Archive for the ‘Private Blogs’ Category

roadrunnerswelt.blogspot.com

Freitag, Mai 1st, 2009

Hallo Oliver und herzlich willkommen in unserem kleinen Dörfchen. Du bist zum ersten mal zu Besuch, daher kläre unsere Lesern doch zunächst bitte kurz bezüglich der Funktion und Inhalte Deines Blogs roadrunnerswelt.blogspot.com auf.
Hallo Christopher und Hallo an die Leser des Bloggerdorfs! Mein Blog Roadrunnerswelt soll vor allem eines, und das ist informieren. Ob mir das nun gelingt oder eben nicht, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb ist auch nicht möglich, ein einziges Thema für den Blog festzulegen. Schwerpunkte sind aber vor allem das TV, das „Showbiz“, Sport, Musik und einfach Aktuelles, das mich und andere beschäftigt. Dabei ist es mir sehr wichtig , immer schnell die neuesten Informationen zu präsentieren. Es kann dann schon mal passieren, dass der ein oder andere Artikel noch ein paar Tippfehler enthält, weil ich einfach noch nicht dazu kam, den Post zu überarbeiten.

Du veröffentlichst sogar innerhalb eines Tages sehr viele Posts und scheinst somit zu den aktiveren Bloggern der Szene zu gehören. Wie viele Leser erreichst Du denn mittlerweile mit Deinem Blog?
Je nach Themen kann es passieren, dass ich mehr als 4 Posts pro Tag verfasse, das muss man aber auch, wenn man „immer schnell und aktuell“ sein will. So gelingt es mir aber auch ganz gut, am Puls der Zeit zu bleiben. Im Schnitt schaffe ich es mit meinem Blog am Tag auf gut 3.000 Besucher. Ich hatte aber auch schon Traffic-Spitzen von über 20.000 Besuchern an einem Tag, wie zum Beispiel am Tag des Amoklaufes von Winnenden. Als ich, zumindest wurde mir das so gesagt, als erstes Medium den Namen des Amokläufers genannt habe.

Das im Kopf Deiner Seite propagierte Motto „immer schnell und aktuell“ bestätigte sich bei meiner Recherche. Ist das Texten für Dich eine Leichtigkeit, so dass Du einen interessanten Beitrag quasi inzwischen „nebenbei“ verfasst, oder hast Du einfach zu viel Zeit?                                                                          Naja, zu viel Zeit habe ich wirklich nicht. Da wären mein Studium, meine Freundin und und und… Eigentlich wundere ich mich selbst, wie ich das immer so schaffe. Wahrscheinlich liegt es auch ein wenig daran, dass ich ein Frühaufsteher bin. Und daran, dass mir das Schreiben in der Tat ziemlich leicht fällt. An dieser Stelle möchte ich kurz meiner ehemaligen Deutschlehrerin Frau Böhme danken. ;) So ist es mir auch möglich, einen Beitrag „nebenbei“ zu verfassen.

Mir ist aufgefallen, dass Du offensichtlich wie ich ein recht großes Interesse für Fußball verinnerlichst. Da interessiert den HSV-Fan in mir (ich hoffe ich bekomme jetzt überhaupt noch eine Antwort) natürlich, ob Du die derzeitige Saison genauso spannend findest wie ich und wer Deiner Meinung nach das Rennen um die Meisterschaft für sich entscheidet.
Ja, richtig, Fußball ist eine Art Passion von mir. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nie ein wirklich guter Fußballspieler war. Deshalb schaue ich mir einfach gerne Spiele im TV oder im Netz an, um mich so richtig schön über den ein oder anderen Spieler zu echauffieren, so leid mir das jetzt auch tut, Dir sagen zu müssen, dass der VFL Wolfsburg  Deutscher Meister 08/09 wird. Aber sonst bin ich nicht wirklich Fan einer speziellen Mannschaft. Ich bin Fan von gutem Fußball, wie ihn zum Beispiel Bremen streckenweise und Hoffenheim vor allem in der Vorrunde gespielt hat.

Was machst Du eigentlich, wenn Du nicht gerade Beiträge postest?
In dieser Zeit gehe ich meinem Studium nach. Bevor jetzt Nachfragen kommen: Ich studiere Chemie. Sonst spiele ich noch Basketball und liege für mein Leben gerne an der Saale. Ich habe da einen wirkliche schönen Platz in Halle gefunden. Wo der genau ist, wird jetzt natürlich nicht verraten. ;)
Du verwendest innerhalb Deines Blogs verschiedene Ad- und Banner-Partner-Verlinkungen. Lohnt sich dies wirklich und wie beurteilst Du den derzeitigen Werbetrend des web 2.0 allgemein?
Der erste Teil der Frage ist natürlich für jeden Blog anders zu beantworten. Für mich lohnt es sich definitiv und das meine ich nicht nur finanziell. Ich bekomme durch meinen Blog einen direkten Einblick in die Meinungen einer Vielzahl von Menschen. Das ist ein Punkt, der mich als sehr streitbaren Menschen besonders interessiert. Zur zweiten Teilfrage kann ich nur relativ wenig sagen, da mein Blog noch nicht so lange existiert, dass ich diesbezüglich Vergleichsmöglichkeiten habe. Auffällig ist jedoch, dass auch die Werbe-Branche unter der Wirtschaftskrise leidet, auch wenn das noch nicht vollständig auf meinen Blog durchgeschlagen ist. Ich blicke in diesem Punkt besonders auf die sinkenden Klickpreise bei Google-Adsense, die wohl vor allem auf die geringe Nachfrage nach Anzeigen zurückzuführen sind.

Zuletzt darfst auch Du gerne abschließende Worte beitragen, Blogs empfehlen oder der Netzwelt Deine Weisheiten mitteilen.
Ich bin eigentlich nicht wirklich in der Position mit Weisheiten  um mich zu werfen. Aber eines dürfte wohl klar sein, genau wie im „realen Leben“ funktioniert auch in der Netzwelt nichts ohne Fleiß und Opfer. Geduld ist auch ein wichtiger Faktor, mit dem ich mich selbst auch manchmal etwas schwer tue. Ansonsten gilt meiner Meinung nach nur der Spruch „learning by doing“. Wer sich scheut, Neues zu versuchen, wird über kurz oder lang nicht mithalten können. Doch nun genug von meinen „Weisheiten“. Ich bedanke mich für die interessanten Fragen und hoffe, ich konnte sie aussagekräftig beantworten.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.
Link: roadrunnerswelt.blogspot.com

Neon|Wilderness – just4ikarus.wordpress.com

Freitag, März 27th, 2009

Moin Dominik und willkommen zurück im Bloggersdorf. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Dir und Deinem Blog seit dem getan?
Hallihallo! Es freut mich, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, über meinen Blog zu berichten. Seit dem letzten Jahr erlebte Neon|Wilderness so einige Höhepunkte. Mit dem Projekt „Wohlfühlgewicht 2.0“ kamen Besucherwellen auf meinen Blog, die ich kaum erwartet hatte. Außerdem versuchte ich so einige Male mit Podcasts zu punkten. Aber natürlich wird auch jetzt noch so einiges folgen.

Du scheinst sehr aktiv zu sein, was das „online-texten“ betrifft. Wie viele Leser erreichst Du momentan mit deinem Blog Neon|Wilderness durchschnittlich?
Laut meiner internen Statistik scheine ich in den letzten Monaten durchschnittlich rund 180 Menschen täglich zu erreichen.

Im letzten Interview hast Du über Deine Buchveröffentlichungen berichtet. Wie steht es darum und welche weiteren Projekte betreibst Du derzeit?
Die Buchprojekte sind zurzeit etwas ins Stocken geraten (und deswegen kann von Veröffentlichungen keine Rede sein). Mein Hauptbuchprojekt „Volle Distanz. Näher zu dir“ wird immer wieder neu angefangen und schließlich wieder aufgegeben. Aber da mir der Plot so wundervoll erscheint, werde ich es wohl noch einige Male versuchen um endlich den richtigen Schwung erlangen. Auf Blogebene betreibe ich nun auf einem eigenen Blog (in minimierter Ausführung) das Projekt Wohlfühlgewicht 2.0 weiter. Außerdem schreibe ich auch über Politik, Medien und das Web 2.0 auf POLILOG. Und glücklicherweise habe ich auch die Möglichkeit bei WalJournal, einem Blog zu den Wahlen in Österreich, mitzuarbeiten. Und da gibt es noch ein weiteres Projekt, welches erst in Kürze startet, an dem ich mitarbeiten kann. Mehr Infos kann ich dazu aber leider noch nicht geben. Und außerdem brainstorme ich nun schon seit einiger Zeit, um ein Projekt aufzubringen, welches es schafft, das Web 2.0 mit dem wirklichen Leben mehr und mehr zu verbinden. Aber auch hier ist noch nichts spruchreif.

Die Debatte, ob die verstärkte Internetnutzung zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionen abstumpfen lässt wird regelmäßig aufgewärmt. Nun sind aber Deine Texte oft sehr emotional ansprechend und gefühlvoll. Wie stehst Du persönlich zu dem Vorwurf der Verrohung durch Online-Inhalte?
Ich selbst kann diesem Vorwurf nur sehr wenig abgewinnen. Natürlich darf man neben dem Leben bzw. der „Arbeit“ im Internet auf gar keinen Fall das Leben 1.0 aus den Augen verlieren. Gerade diese Begegnungen in der echten Welt lassen Gefühle und Emotionen entstehen und das ist auch der Grund, warum ich sie in Worte packen kann. Also: Es geht vor allem ums Erleben. Das Erzählen sollte nicht das Hauptaugenmerk sein.

Du betreibst ebenfalls einen englischsprachigen Blog mit dem Namen „Eternal Sunshine of a spotless mind“. Wie kam es dazu?
Dieser Blog entstand eigentlich vor allem aus reiner Langeweile. Während des Zivildienstes, die Schule lag wenige Monate zurück, wollte ich weiter die englische Sprache regelmäßig praktizieren, um nicht viel zu schnell so manches zu verlernen. Anfangs war er vom Aufbau sehr ähnlich zur deutschsprachigen Neon|Wilderness: Berichte aus meinem Leben, und manchmal auch literarische Texte. Zurzeit, aufgrund all meiner anderen Projekte, entwickelt sich der englischsprachige Blog aber mehr in Richtung eines Sammelpunktes: interessante Videos, Bilder oder Links werden hier veröffentlicht. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nie wieder in englischsprachigen Texten üben werde.

Ich tippe, die Namensgebung orientiert sich an dem in meinen Augen großartigen gleichnamigen Film von Michel Gondry. Gondry inszeniert in seinen Werken immer wieder wie selbstverständlich kindlich verspielte Tagträume und Fantasien, die ich mit dem simplen Wort „schön“ beschreiben würde. Würdest Du dich als ähnlich poetisch und philosophisch bezeichnen?
Du hast vollkommen Recht. Wie auch schon bei meinem deutschsprachigen Blog (Neon Wilderness ist ein Song von The Verve) habe ich mich beim Namen von einem Stück Kunst inspirieren lassen. Interessant ist hierbei natürlich, dass sich Gondry bei der Titelsuche zu seinem Film auf ein gleichnamiges Gedicht von Alexander Pope gestützt hat. Zur eigentlichen Frage: In einem Beitrag vom Februar 2008 schrieb ich eher zum Spaß diese Worte. „Was ich werden will? Einer der größten Denker des 21. Jahrhunderts.“ Das mag jetzt möglicherweise etwas überheblich klingen. Aber können Träume nicht auch mal utopisch sein (bzw. sind sie das nicht alle)? Eben.Viele Kommentare auf meinem Blog zeigen mir, dass meine Texte zum Teil berühren, zu Tränen, zu einem Lachen. Manche Menschen bekommen eine Gänsehaut. Und viele Texte regen meine Leser auch zum Nachdenken an. Also ja: Ich sehe mich als poetisch und philosophisch. Aber sind wir das nicht alle in einem gewissen Stadium unseres Lebens?
Greifen wir das oben genannte Wort noch einmal auf. Was ist für dich „schön“ ?
Schön? Für mich persönlich ist so vieles schön: Die Sonne, wenn sie sich zum ersten Mal nach einem eher grauen Winter durch die Wolkendecke wagt; eine Umarmung, ein Kuss, eine Zärtlichkeit. Das Lächeln. Und Augen. Berührende Texte, Filme, Bücher. Und natürlich Erinnerungen und Träume.

Wenn Du am Boden bist…
… bleibe ich am liebsten einfach liegen. Meistens verstärke ich dieses Gefühl auch noch mit passender melancholischer Musik. Aber irgendwann raffe ich mich auch wieder auf. Und schwebe dann meist auf einer Wolke unverständlichen Glücklichseins. So wie jetzt gerade.

“Someday I’ll pay the bills with all these words” – das Zitat Deiner Seite. Reicht die viele Textarbeit inzwischen für erste Rechnungen?
Dieses abgeänderte Zitat aus dem Song „Hey there Delilah“ von den Plain White T’s steht zugegebenermaßen noch nicht lange auf meinem Blog. Aber ja, irgendwann möchte ich mit meinen Worten Geld verdienen. Und überhaupt: mit meinen Talenten. Zurzeit verdiene ich rein gar nichts an meinen Projekten. Ich mache das aus reiner Freude am Schreiben und aus diesem tollen Gefühl exhibitionistischer Selbstpublikation. All meine bisherigen Projekte, ob Neon|Wilderness oder POLILOG sollen auch weiterhin keinen kommerziellen Hintergrund haben.
Aber trotz allem benutze ich meinen Blogs als Spielwiese. In meinem Abschlussjahr nannte ich als Berufswünsche drei Dinge: Journalist, Schriftsteller und Schauspieler (man träumt ja sonst von nichts). POLILOG ist mein Testfeld auf dem Weg in den Journalismus, Neon|Wilderness geht da schon mehr in Richtung Schriftsteller. Und auch wenn meine Ausbildung zurzeit viel zu sehr in Richtung Journalismus geht, soll in den nächsten Jahren auch nicht die Schauspielerei vollkommen untergehen. Man darf also gespannt sein.

Abschließend hast auch Du natürlich noch die Möglichkeit Blogempfehlungen, persönliche Weisheiten oder sonstiges loszuwerden:
Blogempfehlungen? Spontan fällt mir da der Blog Alternativen ein. Jedes Mal wieder bin ich fasziniert, wie hier mit den Worten gespielt wird. Einer der wenigen Blogs, der mich selbst sehr oft rührt. Ob ich nun lache, oder beinahe weine, das ist egal.
Persönliche Weisheiten? Puh, ich bin leider kein About-me-Text mit einer Sammlung ausgelutschter Lebensmottos. Viel mehr kann ich nur sagen, dass die drei wichtigsten Dinge im Leben die Familie, die Freunde und die Liebe sind. Und genau diese drei Dinge sollte man pflegen, denn sie bringen einen so viele Glücksgefühle.
Sonstiges? Ich kann nur jeden empfehlen, selbst zu bloggen. Zwar nennen viele Medien themenspezifische Blogs als die neue große Zukunft der Blogosphäre. Aber ich bin ein großer Verfechter der (meist kleineren aber nicht minder lesenswerten) persönlichen Blogs. Man sollte es zumindest versucht haben!

Lieber Dominik, ich danke Dir für das Interview und wünsch Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg für Deine tollen Projekte.
Auch ich danke dir. Wirklich interessante Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Und ich wünsche dem Bloggersdorf alles, alles Gute! Macht weiter so!

Link: just4ikarus.wordpress.com

ben-waltermann.de

Mittwoch, März 18th, 2009

Hallo Jan und herzlich willkommen zurück im Bloggersdorf. Bei Dir ist unsere erste „Standard-Frage“ besonders interessant: Wie geht es Euch und wie haben sich Blog und Ben seit dem letzten Interview entwickelt?
Beide Seiten haben sich positiv entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass sich Ben besser als der Blog entwickelt hat. Das liegt daran, dass ich beruflich in letzter Zeit ziemlich eingespannt bin. Wenn dann endlich wieder Wochenende ist genieße ich die Zeit die ich mit Ben verbringen kann.

Sind Eure Leser eher Freunde und Verwandte oder habt ihr mittlerweile auch „Fremde“ für den Blog begeistern können?
Hmm… Das ist eine wirklich gute Frage. Man kann ja nun so gut wie alles Auswerten und Analysieren. Ich tue keines von beidem. Ich denke aber, dass sowohl Freunde und Bekannte wie aber auch Fremde mal in meinem Blog lesen.

Du gibst sehr viele private Informationen Eurer Familie preis. Hast Du keine Angst, dass Dein Sohn Dir irgendwann übel nimmt, dass seine Kindheit von der ganzen Welt verfolgt werden kann?
Dazu habe ich mir in der letzten Zeit öfters Gedanken gemacht. Jetzt führt wohl doch kein Weg mehr zurück, da bei der größten Suchmaschine ja alles für die Ewigkeit gespeichert wird. Wenn ich mir andere Baby-Blogs ansehe bin ich öfters geschockt, dass die Blogger bei den ganzen Bildern kein Wasserzeichen verwenden. Ich finde, dass das bei so einem Thema unbedingt von Nöten ist.

In Zeiten von Blogs, Foren und Suchmaschinen dient das Internet als Ratgeber und Austauschplattform für jedermann. Was sind die Vorteile dieses Mediums bei der Kindererziehung?
Ich für meinen Teil würde was das Thema Erziehung angeht niemals nach Rat und Hilfe im Internet suchen. Vielmehr würde ich im Internet nach Ärzten suchen die sich in meiner Umgebung befinden oder Freizeitaktivitäten die angeboten werden. So bin ich z.B. auch zum Babyschwimmen gekommen.

Die öffentliche Diskussion bezüglich des Verlusts von Zwischenmenschlichkeit durch digitale Medien ist immer häufiger aktuell. Ab wann sollten Kinder Deiner Meinung nach an den Umgang mit dem Computer herangeführt werden?
In einigen Kindergärten werden die kleinen schon an dieses Medium herangeführt. Ich halte es ziemlich wichtig früh damit zu beginnen. Es sollte aber alles in einem vertretbaren Rahmen liegen. Ich hatte meinen ersten PC (286 DX 2-66) mit Elf Jahren. Das war im Jahre 1991.

Playmobil oder Lego?
Playmobil, weil Ben für Lego noch zu klein ist.
Deine letzten Worte an alle werdenden Väter im Web?
Genießt eure Zeit als Familie und besucht doch mal wieder unseren Blog.

Jan, ich danke Dir herzlich für das Interview und wünsche Euch weiterhin alles erdenklich Gute.

Link:  ben-waltermann.de

kopfschuettel.de

Montag, Februar 16th, 2009

Hallo Bernd, willkommen zu zurück im Bloggersdorf. Unser letztes Interview liegt nun fast ein Jahr zurück. Was hat sich auf kopfschuettel.de seit dem getan?

Moin. Tja, was hat sich getan… Wir sind alle ein Jahr älter geworden, was? ;-)
Das Kopfschüttel-Blog auch – älter, aber auch erwachsener. Die auffälligste Veränderung ist wohl die heutige Gestaltung des Blogs. Ich hatte 2006 mit einem Standard-Layout von WordPress angefangen, mittlerweile habe ich ein eigenes Design. Für viele Stammgäste war es eine Umstellung, aber ich denke, dass die Ergonomie und der Wiedererkennungswert deutlich gestiegen sind.
Dann gibt es einige neue Gimmicks, beispielsweise das Kopfschüttel-Kreuzworträtsel oder den Kopfschüttel-Chat. Insbesondere den Chat halte ich für eine echte Innovation und es wundert mich auch ein bisschen, dass sich das Chatten nicht auch schon auf anderen Blogs durchgesetzt hat. Es zeigt sich, dass ein Chatraum eine gute Ergänzung ist, zumindest für das Kopfschüttel-Blog.
Ach ja: Neue Geschichten von meiner Liebsten und mir gibt es natürlich auch jede Menge.

Als ich auf Deiner Seite gestöbert habe, sind mir die Massen an Kommentaren aufgefallen, was ich zuvor noch bei keinem Blog gesehen habe. Wie viele Leser hast Du denn mittlerweile durchschnittlich?

Zahlen sind immer Schall und Rauch, denke ich. Aber es stimmt, die Kommentare nehmen einen großen (und auch entscheidenden) Teil des Kopfschüttel-Blogs ein. Durchschnittlich ca. 3.600 Besucher verirrten sich im Januar 2009 jeden Tag zu uns, in der Woche etwas mehr, am Wochenende etwas weniger.

Du hast eine hohe Besucherzahl erreicht und inzwischen sogar ein Buch veröffentlicht. Hättest Du Dir zu Beginn jemals ausmalen können, wie Berichte aus Eurem Alltag selbigen verändern könnten?

Nein. Das Blog hat meines – und auch das Leben der Liebsten – nachhaltig verändert, und insgesamt auch sehr positiv. Die Kommunikation mit den Lesern macht uns den meisten Spaß. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: erreicht ein Blog Popularität, steigt auch der administrative Aufwand immens. Neben den technischen Dingen, der SPAM-Vermeidung oder der Serversicherheit kommen auch viele andere Aufwände dazu, beispielsweise Interviews, SEO-Anfragen, Beschwerden, Urheberrechtsverletzungen, etc. Ich muss aufpassen, dass mir das Blog nicht meine gesamte Freizeit raubt. Schließlich habe ich ja auch noch einen Beruf und die Liebste darf natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Ich finde es erstaunlich, dass das Thema der Kommunikation zwischen Frau und Mann irgendwie nie „abgeschlossen“ ist. Jeder weiß, dass da irgendetwas nicht funktioniert und trotzdem findet man die Thematik in Filmen, Printmedien oder eben Blogs. Wie erklärst Du Dir dieses Phänomen?

Also für wissenschaftliche Erklärungen bin ich nicht der Richtige, aber ich sage es mal so: die Beziehung zwischen Frau und Mann, Dinge wie Attraktivität, Liebe, Verständnis, Kompromissfähigkeit, Meistern des Alltags… Das sind alles Sachen, die das Leben jedes Menschen begleiten und die im Grunde zu seinen wichtigsten Interessen gehören; und wo trotzdem jeder Mensch unsicher ist. Dieses Spannungsverhältnis mag ein Grund für die Attraktivität des Themas sein. Beispiel: Du hast zwar schon einmal eine hübsche Frau gesehen,dennoch kannst du jeden Tag eine noch hübschere Frau entdecken, obwohl du ja eigentlich zuvor schon Hunderte gesehen hast. Trotzdem wird es nie langweilig und bleibt immer reizvoll, einer schönen Frau hinterher zu schauen. Warum ist das so? Egal – aber es ist gut, dass es so ist.  Naja. Wie gesagt, Fromm oder Freud hätten es besser formuliert, aber du weißt schon, was ich meine. ;-)

Magst du Mario Barth?

Ja.

„Promi-Beziehungen“ zerfallen regelmäßig durch den Einfluss medialer Berichterstattung auf das Privatleben. Hast Du keine Angst, dass es problematisch werden könnte, wenn so viele Menschen an Eurem Beziehungsleben teilnehmen und dieses kommentieren können?

Die Liebste und ich achten sehr streng darauf, dass das Blog nur einen winzig kleinen Teil unseres Lebens zeigt, aber eben einen doch recht humorvollen, wie ich meine. Darüber hinaus wollen wir die beiden „Figuren“ Liebste und Kopfschüttler weiterhin universal halten, denn jeder Leser macht sich sein eigenes Bild von uns und diese wundervolle Phantasie und Gedankenwelt wollen wir niemandem nehmen. Das fällt insbesondere auf, wenn man sich als Leser die Hörspiele des Kopfschüttel-Blogs anhört. Man wird feststellen, dass man sich die Stimmen und das Verhalten ganz anders vorgestellt hatte. Dabei sind die Hörspiele ja auch nur Interpretationen von anderen.
Und dann muss man die Kirche auch im Dorf lassen: innerhalb von 2,5 Jahren habe ich 270 Geschichten veröffentlicht. Die Geschichten beschreiben vielleicht 2.700 Minuten unseres Lebens; das sind gerade einmal 0,2 Prozent. Natürlich merkt man das beim Lesen nicht und das ist auch nicht beabsichtigt. Aber wenn man genauer hinschaut, merkt man, dass hier kein „wahres“ Leben preisgegeben wird.

Ein Schlagwortspiel: Was fällt Dir zu den einzelnen Wörtern bezüglich des Zusammenlebens von Männlein und Weiblein ein?
Badezimmer

Warum haben Frauen 5 Haarschampoos?

Eifersucht

Setzt Begehren voraus

Fernsehprogramm

Einbahnstraße

Gibt es Blogs, die Du unseren Nutzern außer Deinem eigenen empfehlen möchtest?

Den Ecki muss man kennen (www.derecki.de), Lachen kann man auch bei www.radiopannen.de und www.her-life.com ist einfach schön.

Abschließend deine Chance für große Weisheiten, Aufrufe zur Geschlechterverständigung, Restaurantempfehlungen oder was auch immer Du los werden willst:

Au ja, mal was Politisches: Ich hätte ja eigentlich gar nichts gegen die Vorratsdatenspeicherung; wenn ich nicht aus 25 Jahren EDV-Erfahrung wüsste, dass immer schief geht, was schief gehen kann. Und wenn es doch einmal gut geht, dann nur solange, bis es schief geht.
Oder warum muss ich laut TMG ein riesen Impressum und eine Datenschutzerklärung veröffentlichen, wenn beispielsweise nicht einmal das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie dies tut? (www.energie-verstehen.de). Und bei denen läuft auch noch Google Analytics, natürlich liest man davon nur im Quelltext.
Vielleicht sollte ich eine Partei gründen. Den Namen kannst Du Dir ja sicher schon denken… ;-)

Bernd, ich danke Dir für das Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Kopfschütteln.

Link: kopfschuettel.de

csb.hellhost.de

Sonntag, März 9th, 2008

Nadine und Sascha vom offiziell bösartigen Weblog vermitteln uns eine Ahnung vom Bösen und Einblick in verschiedenste Bereiche des gemeinen Lebens.

Nadine und Sascha, seid gegrüßt. Ihr betreibt das Blog zu zweit?

Sascha: Ja, das Blog war ein Geburtstagsgeschenk für Nadine.

Nadine, auf welchen Schwerpunkten liegen die Themen bei csb und warum?

Die Schwerpunkte liegen bei Themen, die Sascha und mich primär interessieren: also Musik, Filme. Aber zu finden sind auch Stories aus dem Alltag, den wir beide ja durch unterschiedliche Berufe und Umgebungen anders erleben.

Frage an Sascha: Warum sollte man unbedingt Stammleser bei csb werden?

Ich denke der CSB ist sehr vielseitig. Einerseits kann man viele Einblicke in das Leben zweier Horrorfilmfans bekommen, andererseits läuft das Blog in Koexistenz mit dem DefCon-1 Software Projekt, und somit findet man viele Dinge, die sich rund um PC und Sicherheit desselben drehen.

3 Dinge die ihr liebt / 3 Dinge die ihr hasst?

Sascha liebt: Horrorfilme, Freizeit, Kaffee
Sascha hasst: Choleriker, Schichtarbeit, Bollywoodfilme
Nadine liebt: Musik, Filme, Kaffee
Nadine hasst: Intoleranz, Schubladendenken, Lügen

Seid wann bloggt ihr?

Nadine: Öhm – die Frage musst du Sascha stellen. Ich vergesse das immer ;)
Sascha: Seit dem 17.09.2006

Welche Blogs lest ihr regelmäßig?

Sascha: Bestatterweblog, wachert.com
Nadine: Bestatterweblog

Betreibt ihr noch andere Blogs?

Sascha: Das eine lastet mich derzeit aus, aber habe einen Filmblog in Planung :)
Nadine: nein

Nadine, verrate uns doch mal, was wir in Zukunft von csb erwarten dürfen?

Hoffentlich endlich mal mehr Blogeinträge von mir…

Das Schlusswort geht an Sascha: Irgendwelche letzten Worte?

Danke an Bloggersdorf für dieses Interview. Besucht nun alle fleißig unseren Blog :)

 

Link: csb.hellhost.de

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes