, über meinen Blog zu berichten. Seit dem letzten Jahr erlebte Neon|Wilderness so einige Höhepunkte. Mit dem Projekt „Wohlfühlgewicht 2.0“ kamen Besucherwellen auf meinen Blog, die ich kaum erwartet hatte. Außerdem versuchte ich so einige Male mit Podcasts zu punkten. Aber natürlich wird auch jetzt noch so einiges folgen.

Du scheinst sehr aktiv zu sein, was das „online-texten“ betrifft. Wie viele Leser erreichst Du momentan mit deinem Blog Neon|Wilderness durchschnittlich?
Laut meiner internen Statistik scheine ich in den letzten Monaten durchschnittlich rund 180 Menschen täglich zu erreichen.

Im letzten Interview hast Du über Deine Buchveröffentlichungen berichtet. Wie steht es darum und welche weiteren Projekte betreibst Du derzeit?
Die Buchprojekte sind zurzeit etwas ins Stocken geraten (und deswegen kann von Veröffentlichungen keine Rede sein). Mein Hauptbuchprojekt „Volle Distanz. Näher zu dir“ wird immer wieder neu angefangen und schließlich wieder aufgegeben. Aber da mir der Plot so wundervoll erscheint, werde ich es wohl noch einige Male versuchen um endlich den richtigen Schwung erlangen. Auf Blogebene betreibe ich nun auf einem eigenen Blog (in minimierter Ausführung) das Projekt Wohlfühlgewicht 2.0 weiter. Außerdem schreibe ich auch über Politik, Medien und das Web 2.0 auf POLILOG. Und glücklicherweise habe ich auch die Möglichkeit bei WalJournal, einem Blog zu den Wahlen in Österreich, mitzuarbeiten. Und da gibt es noch ein weiteres Projekt, welches erst in Kürze startet, an dem ich mitarbeiten kann. Mehr Infos kann ich dazu aber leider noch nicht geben. Und außerdem brainstorme ich nun schon seit einiger Zeit, um ein Projekt aufzubringen, welches es schafft, das Web 2.0 mit dem wirklichen Leben mehr und mehr zu verbinden. Aber auch hier ist noch nichts spruchreif.

Die Debatte, ob die verstärkte Internetnutzung zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionen abstumpfen lässt wird regelmäßig aufgewärmt. Nun sind aber Deine Texte oft sehr emotional ansprechend und gefühlvoll. Wie stehst Du persönlich zu dem Vorwurf der Verrohung durch Online-Inhalte?
Ich selbst kann diesem Vorwurf nur sehr wenig abgewinnen. Natürlich darf man neben dem Leben bzw. der „Arbeit“ im Internet auf gar keinen Fall das Leben 1.0 aus den Augen verlieren. Gerade diese Begegnungen in der echten Welt lassen Gefühle und Emotionen entstehen und das ist auch der Grund, warum ich sie in Worte packen kann. Also: Es geht vor allem ums Erleben. Das Erzählen sollte nicht das Hauptaugenmerk sein.

Du betreibst ebenfalls einen englischsprachigen Blog mit dem Namen „Eternal Sunshine of a spotless mind“. Wie kam es dazu?
Dieser Blog entstand eigentlich vor allem aus reiner Langeweile. Während des Zivildienstes, die Schule lag wenige Monate zurück, wollte ich weiter die englische Sprache regelmäßig praktizieren, um nicht viel zu schnell so manches zu verlernen. Anfangs war er vom Aufbau sehr ähnlich zur deutschsprachigen Neon|Wilderness: Berichte aus meinem Leben, und manchmal auch literarische Texte. Zurzeit, aufgrund all meiner anderen Projekte, entwickelt sich der englischsprachige Blog aber mehr in Richtung eines Sammelpunktes: interessante Videos, Bilder oder Links werden hier veröffentlicht. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nie wieder in englischsprachigen Texten üben werde.

Ich tippe, die Namensgebung orientiert sich an dem in meinen Augen großartigen gleichnamigen Film von Michel Gondry. Gondry inszeniert in seinen Werken immer wieder wie selbstverständlich kindlich verspielte Tagträume und Fantasien, die ich mit dem simplen Wort „schön“ beschreiben würde. Würdest Du dich als ähnlich poetisch und philosophisch bezeichnen?
Du hast vollkommen Recht. Wie auch schon bei meinem deutschsprachigen Blog (Neon Wilderness ist ein Song von The Verve) habe ich mich beim Namen von einem Stück Kunst inspirieren lassen. Interessant ist hierbei natürlich, dass sich Gondry bei der Titelsuche zu seinem Film auf ein gleichnamiges Gedicht von Alexander Pope gestützt hat. Zur eigentlichen Frage: In einem Beitrag vom Februar 2008 schrieb ich eher zum Spaß diese Worte. „Was ich werden will? Einer der größten Denker des 21. Jahrhunderts.“ Das mag jetzt möglicherweise etwas überheblich klingen. Aber können Träume nicht auch mal utopisch sein (bzw. sind sie das nicht alle)? Eben.Viele Kommentare auf meinem Blog zeigen mir, dass meine Texte zum Teil berühren, zu Tränen, zu einem Lachen. Manche Menschen bekommen eine Gänsehaut. Und viele Texte regen meine Leser auch zum Nachdenken an. Also ja: Ich sehe mich als poetisch und philosophisch. Aber sind wir das nicht alle in einem gewissen Stadium unseres Lebens?
Greifen wir das oben genannte Wort noch einmal auf. Was ist für dich „schön“ ?
Schön? Für mich persönlich ist so vieles schön: Die Sonne, wenn sie sich zum ersten Mal nach einem eher grauen Winter durch die Wolkendecke wagt; eine Umarmung, ein Kuss, eine Zärtlichkeit. Das Lächeln. Und Augen. Berührende Texte, Filme, Bücher. Und natürlich Erinnerungen und Träume.

Wenn Du am Boden bist…
… bleibe ich am liebsten einfach liegen. Meistens verstärke ich dieses Gefühl auch noch mit passender melancholischer Musik. Aber irgendwann raffe ich mich auch wieder auf. Und schwebe dann meist auf einer Wolke unverständlichen Glücklichseins. So wie jetzt gerade.

“Someday I’ll pay the bills with all these words” – das Zitat Deiner Seite. Reicht die viele Textarbeit inzwischen für erste Rechnungen?
Dieses abgeänderte Zitat aus dem Song „Hey there Delilah“ von den Plain White T’s steht zugegebenermaßen noch nicht lange auf meinem Blog. Aber ja, irgendwann möchte ich mit meinen Worten Geld verdienen. Und überhaupt: mit meinen Talenten. Zurzeit verdiene ich rein gar nichts an meinen Projekten. Ich mache das aus reiner Freude am Schreiben und aus diesem tollen Gefühl exhibitionistischer Selbstpublikation. All meine bisherigen Projekte, ob Neon|Wilderness oder POLILOG sollen auch weiterhin keinen kommerziellen Hintergrund haben.
Aber trotz allem benutze ich meinen Blogs als Spielwiese. In meinem Abschlussjahr nannte ich als Berufswünsche drei Dinge: Journalist, Schriftsteller und Schauspieler (man träumt ja sonst von nichts). POLILOG ist mein Testfeld auf dem Weg in den Journalismus, Neon|Wilderness geht da schon mehr in Richtung Schriftsteller. Und auch wenn meine Ausbildung zurzeit viel zu sehr in Richtung Journalismus geht, soll in den nächsten Jahren auch nicht die Schauspielerei vollkommen untergehen. Man darf also gespannt sein.

Abschließend hast auch Du natürlich noch die Möglichkeit Blogempfehlungen, persönliche Weisheiten oder sonstiges loszuwerden:
Blogempfehlungen? Spontan fällt mir da der Blog Alternativen ein. Jedes Mal wieder bin ich fasziniert, wie hier mit den Worten gespielt wird. Einer der wenigen Blogs, der mich selbst sehr oft rührt. Ob ich nun lache, oder beinahe weine, das ist egal.
Persönliche Weisheiten? Puh, ich bin leider kein About-me-Text mit einer Sammlung ausgelutschter Lebensmottos. Viel mehr kann ich nur sagen, dass die drei wichtigsten Dinge im Leben die Familie, die Freunde und die Liebe sind. Und genau diese drei Dinge sollte man pflegen, denn sie bringen einen so viele Glücksgefühle.
Sonstiges? Ich kann nur jeden empfehlen, selbst zu bloggen. Zwar nennen viele Medien themenspezifische Blogs als die neue große Zukunft der Blogosphäre. Aber ich bin ein großer Verfechter der (meist kleineren aber nicht minder lesenswerten) persönlichen Blogs. Man sollte es zumindest versucht haben!

Lieber Dominik, ich danke Dir für das Interview und wünsch Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg für Deine tollen Projekte.
Auch ich danke dir. Wirklich interessante Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Und ich wünsche dem Bloggersdorf alles, alles Gute! Macht weiter so!

Link: just4ikarus.wordpress.com

ben-waltermann.de

Mittwoch, März 18th, 2009

Hallo Jan und herzlich willkommen zurück im Bloggersdorf. Bei Dir ist unsere erste „Standard-Frage“ besonders interessant: Wie geht es Euch und wie haben sich Blog und Ben seit dem letzten Interview entwickelt?
Beide Seiten haben sich positiv entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass sich Ben besser als der Blog entwickelt hat. Das liegt daran, dass ich beruflich in letzter Zeit ziemlich eingespannt bin. Wenn dann endlich wieder Wochenende ist genieße ich die Zeit die ich mit Ben verbringen kann.

Sind Eure Leser eher Freunde und Verwandte oder habt ihr mittlerweile auch „Fremde“ für den Blog begeistern können?
Hmm… Das ist eine wirklich gute Frage. Man kann ja nun so gut wie alles Auswerten und Analysieren. Ich tue keines von beidem. Ich denke aber, dass sowohl Freunde und Bekannte wie aber auch Fremde mal in meinem Blog lesen.

Du gibst sehr viele private Informationen Eurer Familie preis. Hast Du keine Angst, dass Dein Sohn Dir irgendwann übel nimmt, dass seine Kindheit von der ganzen Welt verfolgt werden kann?
Dazu habe ich mir in der letzten Zeit öfters Gedanken gemacht. Jetzt führt wohl doch kein Weg mehr zurück, da bei der größten Suchmaschine ja alles für die Ewigkeit gespeichert wird. Wenn ich mir andere Baby-Blogs ansehe bin ich öfters geschockt, dass die Blogger bei den ganzen Bildern kein Wasserzeichen verwenden. Ich finde, dass das bei so einem Thema unbedingt von Nöten ist.

In Zeiten von Blogs, Foren und Suchmaschinen dient das Internet als Ratgeber und Austauschplattform für jedermann. Was sind die Vorteile dieses Mediums bei der Kindererziehung?
Ich für meinen Teil würde was das Thema Erziehung angeht niemals nach Rat und Hilfe im Internet suchen. Vielmehr würde ich im Internet nach Ärzten suchen die sich in meiner Umgebung befinden oder Freizeitaktivitäten die angeboten werden. So bin ich z.B. auch zum Babyschwimmen gekommen.

Die öffentliche Diskussion bezüglich des Verlusts von Zwischenmenschlichkeit durch digitale Medien ist immer häufiger aktuell. Ab wann sollten Kinder Deiner Meinung nach an den Umgang mit dem Computer herangeführt werden?
In einigen Kindergärten werden die kleinen schon an dieses Medium herangeführt. Ich halte es ziemlich wichtig früh damit zu beginnen. Es sollte aber alles in einem vertretbaren Rahmen liegen. Ich hatte meinen ersten PC (286 DX 2-66) mit Elf Jahren. Das war im Jahre 1991.

Playmobil oder Lego?
Playmobil, weil Ben für Lego noch zu klein ist.
Deine letzten Worte an alle werdenden Väter im Web?
Genießt eure Zeit als Familie und besucht doch mal wieder unseren Blog.

Jan, ich danke Dir herzlich für das Interview und wünsche Euch weiterhin alles erdenklich Gute.

Link:  ben-waltermann.de

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