Archive for the ‘Medien’ Category

roadrunnerswelt.blogspot.com

Freitag, Mai 1st, 2009

Hallo Oliver und herzlich willkommen in unserem kleinen Dörfchen. Du bist zum ersten mal zu Besuch, daher kläre unsere Lesern doch zunächst bitte kurz bezüglich der Funktion und Inhalte Deines Blogs roadrunnerswelt.blogspot.com auf.
Hallo Christopher und Hallo an die Leser des Bloggerdorfs! Mein Blog Roadrunnerswelt soll vor allem eines, und das ist informieren. Ob mir das nun gelingt oder eben nicht, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb ist auch nicht möglich, ein einziges Thema für den Blog festzulegen. Schwerpunkte sind aber vor allem das TV, das „Showbiz“, Sport, Musik und einfach Aktuelles, das mich und andere beschäftigt. Dabei ist es mir sehr wichtig , immer schnell die neuesten Informationen zu präsentieren. Es kann dann schon mal passieren, dass der ein oder andere Artikel noch ein paar Tippfehler enthält, weil ich einfach noch nicht dazu kam, den Post zu überarbeiten.

Du veröffentlichst sogar innerhalb eines Tages sehr viele Posts und scheinst somit zu den aktiveren Bloggern der Szene zu gehören. Wie viele Leser erreichst Du denn mittlerweile mit Deinem Blog?
Je nach Themen kann es passieren, dass ich mehr als 4 Posts pro Tag verfasse, das muss man aber auch, wenn man „immer schnell und aktuell“ sein will. So gelingt es mir aber auch ganz gut, am Puls der Zeit zu bleiben. Im Schnitt schaffe ich es mit meinem Blog am Tag auf gut 3.000 Besucher. Ich hatte aber auch schon Traffic-Spitzen von über 20.000 Besuchern an einem Tag, wie zum Beispiel am Tag des Amoklaufes von Winnenden. Als ich, zumindest wurde mir das so gesagt, als erstes Medium den Namen des Amokläufers genannt habe.

Das im Kopf Deiner Seite propagierte Motto „immer schnell und aktuell“ bestätigte sich bei meiner Recherche. Ist das Texten für Dich eine Leichtigkeit, so dass Du einen interessanten Beitrag quasi inzwischen „nebenbei“ verfasst, oder hast Du einfach zu viel Zeit?                                                                          Naja, zu viel Zeit habe ich wirklich nicht. Da wären mein Studium, meine Freundin und und und… Eigentlich wundere ich mich selbst, wie ich das immer so schaffe. Wahrscheinlich liegt es auch ein wenig daran, dass ich ein Frühaufsteher bin. Und daran, dass mir das Schreiben in der Tat ziemlich leicht fällt. An dieser Stelle möchte ich kurz meiner ehemaligen Deutschlehrerin Frau Böhme danken. ;) So ist es mir auch möglich, einen Beitrag „nebenbei“ zu verfassen.

Mir ist aufgefallen, dass Du offensichtlich wie ich ein recht großes Interesse für Fußball verinnerlichst. Da interessiert den HSV-Fan in mir (ich hoffe ich bekomme jetzt überhaupt noch eine Antwort) natürlich, ob Du die derzeitige Saison genauso spannend findest wie ich und wer Deiner Meinung nach das Rennen um die Meisterschaft für sich entscheidet.
Ja, richtig, Fußball ist eine Art Passion von mir. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nie ein wirklich guter Fußballspieler war. Deshalb schaue ich mir einfach gerne Spiele im TV oder im Netz an, um mich so richtig schön über den ein oder anderen Spieler zu echauffieren, so leid mir das jetzt auch tut, Dir sagen zu müssen, dass der VFL Wolfsburg  Deutscher Meister 08/09 wird. Aber sonst bin ich nicht wirklich Fan einer speziellen Mannschaft. Ich bin Fan von gutem Fußball, wie ihn zum Beispiel Bremen streckenweise und Hoffenheim vor allem in der Vorrunde gespielt hat.

Was machst Du eigentlich, wenn Du nicht gerade Beiträge postest?
In dieser Zeit gehe ich meinem Studium nach. Bevor jetzt Nachfragen kommen: Ich studiere Chemie. Sonst spiele ich noch Basketball und liege für mein Leben gerne an der Saale. Ich habe da einen wirkliche schönen Platz in Halle gefunden. Wo der genau ist, wird jetzt natürlich nicht verraten. ;)
Du verwendest innerhalb Deines Blogs verschiedene Ad- und Banner-Partner-Verlinkungen. Lohnt sich dies wirklich und wie beurteilst Du den derzeitigen Werbetrend des web 2.0 allgemein?
Der erste Teil der Frage ist natürlich für jeden Blog anders zu beantworten. Für mich lohnt es sich definitiv und das meine ich nicht nur finanziell. Ich bekomme durch meinen Blog einen direkten Einblick in die Meinungen einer Vielzahl von Menschen. Das ist ein Punkt, der mich als sehr streitbaren Menschen besonders interessiert. Zur zweiten Teilfrage kann ich nur relativ wenig sagen, da mein Blog noch nicht so lange existiert, dass ich diesbezüglich Vergleichsmöglichkeiten habe. Auffällig ist jedoch, dass auch die Werbe-Branche unter der Wirtschaftskrise leidet, auch wenn das noch nicht vollständig auf meinen Blog durchgeschlagen ist. Ich blicke in diesem Punkt besonders auf die sinkenden Klickpreise bei Google-Adsense, die wohl vor allem auf die geringe Nachfrage nach Anzeigen zurückzuführen sind.

Zuletzt darfst auch Du gerne abschließende Worte beitragen, Blogs empfehlen oder der Netzwelt Deine Weisheiten mitteilen.
Ich bin eigentlich nicht wirklich in der Position mit Weisheiten  um mich zu werfen. Aber eines dürfte wohl klar sein, genau wie im „realen Leben“ funktioniert auch in der Netzwelt nichts ohne Fleiß und Opfer. Geduld ist auch ein wichtiger Faktor, mit dem ich mich selbst auch manchmal etwas schwer tue. Ansonsten gilt meiner Meinung nach nur der Spruch „learning by doing“. Wer sich scheut, Neues zu versuchen, wird über kurz oder lang nicht mithalten können. Doch nun genug von meinen „Weisheiten“. Ich bedanke mich für die interessanten Fragen und hoffe, ich konnte sie aussagekräftig beantworten.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.
Link: roadrunnerswelt.blogspot.com

meine-url-ist-laenger-als-deine.de

Dienstag, Februar 17th, 2009

Moin Jörn, ich freue mich, Dich zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzähl doch mal, was hat sich bei Deinem Blog seit dem letzten Interview vor einem Jahr getan außer, dass Deine URL immer noch länger ist als meine?

Moin. Vor einem Jahr war ich gerade dabei, mein Blog von Joomla! auf Wordpress umzuziehen. Mittlerweile ist es vollbracht und ich habe den Schritt noch nicht bereut. Wordpress passt zwar nicht in allen Belangen 100%ig zu dem, was ich mir darunter vorstelle, aber ich denke, dass ich einige gute Mittelwege gefunden habe.

Wie würdest  Du persönlich die Nutzer beschreiben, die Du mit m.u.i.l.a.d. erreichen möchtest?

Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Manchmal würde ich gern sagen können, dass meine Leser soundso alt, soundso groß, soundso eingestellt und soundso solvent sind. Aber eigentlich ist das nicht wichtig für mich. Mein Blog ist mein Hobby, mit dem ich einerseits ein paar Sachen und Gedanken mit der Welt teilen und andererseits ein bisschen rumbasteln kann. Wenn es Leute gibt, denen es gefällt, was ich schreibe, ist das toll. Die sind dann automatisch meine Zielgruppe. Alle anderen fallen durch’s Raster.

Für die Statistik: Wie viele Leser hast Du monatlich im Durchschnitt?

Das ist sehr unterschiedlich. Letzten Monat hatte ich rund 2000 Unique Visitors. Vor ein paar Monaten habe ich mal einen SEO-Versuch gemacht und einen völlig sinnentleerten Eintrag über den Gina-Lisa-Porno geschrieben. Da sind die Zugriffszahlen regelrecht explodiert. Normal ist ein Wert zwischen 45 und 120 unique visitors pro Tag.

Du arbeitest unter anderem als Radiomoderator. Was fällt Dir leichter, das Verfassen von Blog- oder Moderationstexten?

Moderationen sind ganz klar schwieriger. Ein Blogeintrag ist einfache Prosa, wie wir es aus der Schule alle kennen. Das ist nur ein bisschen Rechtschreibung und Grammatik – fertig. Eine Moderation im Radio ist wesentlich schwieriger, weil man auf eine ganze Menge achten muss:
Ganz oben auf der Liste steht eine einfache, leicht verständliche Sprache. Als Moderator muss ich auch komplizierte Dinge so sagen können, dass sie sofort für jeden verständlich sind. Wenn ich mich in meinem Blog in irgendwelchen Nebensatzkonstruktionen verlaufe, kann der Leser noch mal vorne anfangen. Das geht im Radio nicht, das muss sofort ankommen und verstanden werden. Und dann gibt es natürlich Vorgaben des Senders, die einzuhalten sind. Ein Radiosender ist ja ein Wirtschaftsunternehmen, das Geld verdienen muss. Und Geld verdient man am besten, wenn man eine klar umrissene Zielgruppe hat. Die gilt es anzusprechen und sie thematisch in Ihrer Lebenswelt abzuholen. Das fängt damit an, dass man am Montagmorgen ganz anders drauf ist, als am Freitagnachmittag und das hört damit auf, dass man sich zum Beispiel eher für Filme und Sport interessiert als für, ähm, tja, was gibt’s denn sonst noch?

Das Internet entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. Ob Webradio, Podcasts oder Corporate Blogs, alles scheint möglich. Was denkst Du, wie wird sich die klassische Radiobranche im Bezug auf diese Neuerungen langfristig entwickeln?

Wenn ich das ganz genau sagen könnte, würde ich diese Fragen vermutlich aus einem Liegestuhl in der Südsee meinem Sekretär diktieren oder so. :-)
Es gibt ein paar gute Ideen was das angeht. Viele Sender verstehen das Internet aber immer noch nicht als Freund, sondern als den bösen Erzfeind. Dabei muss man das Internet gar nicht zwingend als neues Medium begreifen, es kann ja auch ein neuer Verbreitungsweg sein, wenn UKW irgendwann abgeschaltet wird. Schon jetzt kann man die Inhalte, die im klassischen Betrieb ein bis zwei Mal ausgestrahlt und dann nur noch archiviert werden, via Podcast oder Webstream zweitverwerten. Blogs und Web 2.0-Communities werden viel mehr zur Hörerbindung genutzt werden und es wird ganz neue, spannende Erlösmodelle geben.Spätestens dann, wenn der erste große Sender – also die FFHs und Antenne Bayerns – anfangen im Web 2.0 Geld zu verdienen, geht der Run los. Denn dann wissen ja alle anderen sofort, wie es geht und müssen sich nichts eigenes mehr überlegen.
Kleiner Tipp: Stell solche Fragen nicht, darüber könnte ich stundenlang referieren. ;)

Welche Blogs würdest Du im Internet außer Deinem eigenen unbedingt empfehlen?
Och, bei meinen Blog-Vorlieben hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht besonders viel verändert. Von daher möchte ich lieber einen Twitterer empfehlen, dem man wirklich gut folgen kann, auch wenn man nicht selbst twittert: Gott. (www.twitter.com/jahwe?)
Ich hasse Walker Texas Ranger und glaube, selbst Steven Segal würde Chuck Norris zerpflücken. Deine Reaktion?

Wenn ich so was höre, gehe ich grußlos in Deckung. Chuck Norris soll bloß nicht den Eindruck haben, dass wir uns möglicherweise kennen. Obwohl, das ist ihm vermutlich sowieso egal.

Zum Abschluss fordere ich ein bisschen Kreativarbeit. Jörn Schaar dreht seinen ersten Blockbuster: Wo in New York würde Chuck Norris gegen wen Golf spielen und wie würde die Szene ablaufen?

Erst wollte ich sagen „Realistisch betrachtet ist es völlig egal, wo er gegen wen spielt und wie das ganze abläuft. Es würde ohnehin niemand überleben.“ Aber die Frage ist so klasse, die möchte ich nicht mit einer realistischen Antwort abfertigen.
Wir befinden uns im Central Park. Gegen Chuck Norris tritt das US-Ryder Cup-Team von letztem Jahr an, das vom inzwischen wieder von seiner Verletzung genesenen Tiger Woods, MacGyver und Mr. T unterstützt wird. Um acht Minuten vor acht Uhr morgens betreten die Protagonisten das Spielfeld. Chuck Norris ist schon länger da, denn weil sich kein Greenkeeper auftreiben ließ, der sich um das anlegen der Löcher kümmern wollte, hat Chuck Norris bereits in den frühen Morgenstunden höchstpersönlich 18 völlig regelkonforme Löcher mit 10,8 cm Durchmesser und 10 cm Tiefe angelegt. Mit seinem Urin. Danach befahl er der Sonne, aufzugehen. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen zwischen den Wolkenkratzern hindurch und beleuchten die unwirkliche Szenerie: Die 12 völlig verängstigen Top-Golfer kauern zitternd hinter Mr. T und MacGyver. Letzterer nestelt gerade mit einem Stück Grillkohle und einer Essiggurke herum, als sein Blick auf das Spielfeld fällt: Chuck Norris hat aus einer albernen Laune heraus auch noch seinen Namen in den Boden des Central Parks gepinkelt! Zwei Minuten vor acht nimmt Tiger Woods Aufstellung ab ersten Abschlag, einem hammerharten Par 5 mit zwei Doglegs und 584 Meter Länge. Nicht eine Grille zirpt und nicht ein Vogel zwitschert. Aus Angst. Woods teet den ersten Ball auf, es ist ein Nike-Golfball der speziell für ihn entwickelt wurde. Mit seinem 100%ig korrekt auf ihn abgestimmten Driver prügelt er die Kugel um Punkt acht Uhr das Fairway hinunter, überspielt dabei ein Wasserhindernis, zwei Sandbunker und eine Gruppe unvorsichtiger Jogger, die offenbar das Schild mit der Aufschrift „Draußen bleiben oder es setzt eine Runde Roundhouse Kicks ins Gesicht. Chuck“ übersehen haben. Sein Ball fliegt perfekt gerade über den Knick des ersten Doglegs hinweg, prallt am skeletierten Schädel von Chuck Norris’ Frühstücks-Bullen ab und landet mit einem leisen Plopp genau mittig auf dem Ansatz des zweiten Doglegs, nur einen Schlag mit dem 5er Eisen vom Grün entfernt. Sicherheit macht sich beim Ryder Cup-Team breit und das ängstliche Wimmern verstummt allmählich.
Chuck Norris würgt den versehentlich verschluckten Vorderlauf seines Frühstücksbullen hoch, geht zum Abschlag, hält kurz inne und verpasst dem völlig verdutzten Justin Leonard einen Roundhouse Kick ins Gesicht. Was viele nicht wussten: Chuck Norris hat eine eigene Sprache entwickelt, die unter anderem auch Roundhouse Kicks beinhaltet. Vermutlich wollte er Justin nur zu seinem geschmackvoll gewählten Polohemd gratulieren, aber das werden wir nie erfahren.Mit einem 30 cm langen Streifen Bewehrungsstahl aus dem Betonbau und einer sonnengetrockneten Tomate ausgerüstet, betritt Chuck Norris schließlich zum zweiten Mal die Teebox. Er schlägt ab, der Ball landet im Loch und Chuck Norris schreibt sich eine null auf.„Aber Chuck“, sagt Mr. T mitleidig. „Du kannst Dir keine null Schläge aufschreiben, das ist gegen die Regeln.“ „Ja, das ist gegen die Regeln“, kräht ein selbstsicher wirkender Boo Weekly von hinten. Doch Chuck Norris schaut ihn nur an und zieht eine Augenbraue hoch. Weekly überschüttet sich darauf hin mit Benzin und zündet sich an, denn das ist weit weniger schmerzhaft, als von Chuck Norris einen Roundhouse Kick ins Gesicht zu bekommen. Chuck hat ihm trotzdem einen verpasst.
Fast gelangweilt tritt er von der Teebox aus die verbliebenen Mitglieder der gegnerischen Mannschaft mit einem Roundhouse Kick in die anderen Löcher und geht auf der 5th Avenue ein wenig shoppen. Später wird man hören, dass niemand überlebte.

Na, wenn das nicht filmreif ist?! Jörn, ich danke Dir für das Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg an den Mikrophonen, Golfschlägern und Filmschauplätzen dieser Welt.

Link: meine-url-ist-laenger-als-deine.de

www.rezension.org

Donnerstag, September 4th, 2008

Servus WolfWie wäre es mit einer kurzen Vortsellungsrunde? =)

Hi, ich bin gelernter Mediengestalter, arbeite hauptberuflich als Layouter für Fachzeitschriften und verdiene mir nebenzu etwas mit Webdesign und eigenen Projekten, wie beispielsweise der Rezension.org. Ein großes Hobby von mir, ebenfalls im Designbereich, ist die 3D-Animation. Habe dazu ein 1-jähriges Studium mit der Software Maya gemacht und hoffe den 3D-Bereich mit verbesserter Internetperformance in Zukunft auch für meine Webseiten einsetzen zu können.

Wie bist du zum Bloggen gekommen und warum tust du es immer noch?

Ich bin eigentlich kein typischer Blogger, sondern habe festgestellt, dass sich CMS-Systeme für einzelne Projekte sehr gut eignen und mich dann für Wordpress entschieden. Hier spielen einige Dinge eine Rolle, bei der Rezension.org ist es unter anderem die Möglichkeit Autoren anzulegen und diese selbst ihre Artikel bzw. Rezensionen, schreiben zu lassen. Alles ohne übermäßigen Programmieraufwand.

Was stöhrt dich am meisten im / am WWW und wie könnte mans
ändern??

Da könnte man vieles anführen. Das erste was mir in den Sinn gekommen ist die Oberflächlichkeit und Schnelllebigkeit. Dinge, die gestern noch toll waren sind morgen schon out. Engagement und Liebe zum Detail wird von Leuten untergraben, die auf die schnelle Kohle aus sind und diese mit technischer Hilfe, schnell aber lieblos erreichen wollen.

Wie würdest du dich / deinen Blog charakterisieren?

Ich würde mich selbst als Kreativen bezeichnen und mein Blog ist eine Möglichkeit seine Meinung zu Bücher, Filmen etc. darzulegen. Natürlich steht auch hier der kommerzielle Nutzen im Vordergrund, aber nicht um jeden Preis. Der Blog soll echte und interessante Informationen bieten.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Jetzt hast Du ich erwischt. Keinen. Ich lese den Heise-Newsletter und bin in Foren aktiv, unter anderem zum Thema Domains und SEO. Jedoch lande ich dabei immer wieder auf verschiedenen Blogs.

Betreibst du noch andere Blogs?

Ja ich betreibe den Blog http://www.partnersuche.es. Dieser war zu Anfang sehr von meinen persönlichen Erfahrungen im Netz geprägt, ja ich bin auch ein unglücklicher Single, aber inzwischen versuche ich diesen auf eine neutrale und informelle Ebene zu führen.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Ich führe alle meine Projekte fort und habe ständig neue Ideen, für deren Umsetzung mir kaum Zeit bleibt. Wenn ich genügend Erfahrungen gesammelt habe, möchte ich ein richtig großes und tolles Projekt umsetzen, mit dem ich wirklich beeindrucken kann. Rezension.org hat das Potenzial groß zu werden, aber zum Staunen gibt es schon zuviel Konkurrenz auf diesem Gebiet. Trotzdem bin ich stolz darauf und hoffe mich damit in Zukunft etwas von der Masse absetzen zu können.

Irgendwelche letzten Worte?

Klasse statt Masse. Genau das wird sich durchsetzen und ist auch mein guter Rat an alle, die in Zukunft erfolgreich sein wollen.

Vielen dank und noch einen schönen Tag =)

Vielen Dank für das Interview
Wolfi

bluecher.agunlimited.at

Mittwoch, April 23rd, 2008

Hallo Igor. Was ist, zeigt und macht Blücher?

Blücher ist ein Bücher Blog und der Name setzt sich genau aus diesen Begriffen zusammen. Ausserdem ist es eine wunderbare Anlehnung auf Mel Brooks’ Horror-Parodie "Young Frankenstein" – einer unserer filmischen Lieblinge. Deshalb gibt’s bei uns einen Igor und eine Frau Blücher (die Supermaschine kam erst später…). Die Idee für eine Bücher-Blog entstand einerseits aus unserer immer schon dagewesenen Lese-Passion, andererseits aus dem Wunsch, das Gelesene nicht in die unendliche Weiten des Gehirns verschwinden zu lassen. Kurz: Wir lesen Bücher und halten sie bei Blücher fest – in Form von subjektiven Rezensionen.

Da die Auswahl an alten und neuen Büchern riesig ist, könnte ich mir vorstellen dass ihr Hilfe brauchen könntet. Hab ich recht?

Du hast recht und das ist auch das Tolle am Lesen: es gibt keine Grenzen und das Futter ist unerschöpflich. Es gibt bei Blücher keine Beschränkungen, was Thema oder Art des Buches betrifft – gelesen wird, was einen reizt, ob’s nun am Ende auch gefällt oder nicht. Bücher sind bei uns immer Thema und so bekommen wir immer wieder Tipps und Anregungen. Und sonst gibt’s ja auch noch die Buch-Shops und andere Blogs, die uns auf das eine oder andere Buch aufmerksam machen. Hilfe brauche wir eigentlich keine, mehr Geld für’s Buchgeschäft vielleicht.

Eure persönlichen Tops und Flops betreffend der Bücher, die ihr gelesen habt?

Oh, es gibt so viele spannende, tolle Bücher – die Liste wäre lang. Das gilt auch für die weniger tollen Bücher. Dafür haben wir auf unserem Blog "Best of Blücher" und "Top of Blücher" eingerichtet, da sieht man eigentlich gleich, was Sache ist. Ein Mega-Flop ist immer ein Buch, das enttäuscht, weil die Erwartungshaltung durch Kritiken und Preise hoch geschraubt werden, einen fürchterlich ärgern (T.C. Boyle: "Wassermusik") oder schlicht und einfach langweilig und platt sind (Marina Lewycka: "Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch").

Bei euch kann man sich auch registrieren. Was bezweckt das?

Wer sich registriert kann mitmachen, kann selbst Rezensionen schreiben und sich wichtig machen :-) Jeder ist eingeladen.

Welche Blogs lest ihr regelmässig?

Blücher… Was hast Du erwartet?

Betreibt ihr noch andere Blogs?

Wenn dafür Zeit wäre, sofort… Die Ideen wären da.

Was können wir in Zukunft von euch und Blücher erwarten?

Das was wir jetzt schon machen. Wir stellen Bücher vor – quer durch’s Gemüsebeet. Ich hoffe, es würden noch mehr mitmachen! Hier scheiterts aber nicht am Interesse oder am Willen… Das Lesen eines Buches ist eine Sache – sich darüber Gedanken zu machen und diese in Worte zu fassen, eine andere.

Irgendwelche letzten Worte?

Lest! Sonst seit ihr verloren! (W. Moers in "Rumo") Eigentlich heissen doch die letzten Worte: ich danke für das Interview!

 

Link: bluecher.agunlimited.at

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