Archive for the ‘Hobby’ Category

foto-session.at

Sonntag, April 26th, 2009

Hallo Franz und herzlich willkommen zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal wie sich dein Projekt foto-session.at  seit unserem letzten Interview entwickelt hat.
Das Projekt Foto-session.at entwickelt sich kontinuierlich, das heißt es kommen immer wieder Fotoalben, meist mit einem Kurzbericht dazu. Und genau das war auch die Idee für bereits über 3 Jahren, speziell Regionale Veranstaltungen, aber auch Impressionen verschiedenster Art zum Beispiel vom letzten Spaziergang. Auch finden immer wieder Fotoalben ihren Platz, die oft Firmen- oder Vereinsintern nur interessant sind. Erweitert habe wir die Bereiche neben dem Jahresarchiv, sind auch Spezielle Fotoalben wie Feuermatrix, Modelshooting, Impressionen und ähnliches zu finden.

Wie kann ich mir den Nutzerstamm und die durchschnittlichen Besucherzahlen deines Fotoportals vorstellen? Ist das Projekt vor allem regional ausgelegt oder landesweit?
Wie schon erwähnt, dort wo ich oder einer meiner Freunde unterwegs ist, von dort kommen Fotos dazu. Hauptsächliche Regional, aber wenn ein Ausflug irgendwo nach Österreich oder wie letztlich auf die CEBIT nach Hannover führt. Wird es beinahe International. So wird es ab Sommer ein Projektalbum eines Freundes von seiner Indienreise geben.

Wie triffst Du die Bildauswahl? Wirst du z.B. bei Veranstaltungen regelmäßig angeschrieben ob du Interesse hast diese zu fotografieren oder machst Du dich „auf eigene Faust“ mit der Kamera auf die Suche?
An sich mache ich mich auf eigene Faust mit der Kamera auf. Manches mal werde ich angesprochen ob ich wie letztes Jahr wieder vorbeikomme, dann kommt es nur drauf an ob ich Zeit und Lust habe. So gibt es Events die ich aus eigenem Interesse jedes Jahr wieder besuche.

Ebenso interessant wie foto-session.at finde ich das Projekt www.feuermatrix.at . Dort habe ich auch von deiner Tätigkeit als Feuer- und Schwarzlichtkünstler erfahren. Beschreibe doch bitte die Inhalte Eures Show-Programmes.
Wie Fotografieren ist auch Jonglieren und Feuerkunst eines meiner Hobbies, und ein Projekt unseres Kulturvereins in dessen Bereich auch Foto-session.at fällt. Feuermatrix seit fast 3 Jahren als Idee für Feuerkünstlervernetzung entstanden, wuchs dann auch zu eigener Feuershowgruppe, wo wir meist 4-6 Künstler von Veranstalter gebucht werden, wie auf den Fotos auf foto-session.at zu sehen ist, ist es sehr feurig, unsere Werkzeuge bestehen aus Feueropois, Feuerstaff, Feuerschwerte, Feuerdevilsticks, Feuerdiabolos, Feuerfächer, Feuerspucken, einige Pyroeffekte und das als abewechslungsreiche Coreographie gestaltet geballt zu einer Abendshow, ebenso hatten wir heuer im Fasching auch Premiere mit Schwarzlichtshow, (wie bei der Feuershow nur UV und Lichteffekte)

Als Laie hat man z.B. bei dem Wort „Feuerspucker“ automatisch Dinge wie einen klassischen Zirkus im Kopf. Wie bist Du persönlich zu dieser Tätigkeit gekommen und wie kann man sich das Training in diesem Bereich vorstellen?
Wenn ich an meine Schulzeit denke, war wenn der Zirkus im Ort war für mich Ausnahmezustand, und immer träumte ich davon. Erst vor 5 Jahren  fing ich an im Internet nach dem ich einen Feuerspucker kennengelernt habe, zu recherchieren und begann zu experimentieren. Entdeckte dabei auch verschiedene andere Feuerkunstelemente und somit entwickelte sich mein/unser eigener kleiner Zirkus, wir trainieren wöchentlich und haben derzeit meist einmal im Monat einen Auftritt.
Besonders ehrgeizig ist meine 11 Jähriger Sohn der ebenfalls seit 2 Jahren mit Feuerpois aktiv mit dabei ist.

Ihr arbeitet ehrenamtlich im Kulturbereich. Auf einem weiteren Deiner Portale www.vorne.at wird unter anderem das Thema „Kinder und Kommunikationselektronik“ aufgegriffen. Wie stehst Du persönlich zu dem Fakt, dass klassische Bildung und Unterhaltung in der heutigen Zeit oft durch digitale Medien verdrängt wird?
www.vorne.at ist ansich der Knotenpunkt unserer Kulturprojekte, wo viele Themen entstehen können, so sind aus Themen oft schon eigene Projekte entstanden, wie Bergsteigerportal, ein Freie Musikportal, Portale für Vereine und Organisationen.
So ist Kinder und Kommunikationselektronik ein Thema das ich selbst immer wieder mit Menschen diskutieren, wo ich darauf hinweise, das man sich nicht durch die neuen Medien verdrängen lassen soll.

Wie denkst Du, kann man die Vorteile des Internets in den Bereichen Bildung und Kultur auch zukünftig sinnvoll nutzen ohne das „reale Leben“ zu vernachlässigen?
In dem man sich zwar Infos und Tips für das reale Leben suchen kann, aber nicht vom realen Leben abhalten lassen soll.
Zu sehr spielt speziell bei Jugendlichen Internet, Spiele, Handy und ähnliches schon eine so übergeordnete Rolle, so das sie sich ein leben ohne diese Dinge kaum mehr vorstellen können, und vergessen auf Natur, Lebensinn, Gemeinschaft, Freunde und Spass.

Gibt es abgesehen von Deinen eigenen Blogs andere, die Du unseren Nutzern empfehlen möchtest?
Ja, das Bloggersdorf.

Abschließende Worte Deinerseits?
Ich danke für das Interview und hoffe das eure Idee viele Menschen begeistert und lange bestand hat.

Franz, vielen Dank für diesen Interessanten Einblick Deiner Arbeit.

Link:  foto-session.at

lieblingsbier.de

Freitag, März 6th, 2009

Hallo Felix und herzlich willkommen zurück in unserem schönen Bloggersdorf. Auch mit Dir haben wir im vergangenen Jahr bereits ein Interview geführt. Wie ist es lieblingsbier.de seitdem ergangen?

Hallo. Erst mal freue ich mich, euch hier wieder Rede und Antwort stehen zu dürfen. Unserm Bier Online Magazin ist es seit dem sehr gut gegangen. Wir haben uns stetig weiter entwickelt und können mittlerweile auf eine große Stammleserschaft zählen. Ebenfalls haben wir einige freie Redakteure die für uns tätig sind und ihrer Bierleidenschaft freien lauf lassen können. Derzeit wird die Seite im Hintergrund optimiert und neu entwickelt, so dass wir in Zukunft noch besser aufgestellt sind.

Du schreibst über Interessantes zu einem der Lieblingsgetränke der Deutschen. Wie viele Nutzer erreichst Du mittlerweile mit Deinem Blog?

Naja, Bier ist ja ein weitläufiges Thema und so schwanken natürlich etwas die Besucherzahlen, aber insgesamt erreichen wir mittlerweile im Schnitt ca. 7000 Leser auf unserer Seite. Dies ist eine ganz schöne Zahl, was uns auch ziemlich stolz macht. In Zukunft wollen wir natürlich noch mehr erreichen und auch internationaler bekannt werden. Derzeit wird zum Beispiel ein großes Special über die Bierkultur in Kanada geplant.

Hast Du einen Überblick, wie oft Du in der Woche Bier trinkst und wie viele Biere Euer Team insgesamt schon getestet hat?

Wie viel Bier? Nun, dass bleibt Betriebsgeheimnis :-) . So viele Biere haben wir bisher noch nicht getestet. Es werden so an die 50 Biere gewesen sein, wobei einige noch offline sind, da wir den Biertest derzeit optimieren und demnächst neu starten. Ihr seht wir befinden uns gerade in einer Entwicklungsphase.

Wie unterscheidet sich die süddeutsche „Bierkultur“ von der der übrigen Republik?

Ganz eindeutig im Bitterstoff. In Süddeutschland wird so gut wie kein Pils getrunken sondern eher das weichere, feinere Vollbier bzw. „Helles“ genannt. Das mittlerweile in anderen Teilen der Republik mehr Bier konsumiert wird als in Bayern ist ja auch kein Geheimnis mehr. Allerdings ist die süddeutsche Bierkultur doch etwas ausgeprägter und mehr in die Gesellschaft integriert als in der übrigen Republik. Die Bayern und ihr Bier haben schon eine ganz besondere Bindung, welche eben auch eine lange Tradition hat. München wird wohl auch in Zukunft die Bierhauptstadt Nummer Eins in Deutschland bleiben.

Du hast sicherlich immer noch oft Anfragen von Brauereien für Sponsoring und Partnerschaften. Außerdem könnte man Euch fast als „Presseportal für Biernachrichten“ bezeichnen. Mal ehrlich: Bist Du nach Franz Beckenbauer der zweite Bayer, der mit Biertrinken Geld verdient?

Schön wär es, wenn es so wäre, allerdings ist es gerade mal so, dass sich Lieblingsbier.de von alleine tragen kann. Zum Beispiel versorgen uns die Partner-Biershops mit immer neuen Bieren, die wir dann in unserem Biertest den Lesern vorstellen. Es wäre natürlich schön, wenn etwas mehr abfallen würde, gerade als Student in Deutschland ist jeder Cent goldwert, doch geht es uns nicht darum mit der „Sache“ Geld zu verdienen sondern einfach nur Freude am Bier zu haben und dieses mit vielen anderen zu teilen. Wir haben zwar immer etwas Werbung auf der Seite, aber lassen uns nicht in die „Kommerzschublade“ drängen. Wenn jetzt natürlich ein Brauereikonzern auf uns zukommt und ein Millionenangebot macht, werden wir natürlich auch ein wenig ins Grübeln kommen.

Kann Bier die Welt retten?

Selbstverständlich! Stellt euch doch einfach mal vor, dass es 365 Tage im Jahr Karneval, Oktoberfest, Schützenfest und viele weitere Bierfestivals weltweit geben wird. Das Ganze natürlich mit Freibier versehen von Krombacher, welche pro verkauften Kasten einen bestimmten Bereich Regenwald retten wollen. Nun rechnet das mal hoch. 6 Milliarden Menschen trinken jeden Tag im Jahr ungefähr 4 Liter Krombacher Bier. Das wären dann 24 Milliarden Liter Bier im Jahr und das dann umgerechnet auf die Fläche des Regenwaldes. Prima! Regenwald wäre gerettet und das nach nur einem Jahr. Das Ganze geht natürlich nur, wenn alkoholfreies Bier ausgeschenkt wird.

Deine Meinung zu den folgenden Stichworten?

Bier aus PET-Flaschen

Eine Grausamkeit die uns angetan wurde und zum Glück wieder rückläufig ist, da die Industrie erkannt hat, dass diese Plastikflaschen nicht wirklich beim Konsumenten ankommen. Ebenfalls wurden Stoffe im Bier gefunden die sich über das Plastik der Flasche übertragen haben und das geht ja mal gar nicht. In fast allen Supermärkten gibt es wieder mehr Glasflaschen als PET-Flaschen – zum Glück!!!

Reinheitsgebot

Das wichtigste was es auf der Welt gibt. Bier ist somit das am strengsten kontrollierteste Nahrungsmittel der Welt und das spannende ist ja, dass in „fast jedem“ Bier immer die gleichen Zutaten stecken und jedes trotzdem anders schmeckt. Das ist eine ganz fantastische Entwicklung und das Reinheitsgebot wird hoffentlich für immer so streng bleiben wie es ist.

Biermixfrucht-Trend

Finde ich persönlich gar nicht gut. Wir haben uns auch bewusst dazu entschlossen nicht über solche „Trend-Produkte“ zu berichten. Zum einen hat das nichts mehr mit der Bierkultur allgemein zu tun und zum zweiten werden so immer jüngere Menschen an den Alkohol geführt. Bier hat einen Bitterstoff, der doch den ein oder anderen Jugendlichen abschreckt, doch durch den Fruchtzusatz ist dieser Bitterstoff natürlich hinfällig und viele Kinder und Jugendliche können sich mit diesen Getränken literweise besaufen weil sie einfach „lecker“ schmecken. Ich finde das ist eine ganz schlimme Erfindung der Brauereiindustrie um den sinkenden Bierabsatz abzufangen.

Gibt es momentan Blogs, die Du unseren Lesern besonders ans Herz legen möchtest?
Schwierig. Ich lese eigentlich selten andere Blogs, bin eher der, der sich durch das Netz schlägt. Ein ganz interessanter Blog ist allerdings www.vesteblick.de da er aus meiner Studentenheimat Coburg alles Wichtige berichtet. Und natürlich muss ich www.kaeseplatte.com erwähnen. Ein Begleiter vom Beginn an.

Bier ist…

…Leidenschaft, Lebenslust und sollte als Genussmittel gesehen werden!

Felix, vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg bei Eurem tollen Projekt. Hoch die Tassen!

Link: lieblingsbier.de

meine-url-ist-laenger-als-deine.de

Dienstag, Februar 17th, 2009

Moin Jörn, ich freue mich, Dich zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzähl doch mal, was hat sich bei Deinem Blog seit dem letzten Interview vor einem Jahr getan außer, dass Deine URL immer noch länger ist als meine?

Moin. Vor einem Jahr war ich gerade dabei, mein Blog von Joomla! auf Wordpress umzuziehen. Mittlerweile ist es vollbracht und ich habe den Schritt noch nicht bereut. Wordpress passt zwar nicht in allen Belangen 100%ig zu dem, was ich mir darunter vorstelle, aber ich denke, dass ich einige gute Mittelwege gefunden habe.

Wie würdest  Du persönlich die Nutzer beschreiben, die Du mit m.u.i.l.a.d. erreichen möchtest?

Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Manchmal würde ich gern sagen können, dass meine Leser soundso alt, soundso groß, soundso eingestellt und soundso solvent sind. Aber eigentlich ist das nicht wichtig für mich. Mein Blog ist mein Hobby, mit dem ich einerseits ein paar Sachen und Gedanken mit der Welt teilen und andererseits ein bisschen rumbasteln kann. Wenn es Leute gibt, denen es gefällt, was ich schreibe, ist das toll. Die sind dann automatisch meine Zielgruppe. Alle anderen fallen durch’s Raster.

Für die Statistik: Wie viele Leser hast Du monatlich im Durchschnitt?

Das ist sehr unterschiedlich. Letzten Monat hatte ich rund 2000 Unique Visitors. Vor ein paar Monaten habe ich mal einen SEO-Versuch gemacht und einen völlig sinnentleerten Eintrag über den Gina-Lisa-Porno geschrieben. Da sind die Zugriffszahlen regelrecht explodiert. Normal ist ein Wert zwischen 45 und 120 unique visitors pro Tag.

Du arbeitest unter anderem als Radiomoderator. Was fällt Dir leichter, das Verfassen von Blog- oder Moderationstexten?

Moderationen sind ganz klar schwieriger. Ein Blogeintrag ist einfache Prosa, wie wir es aus der Schule alle kennen. Das ist nur ein bisschen Rechtschreibung und Grammatik – fertig. Eine Moderation im Radio ist wesentlich schwieriger, weil man auf eine ganze Menge achten muss:
Ganz oben auf der Liste steht eine einfache, leicht verständliche Sprache. Als Moderator muss ich auch komplizierte Dinge so sagen können, dass sie sofort für jeden verständlich sind. Wenn ich mich in meinem Blog in irgendwelchen Nebensatzkonstruktionen verlaufe, kann der Leser noch mal vorne anfangen. Das geht im Radio nicht, das muss sofort ankommen und verstanden werden. Und dann gibt es natürlich Vorgaben des Senders, die einzuhalten sind. Ein Radiosender ist ja ein Wirtschaftsunternehmen, das Geld verdienen muss. Und Geld verdient man am besten, wenn man eine klar umrissene Zielgruppe hat. Die gilt es anzusprechen und sie thematisch in Ihrer Lebenswelt abzuholen. Das fängt damit an, dass man am Montagmorgen ganz anders drauf ist, als am Freitagnachmittag und das hört damit auf, dass man sich zum Beispiel eher für Filme und Sport interessiert als für, ähm, tja, was gibt’s denn sonst noch?

Das Internet entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. Ob Webradio, Podcasts oder Corporate Blogs, alles scheint möglich. Was denkst Du, wie wird sich die klassische Radiobranche im Bezug auf diese Neuerungen langfristig entwickeln?

Wenn ich das ganz genau sagen könnte, würde ich diese Fragen vermutlich aus einem Liegestuhl in der Südsee meinem Sekretär diktieren oder so. :-)
Es gibt ein paar gute Ideen was das angeht. Viele Sender verstehen das Internet aber immer noch nicht als Freund, sondern als den bösen Erzfeind. Dabei muss man das Internet gar nicht zwingend als neues Medium begreifen, es kann ja auch ein neuer Verbreitungsweg sein, wenn UKW irgendwann abgeschaltet wird. Schon jetzt kann man die Inhalte, die im klassischen Betrieb ein bis zwei Mal ausgestrahlt und dann nur noch archiviert werden, via Podcast oder Webstream zweitverwerten. Blogs und Web 2.0-Communities werden viel mehr zur Hörerbindung genutzt werden und es wird ganz neue, spannende Erlösmodelle geben.Spätestens dann, wenn der erste große Sender – also die FFHs und Antenne Bayerns – anfangen im Web 2.0 Geld zu verdienen, geht der Run los. Denn dann wissen ja alle anderen sofort, wie es geht und müssen sich nichts eigenes mehr überlegen.
Kleiner Tipp: Stell solche Fragen nicht, darüber könnte ich stundenlang referieren. ;)

Welche Blogs würdest Du im Internet außer Deinem eigenen unbedingt empfehlen?
Och, bei meinen Blog-Vorlieben hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht besonders viel verändert. Von daher möchte ich lieber einen Twitterer empfehlen, dem man wirklich gut folgen kann, auch wenn man nicht selbst twittert: Gott. (www.twitter.com/jahwe?)
Ich hasse Walker Texas Ranger und glaube, selbst Steven Segal würde Chuck Norris zerpflücken. Deine Reaktion?

Wenn ich so was höre, gehe ich grußlos in Deckung. Chuck Norris soll bloß nicht den Eindruck haben, dass wir uns möglicherweise kennen. Obwohl, das ist ihm vermutlich sowieso egal.

Zum Abschluss fordere ich ein bisschen Kreativarbeit. Jörn Schaar dreht seinen ersten Blockbuster: Wo in New York würde Chuck Norris gegen wen Golf spielen und wie würde die Szene ablaufen?

Erst wollte ich sagen „Realistisch betrachtet ist es völlig egal, wo er gegen wen spielt und wie das ganze abläuft. Es würde ohnehin niemand überleben.“ Aber die Frage ist so klasse, die möchte ich nicht mit einer realistischen Antwort abfertigen.
Wir befinden uns im Central Park. Gegen Chuck Norris tritt das US-Ryder Cup-Team von letztem Jahr an, das vom inzwischen wieder von seiner Verletzung genesenen Tiger Woods, MacGyver und Mr. T unterstützt wird. Um acht Minuten vor acht Uhr morgens betreten die Protagonisten das Spielfeld. Chuck Norris ist schon länger da, denn weil sich kein Greenkeeper auftreiben ließ, der sich um das anlegen der Löcher kümmern wollte, hat Chuck Norris bereits in den frühen Morgenstunden höchstpersönlich 18 völlig regelkonforme Löcher mit 10,8 cm Durchmesser und 10 cm Tiefe angelegt. Mit seinem Urin. Danach befahl er der Sonne, aufzugehen. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen zwischen den Wolkenkratzern hindurch und beleuchten die unwirkliche Szenerie: Die 12 völlig verängstigen Top-Golfer kauern zitternd hinter Mr. T und MacGyver. Letzterer nestelt gerade mit einem Stück Grillkohle und einer Essiggurke herum, als sein Blick auf das Spielfeld fällt: Chuck Norris hat aus einer albernen Laune heraus auch noch seinen Namen in den Boden des Central Parks gepinkelt! Zwei Minuten vor acht nimmt Tiger Woods Aufstellung ab ersten Abschlag, einem hammerharten Par 5 mit zwei Doglegs und 584 Meter Länge. Nicht eine Grille zirpt und nicht ein Vogel zwitschert. Aus Angst. Woods teet den ersten Ball auf, es ist ein Nike-Golfball der speziell für ihn entwickelt wurde. Mit seinem 100%ig korrekt auf ihn abgestimmten Driver prügelt er die Kugel um Punkt acht Uhr das Fairway hinunter, überspielt dabei ein Wasserhindernis, zwei Sandbunker und eine Gruppe unvorsichtiger Jogger, die offenbar das Schild mit der Aufschrift „Draußen bleiben oder es setzt eine Runde Roundhouse Kicks ins Gesicht. Chuck“ übersehen haben. Sein Ball fliegt perfekt gerade über den Knick des ersten Doglegs hinweg, prallt am skeletierten Schädel von Chuck Norris’ Frühstücks-Bullen ab und landet mit einem leisen Plopp genau mittig auf dem Ansatz des zweiten Doglegs, nur einen Schlag mit dem 5er Eisen vom Grün entfernt. Sicherheit macht sich beim Ryder Cup-Team breit und das ängstliche Wimmern verstummt allmählich.
Chuck Norris würgt den versehentlich verschluckten Vorderlauf seines Frühstücksbullen hoch, geht zum Abschlag, hält kurz inne und verpasst dem völlig verdutzten Justin Leonard einen Roundhouse Kick ins Gesicht. Was viele nicht wussten: Chuck Norris hat eine eigene Sprache entwickelt, die unter anderem auch Roundhouse Kicks beinhaltet. Vermutlich wollte er Justin nur zu seinem geschmackvoll gewählten Polohemd gratulieren, aber das werden wir nie erfahren.Mit einem 30 cm langen Streifen Bewehrungsstahl aus dem Betonbau und einer sonnengetrockneten Tomate ausgerüstet, betritt Chuck Norris schließlich zum zweiten Mal die Teebox. Er schlägt ab, der Ball landet im Loch und Chuck Norris schreibt sich eine null auf.„Aber Chuck“, sagt Mr. T mitleidig. „Du kannst Dir keine null Schläge aufschreiben, das ist gegen die Regeln.“ „Ja, das ist gegen die Regeln“, kräht ein selbstsicher wirkender Boo Weekly von hinten. Doch Chuck Norris schaut ihn nur an und zieht eine Augenbraue hoch. Weekly überschüttet sich darauf hin mit Benzin und zündet sich an, denn das ist weit weniger schmerzhaft, als von Chuck Norris einen Roundhouse Kick ins Gesicht zu bekommen. Chuck hat ihm trotzdem einen verpasst.
Fast gelangweilt tritt er von der Teebox aus die verbliebenen Mitglieder der gegnerischen Mannschaft mit einem Roundhouse Kick in die anderen Löcher und geht auf der 5th Avenue ein wenig shoppen. Später wird man hören, dass niemand überlebte.

Na, wenn das nicht filmreif ist?! Jörn, ich danke Dir für das Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg an den Mikrophonen, Golfschlägern und Filmschauplätzen dieser Welt.

Link: meine-url-ist-laenger-als-deine.de

baumgesicht.blog.de

Montag, Mai 12th, 2008

Willkommen Nikola. In erster Linie dreht es sich bei deinem Blog um das Thema Garten. Was verindet dich damit?

Seit ich denken kann, gab es in meinem Leben einen Garten: Ich stamme aus einem Dorf am Rande des Westerwaldes, und ich wuchs mit dem Garten meiner Mutter auf, sprichwörtlich, denn damals (in den 60er und 70er Jahren) diente der Garten auch und vor allem der Versorgung mit Nahrungsmitteln. Das, was wir heute teuer als „bio“ kaufen, war damals selbstverständlich: ungespritztes, frisch geerntetes Gemüse, Kräuter, Obst. Mein Bruder und ich hatten im großen Garten eine kleine Ecke für uns: Dort durften wir pflanzen, was wir wollten, und ich glaube, mit diesem Quadratmeter eigener Erde fing meine Leidenschaft für das Gärtnern an.
Als ich später in die Stadt zog, habe ich zumindest immer einen „Balkongarten“ gehabt, und in der kleinen Wohnung, in der ich mit meinem Mann jahrelang wohnte, zog ich die Tomaten im Schlafzimmer auf der Fensterbank vor. Meinen Traum vom eigenen Garten konnte ich mir 1992 erfüllen, als wir ein kleines Haus mit Garten im Rhein-Main-Gebiet kauften.
Von 2004 bis 2006 haben wir das Haus umgebaut und auch den Garten völlig neugestaltet. Ich konnte mir damit lang gehegte Wünsche erfüllen: Teich, mediterraner Kräutergarten, Gewächshaus, Wintergarten.
Mein Garten ist für mich ein wichtiger Teil des Lebens, sozusagen der tägliche Urlaub für die Seele und Sinne: Sehen, Riechen, Fühlen, Hören – und schmecken! Anders als meine Mutter bin ich kein Selbstversorger, aber insbesondere Kräuter und Tomaten ziehe ich selbst. Die Bilder in meinem Blog stammen alle aus meinem „neuen“ Garten.

Garten-Fotos sind ein weiterer Schwerpunkt. Welche Motive interessieren dich am meisten?

Blüten, Früchte, Sträucher, Farne, Gräser, Bäume; das Entstehen, Werden, Vergehen in meiner Gartenwelt fange ich mit der Kamera ein, und weil mein Garten nicht sonderlich groß ist, lege ich den Schwerpunkt gern auf die kleinen Dinge: Ein buntes Blatt, ein Obstzweig mit Knospen, ein Farnwedel, der sich entrollt, aber auch der vorwitzige Frosch, der aus dem Teich lugt, die bunten Farben der Blumen: all das inspiriert und interessiert mich. So soll im Laufe der Jahre ein Porträt meines Gartens entstehen, mit allem, was darin zu finden ist.

Viele Verbinden mit dem Thema Garten immernoch das Klischee des "spiessigen", kleinbürgerlichen Schrebergartens. Ist der Ruf dieser Garten-Gemeinschaften gerechtfertigt oder nicht, bzw. verschwindet er langsam?

Das kommt wohl darauf an, in welcher Gartengemeinschaft man sich gerade bewegt ;)
Ich mag mir kein Urteil über Schrebergärtner anmaßen, aber für mich wäre eine Reglementierung dessen, was ich in meinem Garten pflanzen darf oder nicht, unvorstellbar. Ich mag auch keine Wissenschaft machen aus dem, was ich pflanze: So gibt es viel Einheimisches bei mir, aber mein Garten ist auch für Exoten eine Heimat: Bambus, Feige, Banane …
Sicherlich gibt es noch viele Menschen, denen der Garten vor allem Arbeit macht, die im Herbst „aufräumen“ und selbst das kleinste Blättchen vom akkurat gestutzten Rasen klauben, aber ich glaube, ihre Zahl nimmt ab, denn heute, wo ein eigener Garten eben nicht mehr selbstverständlich ist, lernen viele, dieses Kleinod zu schätzen, und das bedeutet, sich mit den biologischen Abläufen zu beschäftigen, sich für die Bedürfnisse der Pflanzen zu interessieren – und „freier“ zu werden, was zum Beispiel das Tolerieren der einen oder anderen Unkrautpflanze angeht.
Ein Beispiel für die geänderte Sichtweise vieler Menschen: als ich früher Blumenblüten über meinen Salat streute, erntete ich erstaunte Blicke, heute gibt es am Buchmarkt eine Vielzahl an Titeln, die „Essbare Blüten“ oder auch „Essbare Wildkräuter“ zum Thema haben. Das ist, finde ich, eine schöne Entwicklung und führt weg vom Image des „spießigen Schrebergärtners“.

Verlassen wir mal kurz das Grüne. Du bist auch Autorin. Welche Bücher hast du geschrieben?

Ich habe insgesamt fünf Bücher geschrieben und arbeite an zwei weiteren. Der Schwerpunkt meiner Autorentätigkeit liegt im historischen (Kriminal-)Roman, was nicht verwunderlich ist, denn ich bin im Hauptberuf Kriminalbeamtin. In meinen beiden historischen Romanen habe ich die Zeit der aufkommenden Naturwissenschaften und damit die Kriminalistik am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts thematisiert. Mein dritter Roman ist eine (vorwiegend) humorvolle Geschichte aus dem Alltag eines Polizeibeamten; natürlich habe ich die Story mit dem einen oder anderen Erlebnis aus meiner Streifendienstzeit gewürzt ;)
Darüber hinaus habe ich mit „Die Sonne der Götter/Schreibgeheimnisse“ einen Einblick in meine Schriftstellerwerkstatt und in mein neues Romanprojekt gegeben.„Baumgesicht“ (nach dem ich meinen Blog genannt habe) ist mein Debüt und enthält vorwiegend Poetisches.
Meine Romane erscheinen u. a. als Taschenbücher im Ullstein-Verlag. Wer neugierig ist, kann hier schauen und reinlesen: www.nikola-hahn.com/buch.htm

Kunst und Kultur sind weitere Interessen von dir und deinem Mann. Was möchtest du dazu sagen?

Nicht nur das Gärtnern, auch Schreiben und Malen begleiten mich seit meiner Kindheit. Seltsamerweise hatte ich nie das Bedürfnis, eines dieser Hobbys zu meinem Hauptberuf zu machen. Ich zeichne und male abstrakt-gegenständliche Bilder, allerdings entstehen pro Jahr nur wenige neue Arbeiten. Ich interessierte mich aber immer schon für andere Menschen, die künstlerisch tätig sind, und durch meine zunehmende Bekanntheit als Autorin wenden sich auch Viele an mich. Ich kann aus Zeitgründen leider keine individuelle Hilfe anbieten, aber als mein Mann vor rund eineinhalb Jahren zusammen mit zwei Bekannten ein Café eröffnet hat, war eine Idee, dass wir dort „Genuss für alle Sinne“ anbieten wollten. Mein Mann und ich lieben gutes Essen und Trinken, Kunst und Kultur. So lag es nahe, dies im „Künstler-Café Mocca“, so der Name des Cafés, zu verbinden.
Ich moderiere dort einmal pro Monat ein Lesecafé mit Autoren aus der Region, und es gibt regelmäßig Ausstellungen mit Bildern und Objekten. Das eine oder andere Bild und Infos zu den Künstlern stelle ich dann auch in meinem Blog vor. Darüber hinaus gibt es eine Info-Seite übers Künstler-Café auf meiner Website: www.nikola-hahn.com/CafeMocca.htm

Welche Blogs liest du regelmässig?

Ich stöbere – was sicherlich nicht verwundert – besonders gern in fremden Gartenwelten. Eine Zusammenstellung von interessanten Blogs habe ich als Linkliste auf meiner Website eingestellt: www.nikola-hahn.com/linkGarten.htm  

Betreibst du auch noch andere Blogs?

Nein, nur meine Website, die ich selbst gestalte und immer weiter ausbaue.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Natürlich weiterhin  jede Menge fotografische „Nachrichten aus meinem Garten“; ab und an etwas Kulinarisches (aus dem eigenen Garten oder als Linktipp), und, nicht zu vergessen: die Schriftstellerei. Auch wenn mein „Autoren-Ich“ im Blog derzeit etwas Sendepause hat, will ich es doch bei Gelegenheit wiedererwecken.

Möchtest du noch ein Schlusswort anhängen?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr die Besucher meines Blogs sich über meine Gartenrundgänge freuen. Dass es gerade die kleinen Dinge sind, die berühren, und dass es mir gelingt, die Atmosphäre meines Gartens anderen zu vermitteln, freut mich sehr.

Link: baumgesicht.blog.de

lieblingsbier.de

Montag, April 21st, 2008

Hallo Felix. Ein Biertester-Blog habe ich bisher noch nie gesehen. Wie bist du auf diese Idee gekommen?

Hallo. Erstmal freut es mich, dass ich dir Rede und Antwort geben kann. Naja gut, da Bier schon immer ein Hobby von mir war und von vielen meiner Freunden auch, haben wir natürlich auch immer viel über Bier geredet und natürlich auch getrunken und als ich vor zwei Jahren mein Studium began, habe ich viele neue Leute aus ganz Deutschland kennengelernt und jeder hatte so seine eigene ganz individuelle Einstellung und Meinung zum Thema Bier und somit gab es eine Menge Gesprächsstoff. Da wir viele andere Leute an diesem Gesprächsstoff teilhaben lassen wollten, dachten wir uns eine Internetseite zu erstellen und unsere Meinungen zu veröffentlichen. Hinzu kommt auch noch, dass wir alle sehr Bier begeistert sind und auch das Bier als Kulturgut erhalten wollen. Naja so war Lieblingsbier.de entstanden.

Viele gute Biere entstammen kleinen Privatbrauereien und schmecken meiner Meinung nach häufig besonders gut. Wie kommt man an solch seltene Perlen?

In den Zeiten des Internets hat auch fast jede kleine Privatbrauerei eine Internetseite und somit ist es gar nicht schwer Kontakt herzustellen. Für die Bierregion Oberfranken gibt es sogar einen eingetragenen Verein in dem die ganzen Brauerein, und da gibt es wirklich viele, organisiert sind. So kann man natürlich super gut Kontakte herstellen und viel von den kleinen Privatbrauerein erfahren und auch mal das ein oder andere Bier testen. Ebenfalls arbeiten wir mittlerweile eng mit der Lahnsteiner Brauerei zusammen, ebenfalls eine kleine Brauerei aus der Nähe von Koblenz. Eine Zusammenarbeit sieht so aus, dass wir einen regen Informationsaustausch untereinander haben, wie wir das Bier als Kulturgut in Deutschland bewahren können und wir überlegen uns einige Projekte für die Zukunft wie wir das machen können. Hinzu kommt natürlich unser Biertest auf der Seite, da sind viele kleine Brauerein interessiert, dass wir ihr Bier testen und das wollen wir auch. Wir wollen eben informieren, dass es auch viele tolle kleine Brauerein mit wunderbarem Bier gibt. Natürlich gibt es immer Probleme an dieses Bier ran zu kommen, diesbezüglich haben wir Partnerschaften mit Bier Onlineshops eingegangen um dann dieses Bier auch zu erwerben und zu genießen. 

Testest du alle Biere selber oder können auch Leser ihre Erfahrungen einsenden?

Also zunächst teste nicht Ich die Biere alleine, sondern wir haben ein kleines Team, dass die Biere testet. Natürlich ist ein Test subjektiv und spiegelt nicht den allgemeinen Geschmack von jedem wieder, aber wir probieren zu objektiv zu sein wie es nur geht. So kann jeder Biertester bei uns im Team auch seinen ganz persönlichen Kommentar zu jedem Bier abgeben. So bekommt jeder Test auch seine ganz eigene individuelle Biernote. Auf jeden Fall können uns aber auch die Leser ihre Erfahrungen einsenden. Auf Anfrage verschicken wir auch unseren Testbogen, so dass jeder ganz persönlich sein Lieblingsbier aus seiner Region testen und online stellen kann. Natürlich zensieren wir im nachhinein ;)  

Wie wird bewertet und welche Kriterien werden dabei beachtet?

Eigentlich wird alles bewertet was es nur zu bewerten gibt. Selbstverständlich der Geschmack und der Geruch aber genau so auch das Design der Flasche und das Verhalten des Bieres im Glas. Wir wollten die Bandbreite der Kriterien so breit wie möglich halten um auch wirklich einen attraktiven Test zu gewährleisten und den Lesern Abwechslung bei unseren Tests zu bieten. 

Diese Frage musste ja kommen: Welches Bier mundet dir am besten? 

Das werde ich natürlich nicht verraten, ich bin ja offen für jedes Bier :) Aber Spass beiseite, in meiner Zeit jetzt mit Lieblingsbier.de durfte ich schon so einige Schätze verkosten und da waren ganz besondere Biere dabei die so einen wuchtigen, einzigartig leckeren Geschmack hatten, dass ich sie sofort zu meinem Lieblingsbier kühren würde. Aber bei ungefähr 2000 Brauerein in Deutschland ist es natürlich schwierig sein Lieblingsbier zu finden. Aber für eine Biersorte habe ich mich bereits vor Jahren entschieden und das ist das Helle bzw. auch Vollbier genannt, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich aus Oberbayern stamme und dort wird das neben einem Weißbier eigentlich nur getrunken und gehört zum Grundnahrungsmittel dazu. Pils wäre es wahrscheinlich geworden, wäre ich im hohen Norden aufgewachsen, wer weiß. 

Welche Blogs liest du regelmässig? 

Puuuh. Da gibt es einige Blogs die ich mir zur Gemüte ziehe. Schließlich muss ich ja wissen, was in der Szene so alles passiert. Es gibt natürlich große bekannte Blogs wie z.B. den Bildblog, den ich absolut klasse finde. Aber auch ein paar andere Blogs wie z.B www.thekenmeister.de oder auch www.fussball-blabla.de eigentlich alles was mit Essen, Trinken und Sport zu tun hat. Ansonsten klicke ich mich so durch das World Wide Web und schaue was passiert. 

Betreibst du noch andere Blogs?

Nein noch nicht, aber vielleicht kommt in den nächsten Wochen noch etwas interessantes hinzu, was auch mit Trinken zu tun hat. Aber dazu wird noch nicht viel verraten. 

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Ich hoffe noch ganz ganz ganz viel. Wir sind an ganz vielen Ideen dran, die wir ausarbeiten wollen. So soll zum Beispiel der Biertest interaktiver werden und übersichtlicher gestaltet werden. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Seiten soll hervorgehoben und ausgebaut werden und zuletzt soll ein schönes Forum installiert werden, was auch den Communitygedanken fördern soll und den Austausch unter den Stammlesern und den flüchtigen Lesern. Ebenfalls können im Forum die aktuellen Beiträge diskutiert werden und durchleuchtet werden. Hinzu kommen noch viele andere tolle Ideen, zu dennen ich jetzt aber nicht viel verraten möchte. Eigentlich kann zusammenfassend gesagt werden, dass sich Lieblingsbier.de im Moment noch in der Beta-Phase befindet und sich auch wohl noch komplett vom Design verändern wird. Weg vom Blog und hin zu einer interaktiven Web 2.0 Homepage über das Thema Bier. Ach und bevor ich es vergesse, für den Sommer sind spannende Reportagen geplant. So werden wir wahrscheinlich wenn alles klappt einen Hopfenbauern bei der Ernte begleiten oder eine Brauerei beim Brauvorgang über die Schulter gucken und das alles selbstverständlich schön dokumentieren in Bild und Ton. Also ihr könnt alle gespannt sein. 

Na denn, wohl bekomms. Irgendwelche letzten Worte? 

Selbstverständlich. Ich bedanke mich für das Interview von deiner Seite aus und wünsche dir auch viel Erfolg bei deinem Projekt. Ebenso grüße ich alle die mich kennen und ganz besonders meine Freundin die Susanne, die mich tatkräftig unterstützt bei jedem Biertest mit ihrer Fachmeinung :) Ansonsten kann ich nur jedem raten vermehrt Bier von kleinen Brauerein zu beziehen um diese zu fördern und nicht das Geld den großen Brauereigesellschaften, die meist aus dem Ausland kommen, in den Rachen zu schmeißen. Jeder hat mit Sicherheit eine kleine feine Brauerei in seiner Nähe und der örtliche Getränkefachmarkt wird dieses Bier dann betreiben, wenn nicht, einfach mal nachfragen.

 

Link: www.lieblingsbier.de

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