Archive for the ‘Private Blogs’ Category

csb.hellhost.de

Sonntag, März 9th, 2008

Nadine und Sascha vom offiziell bösartigen Weblog vermitteln uns eine Ahnung vom Bösen und Einblick in verschiedenste Bereiche des gemeinen Lebens.

Nadine und Sascha, seid gegrüßt. Ihr betreibt das Blog zu zweit?

Sascha: Ja, das Blog war ein Geburtstagsgeschenk für Nadine.

Nadine, auf welchen Schwerpunkten liegen die Themen bei csb und warum?

Die Schwerpunkte liegen bei Themen, die Sascha und mich primär interessieren: also Musik, Filme. Aber zu finden sind auch Stories aus dem Alltag, den wir beide ja durch unterschiedliche Berufe und Umgebungen anders erleben.

Frage an Sascha: Warum sollte man unbedingt Stammleser bei csb werden?

Ich denke der CSB ist sehr vielseitig. Einerseits kann man viele Einblicke in das Leben zweier Horrorfilmfans bekommen, andererseits läuft das Blog in Koexistenz mit dem DefCon-1 Software Projekt, und somit findet man viele Dinge, die sich rund um PC und Sicherheit desselben drehen.

3 Dinge die ihr liebt / 3 Dinge die ihr hasst?

Sascha liebt: Horrorfilme, Freizeit, Kaffee
Sascha hasst: Choleriker, Schichtarbeit, Bollywoodfilme
Nadine liebt: Musik, Filme, Kaffee
Nadine hasst: Intoleranz, Schubladendenken, Lügen

Seid wann bloggt ihr?

Nadine: Öhm - die Frage musst du Sascha stellen. Ich vergesse das immer ;)
Sascha: Seit dem 17.09.2006

Welche Blogs lest ihr regelmäßig?

Sascha: Bestatterweblog, wachert.com
Nadine: Bestatterweblog

Betreibt ihr noch andere Blogs?

Sascha: Das eine lastet mich derzeit aus, aber habe einen Filmblog in Planung :)
Nadine: nein

Nadine, verrate uns doch mal, was wir in Zukunft von csb erwarten dürfen?

Hoffentlich endlich mal mehr Blogeinträge von mir…

Das Schlusswort geht an Sascha: Irgendwelche letzten Worte?

Danke an Bloggersdorf für dieses Interview. Besucht nun alle fleißig unseren Blog :)

 

Link: csb.hellhost.de

blog.ephilias.de

Freitag, Februar 29th, 2008

René gehört quasi zu den Urzeit-Bloggern und begann bereits 1996 mit einem Online-Tagebuch. Im Jahre 2008 bloggt er immer noch.

Hallo René, welche Themen definierst du in deinem Blog als Schwerpunkte?

Ursprünglich gab es überhaupt keine Schwerprunkte, aber schon durch meine Interessen haben sich politische Themen und Russland sehr in den Vordergrund geschoben. Politik, weil ich als Jugendlicher in der Wendezeit 1989 vom Aufbruchsgeist angesteckt wurde und dieses Interesse seither geblieben ist; Russland weil es ein faszinierendes Land voller Widersprüche ist und ausserdem meine Frau von dort stammt. Daneben blogge ich aber auch über Bücher und Alltagsbeobachtungen.

Mit welchem Blogger würdest du gerne mal für 1 Woche tauschen?

Mit Stefan Niggemeier, weil Charlotte Roche seine Texte liest.

Was fällt dir zum Thema Usenet ein?

Trolle, Flames und Netcops. Ernsthaft: Das Usenet entdeckte ich 1995 für mich und ich habe dort viele interessante Diskussionen geführt oder gelesen und auch einige nette Menschen kennengelernt. Wenn man nicht zu empfindlich ist und den teilweise rauhen Ton verträgt, findet man viele kompetente Leute dort. Allerdings auch einige recht unangenehme, so dass man ohne Filter schwer entspannt lesen kann. Negativ ist ein latenter Hang zum Konservativen: Neue Gruppe sind schwer durchzusetzen und bestehende ebenso schwierig wieder zu löschen. Und das Web ist böse.

Wann wurdest du vom Blogfieber erfasst und wie ist das passiert?

Nicht leicht zu beantworten. Ich habe schon 1996 mit einem Onlinetagebuch experimentiert und mich schon lange mehr oder weniger passiv in der Blogosphäre herumgetrieben, bevor ich selbst damit begonnen habe. Wie es im Leben so ist: Man könnte ja mal damit anfangen, bei Gelegenheit, vielleicht am Wochenende… Im letzten Sommer habe ich es dann endlich getan und es ist schnell zu einer Gewohnheit geworden, das Blog nicht nur für die Öffentlichkeit sondern auch als persönlichen Gedankenspeicher zu nutzen.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Ich habe grad in den Feedreader geschaut und der meinte, es sind 153 Stück. Aber viele überfliege ich natürlich nur und es sind auch einige Newsfeeds dabei. Stellvertretend mal drei Blogs: www.station57.net, weil Jenny den Alltag so schön pointiert beschreiben kann; www.patje.de, weil Patrick sich immer wieder ganze Nächte um die Ohren schlägt, um live über das Duell Clinton/Obama zu bloggen und www.basicthinking.de/blog, damit Robert auch mal einen Link bekommt.

Betreibst du noch andere Blogs?

Ja, das Lindenstrassenblog. Ich bin bekennender Lindenstraßenzuschauer seit der ersten Folge und habe vor einigen Jahren begonnen, zu den Folgen kurze Kritiken zu schreiben. Diese habe ich dann auch in mein Blog übernommen, aber schnell gemerkt, dass sie den Rest zu sehr dominieren und auch nicht so richtg passen. Deshalb habe ich kurzerhand das zweite Blog gestartet und schreibe dort jeden Sonntag meine Anmerkungen zur aktuellen Folge.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Ich denke, dass thematisch keine grossen Veränderungen zu erwarten sind. Aber genau vorhersagen kann ich nur, dass mir der Stoff nicht ausgehen wird und ich hoffentlich auch niemanden langweile. Und wünschen tue ich mir weitere interessante Diskussionen in den Kommentaren, denn die machen das Ganze ja erst lebendig.

Irgendwelche letzten Worte?

Rosebud.

Link: blog.ephilias.de

just4ikarus.wordpress.com

Donnerstag, Februar 28th, 2008

Mit Dominik ist eine fleissig bloggende Arbeitsbiene zu Gast. Er unterhält mehrere Blogs und versteht es nebenbei auch noch, schlummernde Emotionen seiner Leser(innen) gekonnt zu wecken.

Ich grüsse dich Dominik. Wer ist Ikarus?

Die Geschichte, wie ich zu diesem Nickname gekommen bin, ist mehr langweilig als interessant. Jetzt, nach mehr als fünf Jahren just4ikarus im Internet freue ich mich, mit dem Mythos Ikarus einen Menschen widerzuspiegeln, der zu hoch hinauswollte und schlussendlich doch abstürzte. Ich sehe mich da als einer, der immer mal wieder ganz oben ist und doch von Zeit zu Zeit nach unten gezogen wird. Aber gerade das sehe ich als Aufgabe. Immer mit dem Träumen von neuen Höhen.

Einige deiner Blog-Kommentare sind voll des Lobes über deinen Schreibstil und deine Fähigkeit, Gedanken auszudrücken. Was bedeutet dir das Schreiben?

Schreiben ist für mich eine "Leidenschaft", wie auch eine Stammleserin kürzlich bemerkte. Ich sehe es als wirkliche Passion von mir an, schreibe ich doch schon mehr oder weniger laienhaft, seit ich 12 oder 13 bin. In den letzten Monaten hat mir das Medium Blog dabei geholfen, Dinge zu verarbeiten und mich selbst mehr zu verstehen. Ich sehe es als kleine Selbsttherapie mit Resonanzmöglichkeit an. Und es ist für mich die einfachste Art, Gefühle zu zeigen. Schon mehrmals kam ich ganz unten an, und dachte an eine Blogpause, und doch habe ich es nie lange ausgehalten. Es ist wie eine Sucht, mit positiven Auswirkungen. Und es ist ein großartiges Kompliment für meinen Schreibstil, wenn ich mit Texten Emotionen bei meinen Lesern hervorrufe.

Welche Botschaften möchtest du den Lesern deines Blogs vermitteln?

Viele Kommentare haben mir gezeigt, dass sich die Leser in meinen Erzählungen wiederfinden. Das finde ich schön, schreibe ich doch vor allem nur Erlebnisse aus meinem Leben. Oder Gedanken über solch Grundbedürfnisse wie Liebe, Freundschaft oder das Gefühl von Familie. Ich scheine ein 08/15-Jugendlicher zu sein und zeige doch mehr oder weniger meine Einzigartigkeit, die doch in uns allen steckt. Ich möchte meine Leser dazu bewegen, einfach nur mal nachzudenken. Sich Zeit zu nehmen, und für kurze Zeit einen Bruch mit allem zu versuchen. Und dabei doch nicht aufs Leben zu vergessen.

Wie stehts eigentlich um deine Buchprojekte?

Zu "Volle Distanz. Näher zu dir." habe ich bereits eine wunderbare Grundidee und versuche nun, die richtigen ersten Worte zu finden. Sie sollen fesseln und zum weiterlesen animieren. Schon zwei, drei Mal habe ich Kapitelentwürfe verworfen, da ich selbst nicht damit zufrieden war. Aber zurzeit habe ich es mir wiedervorgenommen, noch einmal durchzustarten. Sobald die letzte Seite geschrieben wurde, werde ich es an einen Verlag ausschicken.

"Trotzdem." ist ein Buchprojekt mit meiner Psychologin. Nach dem Tod meines eineinhalbjährigen Neffen Ende Oktober 07 befand ich mich für zwei Monate und unzählige Sitzungen in Therapie. Und meine Psychologin (und ehemalige Psychologie-Lehrerin) erzählte mir von ihrer Projekt-Idee. Texte von Jugendlichen für Jugendliche, mit dem Überthema "Und trotzdem ja zum Leben sagen." Zurzeit sind nur ein oder zwei Texte eingelangt, aber ich hoffe, dass dieses Projekt bald und umfassend abgeschlossen wird.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Man kann sagen, dass ich mich zumindest einmal täglich durch die Blogs meiner Blogroll wühle. Manchmal nur durch Schnell-Zapping mit meinem Feedreader oder durch direkte Anwahl. Großartig finde ich die Blogs von André Schneider und hoch21. Die jagen mir meist jeden Morgen ein Lächeln oder Gänsehaut über den Körper. Aber eigentlich finde ich alle persönlichen Blogs unglaublich lesenswert, viel zu viel Interessantes findet man hier. Über Technik und das Leben als Student informiere ich mich übrigens bei Htwo.

Betreibst du noch andere Blogs?

Ähm, soll ich sie jetzt alle aufzählen? Um meinen Hauptblog nicht zu überfüllen, habe ich meine verschiedenen Ausgüsse in weitere Blogs aufgeteilt: hoch17, mein Gedankenblog, der Fotoblog Burning Photographs, mein Lyrikblog Tell Me A Poem und der Filmchenblog Movies Of Myself. Nebenbei kritisiere ich auch noch CDs, Bücher oder Filme auf inside in // inside out oder schreibe über politische und gesellschaftliche Themen. Für meine englischen Stammleser (jep, habe ich auch schon) gibt es übrigens auch noch einen englischsprachigen Blog namens Eternal Sunshine Of A Spotless Mind. Das EXTRAzimmer, ein Gemeinschaftsprojekt, wird gerade erst wieder neu aufgebaut. Also ja, ich betreibe noch andere Blogs.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Meine Zukunft? Ich möchte Journalist, Schriftsteller und Schauspieler werden. Mit allen Mitteln. Mal so ganz nebenbei. Mein Blog machte vor allem in den letzten zwei Monaten viele Neuerungen durch und befindet sich zurzeit auf einem neuen Höhepunkt an Ideenreichtum und Umfang. Es wird höchstwahrscheinlich noch so einiges folgen demnächst, aber es ist meist etwas sehr Spontanes. Aber ich kann zumindest versprechen, dass man so einiges von meinem Hauptblog erwarten kann.

Irgendwelche letzten Worte?

Dazu nehme ich meinen Subtitel her. Ein Zitat aus Garden State. Safe. When I’m with you, I feel so safe. Like I’m home. Ich finde es wunderschön. Genau das möchte ich sagen, bevor ich meine Augen zum letzten Mal schließe. Und für dieses Interview? Tschö. Vielen Dank. Es hat wirklich Spaß gemacht und mich mal wieder einige Zeit beschäftigt.

Das freut mich. Dann bis bald und danke auch an dich.

Link: just4ikarus.wordpress.com

Meine-url-ist-laenger-als-deine.de

Donnerstag, Februar 21st, 2008

Jörn handelt mit allerlei schönen und interessanten Schätzchen auf m.u.i.l.a.d. Bemerkenswert ist auch sein spezielles Verhältnis von Chuck Norris, dem knallharten Karate-Ranger.

Hallo Jörn, wie gehts?

Prima, vielen Dank. Die Umstellung von Joomla! auf Wordpress bereitet mir gerade einiges Kopfzerbrechen, aber im Großen und Ganzen ist alles schick.

Dein Blog läuft unter einer seltsamen Domain, was steckt dahinter?

Das stammt noch aus der Zeit, als es eine Zeichenbegrenzung für Domains gab. Gibt’s die eigentlich immer noch? Keine Ahnung, damals war ich auf jeden Fall ein wenig nerdiger als heute und fand es einfach saukomisch.

Was erfährt der Besucher auf m.u.i.l.a.d.?

In allererster Linie geht es um mich und um die Sachen, die ich ganz persönlich witzig oder interessant finde. Dazu gehören auch die New Yorker Filmschauplätze oder sehr nahe liegende Witze. So was wie "Ich hab meine Waschmaschine supergünstig bekommen, war sozusagen ein Schleuderpreis." Finde ich einfach unheimlich komisch.

Mir ist aufgefallen, dass nach jedem Besuch deiner Seite jeweils ein neues, freches Sprüchlein über Chuck Norris erscheint. Ist es Liebe, Hass oder Hass-Liebe zu CN? Was steckt dahinter?

In erster Linie Angst. Diese Chuck Norris-Fakten sollen uns allen helfen, die Reaktionen von Chuck Norris besser zu verstehen. Dabei hilft auch ungemein die Chuck Norris-Emotionstabelle, mit der ich bei Google mittlerweile auf Platz eins stehe. Das freut mich natürlich sehr.

Was wolltest du schon immer mal loswerden?

20 Kilo. Klingt wie eine blöde Antwort a la "Ich hab keinen Bock zu antworten", ist aber so. Alles andere schreibe ich einfach in mein Blog.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Das ist eine ganze Menge. MC Winkel ist dabei, Anke Gröner auch ganz weit vorn, das Bestatterweblog fesselt mich teilweise mehrmals täglich und dann noch ein paar von Freunden und Bekannten. Insgesamt dürften es etwa 20 sein.

Betreibst du noch andere Blogs?

Nein, das eine reicht völlig. ;)

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Eine Menge. Die Umstellung auf Wordpress ist wie gesagt in Arbeit, Joomla ist einfach zu großkalibrig für das was ich damit mache. Ansonsten ganz klar: Atemberaubende Kostümwechsel, die Dokumentation meiner Golf-Karriere, ganz sicher noch eine Ladung Filmschauplätze und natürlich bislang unbekannte Chuck Norris Fakten.

Irgendwelche letzten Worte?

Sie waren ein bezauberndes Publikum! (Das wollte ich schon immer mal sagen.)

Danke für die Einblicke.

Link: www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de