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	<title>Willkommen in Bloggersdorf</title>
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	<description>Stell uns Dein Blog vor!</description>
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		<title>nicoleborheier.blogspot.com</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 20:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuß]]></category>
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Hallo Nicole, schön, dass wir Dich ein zweites Mal im Bloggersdorf begrüßen dürfen. Dein Blog fällt eher in die Kategorie „Berufsblog“. Erklär doch bitte unseren Dorfbewohnern noch einmal kurz, worum es sich bei Deinem Blog handelt.
Ich bin Reikilehrerin und praktiziere zudem Pranic Healing, eine Technik, die mit Reiki verwandt ist, aber aus Indien stammt. Zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><strong>Hallo Nicole, schön, dass wir Dich ein zweites Mal im Bloggersdorf begrüßen dürfen. Dein Blog fällt eher in die Kategorie „Berufsblog“. Erklär doch bitte unseren Dorfbewohnern noch einmal kurz, worum es sich bei Deinem Blog handelt.</strong><br />
Ich bin Reikilehrerin und praktiziere zudem Pranic Healing, eine Technik, die mit Reiki verwandt ist, aber aus Indien stammt. Zudem arbeite ich mit Engeln und bin Medium, das heißt: ich kann gestorbene Leute wahrnehmen und mit ihnen reden. Damit kann ich z.B. Klienten helfen, die mit gestorbenen Verwandten noch Dinge zu klären haben (Missbrauch o.ä.) oder Eltern, die Kinder verloren haben. Zudem bin ich gerade in der Ausbildung zur Heilpraktikerin und berichte auch darüber.</p>
<p><strong>Aus gegebenem Anlass haben wir ein sehr interessantes Thema zu bereden. Du hast kürzlich die erste Barfußschule eröffnet. Erklär doch bitte kurz, was wir uns darunter vorstellen können.</strong><br />
Ich möchte Menschen das Barfußlaufen wieder nahebringen.  Es ist unsere natürliche Fortbewegungsart, es stärkt das Immunsystem und  die Skelettmuskeln, hilft gegen Rückenbeschwerden, baut Stress ab und es macht einfach Spaß.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee dieser Barfußschule?</strong><br />
Ich laufe seit vielen Jahren barfuß und stelle jeden Sommer fest, dass die Leute verblüfft darüber sind. Selbst an heißen Tagen kommt die Frage &#8220;Ist Ihnen das nicht zu kalt?&#8221; Daran habe ich gesehen, wie weit weg das Barfußgehen für die meisten Menschen ist. Deswegen gebe ich Kurse mit ebenso viel Unterhaltung wie Information, damit die Leute merken: es macht wirklich Spaß!</p>
<p><strong>Aus welchen Gründen sollte ich in Zukunft Sonntags morgens Barfuß zum Bäcker schlendern?</strong></p>
<p>Es entspannt, es verankert in der Gegenwart, es gibt unendlich viele interessante Eindrücke, selbst auf  einem Weg von nur zehn Minuten. Gehwegplatten, Asphalt, Sandweg, der Fliesenboden beim Bäcker, das eine warm, das andere kühl &#8211; die Füße freuen sich über Abwechslung und frische Luft.</p>
<p><strong>Ich muss ehrlich gestehen, ich bin bei alternativmedizinischen Heilungsverfahren kein Fachmann. Nun habe ich gesehen, dass Du auch „Reikimeisterin“ bist. Wie kann ich mir Reiki vorstellen?</strong><br />
Die fernöstliche Gesundheitslehre geht davon aus, dass wir neben unserem festen Körper noch einen Energiekörper haben, der den festen umhüllt. Alles, was unseren festen Körper stört &#8211; Krankheiten, Stress, Ängste, Verletzungen &#8211; stört zuerst den Energiekörper. Das ist wie wenn eine Autobatterie schwächelt. Der Reiki- oder Prana-Anwender gibt einen &#8220;Energieschubs&#8221;, der die Selbstheilungskräfte des Klienten wieder aktiviert.Das tut er über den Energiekörper, der damit wiederum den festen Körper positiv beeinflusst.</p>
<p><strong>Gibt es Deinerseits Blogs, die Du unseren Nutzern empfehlen würdest?</strong><br />
Wer besondere Fotos mag: <a href="http://www.365-fotos.de" target="_blank">365-fotos.de</a>, eine Art Tagebuch des wunderbaren Fotografen  Norbert Bach. Dazu passt gut Zabors Fotoblog <a href="http://spiegelglanz.blogspot.com" target="_blank">spiegelglanz.blogspot.com</a>, sie ist mit ihrem Hund Emma viel in der Natur unterwegs und hat einen Blick für besondere Details.<br />
Dann schaue ich jeden Morgen bei Uli Stein ins Notizbuch: <a href="http://www.ulistein.de" target="_blank">ulistein.de </a>Das brauche ich dringend zu meinem zweiten Morgenkaffee, sonst ist der Tag &#8220;nicht richtig&#8221;.<br />
Außerdem schaue ich täglich bei Frau … äh … Mutti rein: <a href="http://www.frau-mutti.de" target="_blank">frau-mutti.de</a> und für Interessantes und oft auch Skurriles beim Undertaker Tom: <a href="http://www.bestatterweblog.de " target="_blank">bestatterweblog.de </a><br />
Es gibt noch viele mehr, aber die lassen sich hier einfach nicht alle aufführen.</p>
<p><strong>Hier ist Platz für letzte Worte Deinerseits.</strong><br />
Ich mag den Satz von Vicky Lansky: What I do today is important &#8211; I&#8217;m exchanging one day of my life for it!</p>
<p><strong>Nicole, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Deinen Projekten.</strong></p>
<p>Link: <a href="http://nicoleborheier.blogspot.com/ " target="_blank">nicoleborheier.blogspot.com</a></p>
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		<title>millus.kulando.de</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 20:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
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		<category><![CDATA[Illustration]]></category>

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Hallo Miguel, ich heiße Dich herzlich Willkommen im schönen Bloggersdorf. Da Du das erste Mal zu Besuch bist, stell doch bitte den Dorfbewohnern zunächst einmal Deinen Blog millus.kulando.de vor.
Meinen Millus Blog gibt es schon einige Jahre und wird auf einer kostenlosen Blogplattform gehostet. Ich schreibe über die Themen, die mich persönlich interessieren, doch in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p><strong>Hallo Miguel, ich heiße Dich herzlich Willkommen im schönen Bloggersdorf. Da Du das erste Mal zu Besuch bist, stell doch bitte den Dorfbewohnern zunächst einmal Deinen Blog <a href="http://millus.kulando.de" target="_blank">millus.kulando.de</a> vor.</strong><br />
Meinen Millus Blog gibt es schon einige Jahre und wird auf einer kostenlosen Blogplattform gehostet. Ich schreibe über die Themen, die mich persönlich interessieren, doch in den letzten Jahren hat der Blog einen Schwerpunkt in den Themen „Blog optimieren“ und „Filmtrailer“. Zwei Themen, die mir sehr am Herzen liegen.</p>
<p><strong>Du scheinst mit Deinem millus.kulando.de sehr aktiv zu sein. Wie viele Leser erreichst Du denn mittlerweile durchschnittlich mit Deinem Blog? </strong><br />
Der Durchschnitt liegt im Moment bei 3000 Unique Visitors am Tag. Aber es gibt Tage, da sind über 6000 Leute auf Millus. Im Monat sind es 100 000 Unique Visitors. Letzten Monat habe ich die 1 Million Marke überschritten. Vor 3 Jahren hatte ich ca. 100 Besucher pro Tag. Es lohnt sich also Geduld zu haben und fleißig am eigenen Blog zu arbeiten.</p>
<p><strong>Wenn Du nicht gerade Posts veröffentlichst, verbringst Du Deine Zeit mit dem Zeichnen von Illustrationen sowie Comics und hast an hast in diesen Bereichen schon einiges vorzuweisen. Vielleicht kannst Du unseren Lesern einen kurzen Einblick in Deine tägliche Deine Arbeit vermitteln?</strong><br />
In erster Linie arbeite ich als Illustrator und Autor. Ich produziere Comics und Illustrationen, Logos und Weblayouts. Z.B. habe ich für SPICKMICH Logos und Illustrationen gemacht, für RTL und ENDEMOL Designs gemacht und Musikvideos wie z.B. für Sabrina Setlur realisiert. Nebenbei arbeite ich auch als Berater für Print und Webprojekte. Ich habe mit 15 Jahren angefangen kreativ zu sein und Geschäfte zu machen. Erfahrung hat sich angesammelt, die jetzt oft gefragt ist. Mein Tag ist sehr routiniert, ich stehe gegen 10 auf, checke meine Emails und betätige Telefongespräche, blogge meistens einen oder zwei Beiträge, danach gehe ich Sport machen. Mittagessen folgt, dann geht es wieder an den Rechner oder ans Zeichnen. Bis spät Abends. Abendbrot, wieder Sport und wieder Rechnerarbeit bis es so gegen 2 Uhr ist. Dann schaue ich einen Film oder schlafe direkt ein.<br />
<strong>Die Thematik Deiner Beiträge hat mir bei der Recherche sehr zugesagt. Du scheinst ein ebenso großer Filmfan zu sein wie ich, daher würde ich dieses Thema gern vertiefen. Welches Genre sagt Dir denn am meisten zu?</strong><br />
Wahrscheinlich werden sich viele wundern, aber ich liebe gute Dramen und Liebesfilme. Filme, die mein Herz berühren und mich zum Weinen bringen. Wenn mich ein Film zum Weinen bringt, dann ist das mein Qualitätsurteil. Ich bin großer Brad Pitt und Vin Diesel Fan, PITCH BLACK und LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT habe ich mir schon unzählige Male angesehen.<br />
<strong>Welchen Film sollte man momentan unbedingt im Kino gucken und warum?</strong><br />
Ich bin nicht so der Kinogänger. Aber ich denke Blockbuster wie WOLVERINE, TRANSFORMERS oder Animationsfilme wie MONSTERS vs. ALIENS kommen im Kino viel besser. Ich habe letztens CHANGELING mit Angelina Jolie in der Hauptrolle gesehen. Hat mir sehr gut gefallen und es lohnt sich diesen Film im Kino zu sehen. Morgen gehe ich WOLVERINE im Kino sehen, bin gespannt was mich erwartet, denn als Comiczeichner/Leser und Filmfan bin ich absoluter Wolverine Fan&#8230;</p>
<p><strong>Du hast kürzlich Andrew Keens Buch „Die Stunde der Stümper“ vorgestellt. Keen geht in seiner ironischen Art durchaus kritisch mit der Entwicklung des web 2.0 und der Entwicklung des Bloggens bezüglich Kulturverlust um. Wie stehst Du zu diesem Thema?</strong><br />
Wir leben in einer Welt, wo sich alle Kulturen vermischen. Das Internet, das Bloggen und das Web ist ein Medium und eine Kommunikationsform. Wir benutzen sie, wie ein Telefon oder einen Fernseher. Das Telefon hat das Leben verändert, aber keine Kultur zerstört. Mit technischen Entwicklungen und neuen Entdeckungen ändert  sich der Mensch. Es gibt immer negative oder positive Aspekte. Ein Werkzeug zu verdammen oder die Schuld für etwas zu geben ist leicht, aber es liegt am Ende beim Menschen selbst. Der Mensch, der User, trägt allein die Verantwortung für sein Handeln und Denken. Natürlich kann das Web 2.0 die Menschen in ihrem Denken und Handeln manipulieren. Ich sehe das Web 2.0 als eine neue Möglichkeit  und Umgebung an, um sich als Mensch, Geschäftsmann und Konsument zu entwickeln. Leider kontrollieren immer mehr Firmen das Internet und alles endet gerade in einer Geldmacherei.  Das Internet wird ein elektronisches Abbild der reellen Welt.  Das Bloggen wird auch immer mehr zum Geschäft und von Firmen jetzt benutzt, um Produkte zu vermarkten und zu verkaufen.  Blogs sind keine Tagebücher mehr, sie sind zu Werbeflächen und Marketinginstrumente geworden. Aber diese Entwicklung geschieht  in allen Bereichen der Welt. Im Sport, in der Kunst, in der Filmbranche und auch im Web 2.0.<br />
<strong>Denkst Du, dass Blogs langfristig eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die tagesaktuelle Presse werden?</strong><br />
Ich denke nicht. Private Blogs haben selten großes Kapital, um sich auszubreiten und um sich zu vermarkten. Und wenn ein privater Blog eine große Leserschaft erreicht, dann wird dieser Blog von irgendeiner Firma gekauft oder blockiert. Es gibt viele legale Wege die unabhängige Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Und viele Zeitungen und Medienhäuser werden ihre Monopolstellungen nicht aufgeben wollen. Und Blogger sind sehr käuflich.<br />
Gibt es momentan Blogs, die Du unseren Nutzern empfehlen würdest?<br />
Ich lese sehr gerne den <a href="http://http://www.kanyeuniversecity.com/blog/" target="_blank">Kanye West Blog</a> und neue Blogs wie <a href="http://Bloxxo.de" target="_blank">Bloxxo.de</a> oder <a href="http://Blogjack.de" target="_blank">Blogjack.de</a> besuche ich in letzter Zeit oft,  denn in diesen Blogs sehe ich eine starke Motivation der Blogger und es macht Spaß bei der Entwicklung dieser Blogs zuzusehen. Wenn Bloxxo so weitermacht, kann der junge Andy in paar Jahren der neue Robert Basic werden.  Bei Any <a href="http://any.pscht.com/blog/" target="_blank">any.pscht.com/blog</a> lese ich immer mit. Und natürlich schaue ich regelmäßig bei Bloggersdorf vorbei.<br />
Abschließende Worte Deinerseits?<br />
Vor einigen Tagen habe ich meinen neuen Blog <a href="http://www.BLOGTIPPS.org" target="_blank">www.BLOGTIPPS.org</a> gestartet und würde mich über Besucher und Feedback freuen.  Ich bedanke für die Interviewanfrage und wünsche jeden Leser und Blogger das Beste und viel Erfolg.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute für Deinen Blog.</strong></p>
<p>Link: <a href="http://millus.kulando.de" target="_blank">millus.kulando.de</a></p>
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		<title>roadrunnerswelt.blogspot.com</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 18:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Hallo Oliver und herzlich willkommen in unserem kleinen Dörfchen. Du bist zum ersten mal zu Besuch, daher kläre unsere Lesern doch zunächst bitte kurz bezüglich der Funktion und Inhalte Deines Blogs roadrunnerswelt.blogspot.com auf.
Hallo Christopher und Hallo an die Leser des Bloggerdorfs! Mein Blog Roadrunnerswelt soll vor allem eines, und das ist informieren. Ob mir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p><strong>Hallo Oliver und herzlich willkommen in unserem kleinen Dörfchen. Du bist zum ersten mal zu Besuch, daher kläre unsere Lesern doch zunächst bitte kurz bezüglich der Funktion und Inhalte Deines Blogs roadrunnerswelt.blogspot.com auf.</strong><br />
Hallo Christopher und Hallo an die Leser des Bloggerdorfs! Mein Blog Roadrunnerswelt soll vor allem eines, und das ist informieren. Ob mir das nun gelingt oder eben nicht, steht auf einem anderen Blatt. Deshalb ist auch nicht möglich, ein einziges Thema für den Blog festzulegen. Schwerpunkte sind aber vor allem das TV, das „Showbiz“, Sport, Musik und einfach Aktuelles, das mich und andere beschäftigt. Dabei ist es mir sehr wichtig , immer schnell die neuesten Informationen zu präsentieren. Es kann dann schon mal passieren, dass der ein oder andere Artikel noch ein paar Tippfehler enthält, weil ich einfach noch nicht dazu kam, den Post zu überarbeiten.</p>
<p><strong>Du veröffentlichst sogar innerhalb eines Tages sehr viele Posts und scheinst somit zu den aktiveren Bloggern der Szene zu gehören. Wie viele Leser erreichst Du denn mittlerweile mit Deinem Blog?</strong><br />
Je nach Themen kann es passieren, dass ich mehr als 4 Posts pro Tag verfasse, das muss man aber auch, wenn man „immer schnell und aktuell“ sein will. So gelingt es mir aber auch ganz gut, am Puls der Zeit zu bleiben. Im Schnitt schaffe ich es mit meinem Blog am Tag auf gut 3.000 Besucher. Ich hatte aber auch schon Traffic-Spitzen von über 20.000 Besuchern an einem Tag, wie zum Beispiel am Tag des Amoklaufes von Winnenden. Als ich, zumindest wurde mir das so gesagt, als erstes Medium den Namen des Amokläufers genannt habe.</p>
<p><strong>Das im Kopf Deiner Seite propagierte Motto „immer schnell und aktuell“ bestätigte sich bei meiner Recherche. Ist das Texten für Dich eine Leichtigkeit, so dass Du einen interessanten Beitrag quasi inzwischen „nebenbei“ verfasst, oder hast Du einfach zu viel Zeit?</strong>                                                                          Naja, zu viel Zeit habe ich wirklich nicht. Da wären mein Studium, meine Freundin und und und&#8230; Eigentlich wundere ich mich selbst, wie ich das immer so schaffe. Wahrscheinlich liegt es auch ein wenig daran, dass ich ein Frühaufsteher bin. Und daran, dass mir das Schreiben in der Tat ziemlich leicht fällt. An dieser Stelle möchte ich kurz meiner ehemaligen Deutschlehrerin Frau Böhme danken. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  So ist es mir auch möglich, einen Beitrag „nebenbei“ zu verfassen.</p>
<p><strong>Mir ist aufgefallen, dass Du offensichtlich wie ich ein recht großes Interesse für Fußball verinnerlichst. Da interessiert den HSV-Fan in mir (ich hoffe ich bekomme jetzt überhaupt noch eine Antwort) natürlich, ob Du die derzeitige Saison genauso spannend findest wie ich und wer Deiner Meinung nach das Rennen um die Meisterschaft für sich entscheidet.</strong><br />
Ja, richtig, Fußball ist eine Art Passion von mir. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nie ein wirklich guter Fußballspieler war. Deshalb schaue ich mir einfach gerne Spiele im TV oder im Netz an, um mich so richtig schön über den ein oder anderen Spieler zu echauffieren, so leid mir das jetzt auch tut, Dir sagen zu müssen, dass der VFL Wolfsburg  Deutscher Meister 08/09 wird. Aber sonst bin ich nicht wirklich Fan einer speziellen Mannschaft. Ich bin Fan von gutem Fußball, wie ihn zum Beispiel Bremen streckenweise und Hoffenheim vor allem in der Vorrunde gespielt hat.</p>
<p><strong>Was machst Du eigentlich, wenn Du nicht gerade Beiträge postest?</strong><br />
In dieser Zeit gehe ich meinem Studium nach. Bevor jetzt Nachfragen kommen: Ich studiere Chemie. Sonst spiele ich noch Basketball und liege für mein Leben gerne an der Saale. Ich habe da einen wirkliche schönen Platz in Halle gefunden. Wo der genau ist, wird jetzt natürlich nicht verraten. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Du verwendest innerhalb Deines Blogs verschiedene Ad- und Banner-Partner-Verlinkungen. Lohnt sich dies wirklich und wie beurteilst Du den derzeitigen Werbetrend des web 2.0 allgemein?</strong><br />
Der erste Teil der Frage ist natürlich für jeden Blog anders zu beantworten. Für mich lohnt es sich definitiv und das meine ich nicht nur finanziell. Ich bekomme durch meinen Blog einen direkten Einblick in die Meinungen einer Vielzahl von Menschen. Das ist ein Punkt, der mich als sehr streitbaren Menschen besonders interessiert. Zur zweiten Teilfrage kann ich nur relativ wenig sagen, da mein Blog noch nicht so lange existiert, dass ich diesbezüglich Vergleichsmöglichkeiten habe. Auffällig ist jedoch, dass auch die Werbe-Branche unter der Wirtschaftskrise leidet, auch wenn das noch nicht vollständig auf meinen Blog durchgeschlagen ist. Ich blicke in diesem Punkt besonders auf die sinkenden Klickpreise bei Google-Adsense, die wohl vor allem auf die geringe Nachfrage nach Anzeigen zurückzuführen sind.</p>
<p><strong>Zuletzt darfst auch Du gerne abschließende Worte beitragen, Blogs empfehlen oder der Netzwelt Deine Weisheiten mitteilen.</strong><br />
Ich bin eigentlich nicht wirklich in der Position mit Weisheiten  um mich zu werfen. Aber eines dürfte wohl klar sein, genau wie im „realen Leben“ funktioniert auch in der Netzwelt nichts ohne Fleiß und Opfer. Geduld ist auch ein wichtiger Faktor, mit dem ich mich selbst auch manchmal etwas schwer tue. Ansonsten gilt meiner Meinung nach nur der Spruch „learning by doing“. Wer sich scheut, Neues zu versuchen, wird über kurz oder lang nicht mithalten können. Doch nun genug von meinen „Weisheiten“. Ich bedanke mich für die interessanten Fragen und hoffe, ich konnte sie aussagekräftig beantworten.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.</strong><br />
Link: <a href="http://roadrunnerswelt.blogspot.com" target="_blank">roadrunnerswelt.blogspot.com</a></p>
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		<title>foto-session.at</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 20:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[feuer und flamme]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>

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Hallo Franz und herzlich willkommen zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal wie sich dein Projekt foto-session.at  seit unserem letzten Interview entwickelt hat.
Das Projekt Foto-session.at entwickelt sich kontinuierlich, das heißt es kommen immer wieder Fotoalben, meist mit einem Kurzbericht dazu. Und genau das war auch die Idee für bereits über 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bloggersdorf.com%2F2009%2F04%2F26%2Ffoto-sessionat-2%2F&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
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<p><strong>Hallo Franz und herzlich willkommen zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal wie sich dein Projekt foto-session.at  seit unserem letzten Interview entwickelt hat.</strong><br />
Das Projekt Foto-session.at entwickelt sich kontinuierlich, das heißt es kommen immer wieder Fotoalben, meist mit einem Kurzbericht dazu. Und genau das war auch die Idee für bereits über 3 Jahren, speziell Regionale Veranstaltungen, aber auch Impressionen verschiedenster Art zum Beispiel vom letzten Spaziergang. Auch finden immer wieder Fotoalben ihren Platz, die oft Firmen- oder Vereinsintern nur interessant sind. Erweitert habe wir die Bereiche neben dem Jahresarchiv, sind auch Spezielle Fotoalben wie Feuermatrix, Modelshooting, Impressionen und ähnliches zu finden.</p>
<p><strong>Wie kann ich mir den Nutzerstamm und die durchschnittlichen Besucherzahlen deines Fotoportals vorstellen? Ist das Projekt vor allem regional ausgelegt oder landesweit? </strong><br />
Wie schon erwähnt, dort wo ich oder einer meiner Freunde unterwegs ist, von dort kommen Fotos dazu. Hauptsächliche Regional, aber wenn ein Ausflug irgendwo nach Österreich oder wie letztlich auf die CEBIT nach Hannover führt. Wird es beinahe International. So wird es ab Sommer ein Projektalbum eines Freundes von seiner Indienreise geben.</p>
<p><strong>Wie triffst Du die Bildauswahl? Wirst du z.B. bei Veranstaltungen regelmäßig angeschrieben ob du Interesse hast diese zu fotografieren oder machst Du dich „auf eigene Faust“ mit der Kamera auf die Suche?</strong><br />
An sich mache ich mich auf eigene Faust mit der Kamera auf. Manches mal werde ich angesprochen ob ich wie letztes Jahr wieder vorbeikomme, dann kommt es nur drauf an ob ich Zeit und Lust habe. So gibt es Events die ich aus eigenem Interesse jedes Jahr wieder besuche.</p>
<p><strong>Ebenso interessant wie foto-session.at finde ich das Projekt www.feuermatrix.at . Dort habe ich auch von deiner Tätigkeit als Feuer- und Schwarzlichtkünstler erfahren. Beschreibe doch bitte die Inhalte Eures Show-Programmes.</strong><br />
Wie Fotografieren ist auch Jonglieren und Feuerkunst eines meiner Hobbies, und ein Projekt unseres Kulturvereins in dessen Bereich auch Foto-session.at fällt. Feuermatrix seit fast 3 Jahren als Idee für Feuerkünstlervernetzung entstanden, wuchs dann auch zu eigener Feuershowgruppe, wo wir meist 4-6 Künstler von Veranstalter gebucht werden, wie auf den Fotos auf foto-session.at zu sehen ist, ist es sehr feurig, unsere Werkzeuge bestehen aus Feueropois, Feuerstaff, Feuerschwerte, Feuerdevilsticks, Feuerdiabolos, Feuerfächer, Feuerspucken, einige Pyroeffekte und das als abewechslungsreiche Coreographie gestaltet geballt zu einer Abendshow, ebenso hatten wir heuer im Fasching auch Premiere mit Schwarzlichtshow, (wie bei der Feuershow nur UV und Lichteffekte)</p>
<p><strong>Als Laie hat man z.B. bei dem Wort „Feuerspucker“ automatisch Dinge wie einen klassischen Zirkus im Kopf. Wie bist Du persönlich zu dieser Tätigkeit gekommen und wie kann man sich das Training in diesem Bereich vorstellen?</strong><br />
Wenn ich an meine Schulzeit denke, war wenn der Zirkus im Ort war für mich Ausnahmezustand, und immer träumte ich davon. Erst vor 5 Jahren  fing ich an im Internet nach dem ich einen Feuerspucker kennengelernt habe, zu recherchieren und begann zu experimentieren. Entdeckte dabei auch verschiedene andere Feuerkunstelemente und somit entwickelte sich mein/unser eigener kleiner Zirkus, wir trainieren wöchentlich und haben derzeit meist einmal im Monat einen Auftritt.<br />
Besonders ehrgeizig ist meine 11 Jähriger Sohn der ebenfalls seit 2 Jahren mit Feuerpois aktiv mit dabei ist.</p>
<p>I<strong>hr arbeitet ehrenamtlich im Kulturbereich. Auf einem weiteren Deiner Portale www.vorne.at wird unter anderem das Thema „Kinder und Kommunikationselektronik“ aufgegriffen. Wie stehst Du persönlich zu dem Fakt, dass klassische Bildung und Unterhaltung in der heutigen Zeit oft durch digitale Medien verdrängt wird?</strong><br />
<a href="http://www.vorne.at" target="_blank">www.vorne.at</a> ist ansich der Knotenpunkt unserer Kulturprojekte, wo viele Themen entstehen können, so sind aus Themen oft schon eigene Projekte entstanden, wie Bergsteigerportal, ein Freie Musikportal, Portale für Vereine und Organisationen.<br />
So ist Kinder und Kommunikationselektronik ein Thema das ich selbst immer wieder mit Menschen diskutieren, wo ich darauf hinweise, das man sich nicht durch die neuen Medien verdrängen lassen soll.</p>
<p><strong>Wie denkst Du, kann man die Vorteile des Internets in den Bereichen Bildung und Kultur auch zukünftig sinnvoll nutzen ohne das „reale Leben“ zu vernachlässigen? </strong><br />
In dem man sich zwar Infos und Tips für das reale Leben suchen kann, aber nicht vom realen Leben abhalten lassen soll.<br />
Zu sehr spielt speziell bei Jugendlichen Internet, Spiele, Handy und ähnliches schon eine so übergeordnete Rolle, so das sie sich ein leben ohne diese Dinge kaum mehr vorstellen können, und vergessen auf Natur, Lebensinn, Gemeinschaft, Freunde und Spass.</p>
<p><strong>Gibt es abgesehen von Deinen eigenen Blogs andere, die Du unseren Nutzern empfehlen möchtest?</strong><br />
Ja, das Bloggersdorf.</p>
<p><strong>Abschließende Worte Deinerseits?</strong><br />
Ich danke für das Interview und hoffe das eure Idee viele Menschen begeistert und lange bestand hat.</p>
<p><strong>Franz, vielen Dank für diesen Interessanten Einblick Deiner Arbeit. </strong></p>
<p>Link:  <a href="http://foto-session.at" target="_blank"><strong>foto-session.at</strong></a></p>
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		<title>kackblog.net</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 12:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Fäkal]]></category>
		<category><![CDATA[Kacke]]></category>
		<category><![CDATA[Kot]]></category>

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Hallo Britt, hallo Dirk, ich freue mich, Euch ein zweites Mal im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzählt doch mal, was hat sich seit dem letzten Interview vor einem Jahr bei Kackblog.net getan?
Britt: Hallo! Freut uns auch! Ja, lang ist´s her und wir recherchieren und schreiben (und kacken) immer noch fleißig. Ein Artikel täglich, mindestens. Locker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><strong>Hallo Britt, hallo Dirk, ich freue mich, Euch ein zweites Mal im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzählt doch mal, was hat sich seit dem letzten Interview vor einem Jahr bei Kackblog.net getan?</strong><br />
<strong>Britt:</strong> Hallo! Freut uns auch! Ja, lang ist´s her und wir recherchieren und schreiben (und kacken) immer noch fleißig. Ein Artikel täglich, mindestens. Locker und ohne zu feste zu drücken. Wir sind ja zu zweit und können die „Arbeit“ gut aufteilen, falls einer von uns mal keine Zeit oder Lust hat. Das kommt aber echt nur ganz selten vor.<br />
Im letzten Jahr kam der Kackshop dazu. Wer ein thematisch passendes Shirt oder Accessoires braucht („Aus dem Arsch, aus dem Sinn“, „Abkacken und Tee trinken“ oder „Wer zu spät kackt, den bestraft das Leben“, um nur einige zu nennen), der kann da gerne mal auf Shoppingtour gehen.</p>
<p><strong>Mir scheint, dass sich viele Leute für Eure Scheiße interessieren. Wie viele Leser habt Ihr denn durchschnittlich?</strong><br />
<strong>Britt:</strong> Ganz so viele sind es leider nicht. Mein Ziel waren mal 1000 pro Tag. Momentan sind wir erst bei der Hälfte.<br />
<strong>Dirk:</strong> Wir sind aber trotzdem zufrieden. Unsere Leser schreiben oft sehr interessante Kommentare. Da kommen tolle Konversationen zu Stande. Aber auch offline werden wir oft von Nichtlesern gefragt, was wir denn Neues geschrieben haben und wir können da wirklich stundenlang erzählen, bei dem ganzen Scheiß, den wir inzwischen zusammengetragen haben. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wie kann Kacke die Welt aus der momentanen wirtschaftlichen Lage retten? </strong><br />
<strong>Britt:</strong> Interessante Frage! Klar, mit Scheiße kann man schon immer viel Geld verdienen. Ich bin ja Optimist! Aber damit General Motors oder die Hypo Real Estate retten? &#8230; Dann schon eher Schiesser. Die sollten uns mal fragen! Ich hätte da so einige Ideen <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Dirk:</strong> Hm, Kacke kann die Wirtschaft momentan nicht wirklich retten, aber vielleicht zum Nachdenken anregen. Immerhin produziert ein jeder von uns tagtäglich etwas Einzigartiges, das nur kurze Zeit das Licht der Welt erblickt und dann mit allerlei Wasser und Papier in der Tiefe verschwindet. Wir sollten das, was wir von uns geben, manchmal genauer betrachten, es mehr schätzen und anderen davon berichten. Kommunikation, über Dinge reden, diskutieren und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Das könnte so einiges bewirken.</p>
<p><strong>Ich finde es übrigens großartig, wie Kindern die „Kotformen“ von Tieren durch den Maulwurf beigebracht werden. Was glaubt Ihr, wer denkt sich solche Zeichentrickfilme aus?</strong><br />
<strong>Britt:</strong> Jemand, der mitten im Leben steht und sich traut, die Dinge beim Namen zu nennen. Wahrscheinlich kein Lehrer.<br />
<strong>Dirk:</strong> Oftmals ist das tägliche Geschäft immer noch ein Tabuthema. Dabei lassen sich an den Fäkalien z.B. Krankheiten und eine falsche Ernährung ablesen. Es kann also auch der Gesundheit dienen, sich mit seinem Stuhlgang zu beschäftigen. Trotzdem gilt es als eklig, darüber zu reden.</p>
<p><strong>Habt Ihr euch in den Texten jemals mit den Farbspektren in der Schüssel befasst? Grünkohl, Rotwein etc. </strong><br />
<strong>Britt:</strong> Klar! In <a href="http://kackblog.net/klugscheissen-leicht-gemacht-teil-9" target="_blank">„Klugscheißen leicht gemacht, Teil 9“</a>  im April 2008 ging es um das Farbspektrum. Isst man viel Fleisch, Blaubeeren oder sehr viel Lakritze, färbt sich der Stuhlgang schwarz-braun. Grün-braun wird er, wenn man viel Gemüse, Salat oder Spinat isst. Rot-braun kommt von Roter Bete. Und nimmt man sehr viele Milchprodukte, Eier oder stärkehaltige Koste wie Nudeln zu sich, kommt gelb-brauner Kot raus.<br />
<strong>Dirk:</strong> Es ist relativ einfach, die Farben der Deutschlandflagge zu kacken. Mit etwas zeitlichem Abstand zwischen den Farben.</p>
<p><strong>Der Klassiker: Kot in die Tüte, dem Feind vor die Tür, anzünden und klingeln. Jemals gemacht? Wir wären auch für andere Empfehlungen offen…</strong><br />
<strong>Dirk:</strong> Wir haben keine Feinde. Und das mit der brennenden Tüte, die dann ausgetreten wird und so &#8211; das finden selbst wir eklig. Nein, sowas macht man nicht.</p>
<p><strong>Welche Blogs sind momentan außer Eurem so frisch-dampfend, dass Ihr sie lest und hier empfehlen würdet?</strong><br />
<strong>Britt:</strong> Mein absoluter Favorit momentan ist <a href="http://www.darkroastedblend.com" target="_blank">&#8220;Dark roasted blend&#8221;</a>  Hier gibts „Weird &amp; wonderful things“. Ansonsten hab ich ganz viele Advertising und Design-Blogs abonniert, das bringt mein Beruf so mit sich, z.B. <a href="http://www.joelapompe.net" target="_blank">joelapompe.net</a> oder <a href="http://mastercom.over-blog.com" target="_blank">mastercom.over-blog.com</a> oder <a href="http://www.notcot.org" target="_blank">notcot.org</a><br />
<strong>Dirk:</strong> Ich habe so viele Blogs in meinem Reader, aber meine absoluten Lieblinge sind <a href="http://ralphsnutzloseswissen.blog.de" target="_blank">&#8220;Ralphs nutzloses Wissen&#8221;</a>  für Klugscheißer, <a href="http://failblog.org" target="_blank">&#8220;Fail Blog&#8221;</a>  für Fremdschämer, <a href="http://www.boston.com/bigpicture" target="_blank">&#8220;The Big Picture&#8221;</a>  für Fotoliebhaber, <a href="http://stadt-bremerhaven.de" target="_blank">&#8220;Caschys Blog&#8221;</a>  für Technikinteressierte und <a href="http://alswirolmeassen.wordpress.com" target="_blank">&#8220;Als wir Olme aßen&#8221;</a>  für durchgeknallten Fäkalhumor (leider wurde hier lange nichts mehr geschrieben).</p>
<p><strong>Abschließend habt Ihr noch kurz die Möglichkeit Eure Weisheiten unzensiert preiszugeben.</strong><br />
<strong>Britt:</strong> Niemals lesen auf dem Klo! Das begünstigt Hämorrhoiden! Außerdem empfehle ich in der Zeit zwischen Fastnacht und Ostern eine Fastenkur zur Darmreinigung. Ist die Kacke gesund, freut sich der Mensch!<br />
<strong>Dirk:</strong> Naja, zu lange auf dem Klo lesen ist ungesund. Ich bin selbst bekennender Klo-Leser. Durch die Haltung auf der Klobrille werden die Backen auseinander gezogen, um dem Kot die Bahn frei zu machen. Dabei wird eben auch die Rosette frei gelegt und das kann die Bildung von Hämorrhoiden begünstigen.<br />
Regelmäßiger Stuhlgang zwischen dreimal täglich und dreimal in der Woche ist normal. Weniger ist Verstopfung und mehr ist Durchfall. In beiden Fällen unbedingt den Hausarzt aufsuchen, denn der Verdauungstrakt ist ein Indikator der Gesundheit.<br />
Unser Kackblog-Spruch: &#8220;Ich kacke, also bin ich!&#8221;</p>
<p><strong>Ich danke Euch für die Zeit und wünsche weiterhin viel Erfolg bei Eurem Geschäfts-Blog.</strong><br />
Link: <a href="http://kackblog.net/" target="_blank">kackblock.net</a></p>
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		<title>antigone20.de</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Spandau]]></category>
		<category><![CDATA[Ödipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Theater 2.0]]></category>

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Am kommenden Freitag, den 17. April feiert die Theatergruppe des  interaktiven Projektes &#8220;Antigone 2.0&#8243; die Premiere des Stückes &#8220;Ödipedia&#8221; im Kulturhaus Spandau Berlin. Dieses in unseren Augen sehr interessante Projekt war uns natürlich ein ausführliches Interview wert, welches wir Euch hier präsentieren wollen.
Benedict, auch Dich begrüßen wir aus gegebenem Anlass schon zum zweiten Mal [...]]]></description>
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<p>Am kommenden Freitag, den 17. April feiert die Theatergruppe des  interaktiven Projektes &#8220;Antigone 2.0&#8243; die Premiere des Stückes &#8220;Ödipedia&#8221; im Kulturhaus Spandau Berlin. Dieses in unseren Augen sehr interessante Projekt war uns natürlich ein ausführliches Interview wert, welches wir Euch hier präsentieren wollen.</p>
<p><strong>Benedict, auch Dich begrüßen wir aus gegebenem Anlass schon zum zweiten Mal in unserem fröhlichen Dorf der Worte. Bitte erkläre für alle, die das erste Interview nicht gelesen haben noch einmal, worum es sich bei dem Projekt „Antigone 2.0“ handelt und wie dieses entstanden ist.</strong><br />
Antigone 2.0 ist eine freie Theatergruppe in Berlin. Wir wollen Theater machen, dass sich mit den Trends auseinandersetzt, die unsere heutige Generation erlebt. Das sind veränderte Arbeitsverhältnisse, anderer Umgang mit Wissen, aber vor allem das, was unter dem Begriff „Web 2.0“ verstanden wird: Die Bündelung von Inhalten der Theatermacher, mit denen der Zuschauer, die ständige Kommentierbarkeit einer Aufführung via Live-Chat, die Nutzung des Theaters als Plattform für Themen, die die Zuschauer interessieren – und nicht irgendwelche abgehobenen Künstler in einem Wolkenschloss, das sind alles Konzepte, die wir ausprobieren und „Theater 2.0“ nennen.<br />
Die Gruppe wurde im Mai 2007 gegründet und besteht hauptsächlich aus Studenten (davon viele Theaterwissenschaftler), aber auch aus ein paar Profis, insbesondere im technischen Bereich. Wir haben mit der gleichnamigen Inszenierung „Antigone 2.0“ im November 2007 großen Erfolg gehabt. Wer im Publikum dazu Lust hatte, konnte während der Aufführungen live über diese chatten, der Chat wurde auf eine Leinwand auf der Bühne projiziert.<br />
<strong>Erkläre mir doch bitte Deine Funktion bei „Antigone 2.0“</strong><br />
Ich bin Gründer, Produzent und Regisseur bei Antigone 2.0. Als Gründer habe ich das Team zusammengestellt und das Konzept für die Gruppe und die Inszenierungen geschaffen. Als Produzent organisiere ich Aufführungs- und Probenräume, Sponsoren und die PR-Strategie. Als Regisseur lege ich das künstlerische Konzept jeder Inszenierung fest, bin natürlich bei allen Proben vor Ort und sage den Schauspielern, was sie tun, wie sie stehen und gehen, wie sprechen sollen. Ich lege die Requisiten und Kostüme fest, die wir verwenden und habe notfalls auch bei allen anderen künstlerischen Entscheidungen (Bühnenbild, Maske, Licht) das letzte Wort, auch wenn ich hier meine Teammitglieder möglichst frei arbeiten lassen will.</p>
<p><strong> Das Projekt verinnerlicht das Transparenz-Prinzip des web 2.0. Allgemein kann man sagen, dass dieses heute in fast allen Alltagssituationen präsent ist und diese beeinflusst. Wie denkst Du, wird sich dieser Einfluss in Zukunft auf das klassische Theater auswirken?</strong><br />
Das klassische Theater geht das Web 2.0 einseitig an, wie ich finde: Fast alle Theater haben eine Webseite, viele bloggen, manche twittern sogar. Auf den meisten Seiten lassen sich Kommentare hinterlassen. Das ist alles gut und richtig, hat aber mit Theater nichts zu tun, sondern mit Marketing. Wenn ein Theater das Web 2.0 produktiv nutzen will – und das muss es selbstverständlich nicht, sollte es aber, wenn es gesellschaftliche Relevanz haben will – müssen Web 2.0-Prinzipien vom Web auf die Bühne: Transparenz, Kommentarfunktion, gleichzeitige Ermöglichung von Anonymität oder Selbstentblößung, User Generated Content und am Besten alles davon kombiniert. Hier ein Beispiel für eine hypothetische Inszenierung, die sich das Label 2.0 anheften könnte – das wurde so nicht gemacht, die Idee ist mir gerade spontan gekommen.<br />
„Der Maskenball 2.0“, frei nach Verdi: Die Zuschauer werden einzeln eingelassen und bekommen, wenn sie möchten beim Einlass eine Maske. Es gibt keine Sitzplätze, sondern man wird direkt auf die Bühne geführt. Dort werden die Zuschauer von Schauspielern in ein Gespräch verwickelt, je nach den Antworten beeinflusst das Ablauf und Handlung des Stücks. Das ganze wird live auf einer Internetseite übertragen. Die Zuschauer dort können den Schauspielern auf der Bühne, wenn sie mögen SMS-Nachrichten schicken oder sogar anrufen – denn wer braucht heutzutage noch Wahrsagerinnen und Boten? Auch diese Kommunikationsebene beeinflusst Ablauf und Handlung des Stücks. Alles darf passieren, nichts muss, jeder kann jederzeit aussteigen. Zum User Generated Content kommt der „redaktionelle“ Content von Regisseur und Schauspielern, beides mischt sich und wird zu einer neuen, tollen Sache.<br />
Die Idee ist schon ziemlich 2.0, ohne irgendeine besonders neue oder ausgefallene Technik einzusetzen. Da wir aber alle total auf Technik stehen, wird sich das Theater vielleicht nach und nach zu Theater mit Twitterwalls entwickeln. Die Zuschauer lassen ihre Handys an und kommentieren live das Bühnengeschehen. Auch hier können interessierte Personen „von außen“, die es leider nicht zum Theaterabend schaffen die Kommentare live mitlesen und können selbst drauf antworten, z. B. sowas wie „@opernfreak: Naja, würde mir glaube ich nicht gefallen, stehe mehr auf moderne Kostüme“<br />
Ich behaupte mal ganz dreist, dass auf dem Gebiet – zumindest im deutschsprachigen Raum, unsere Gruppe der Pionier ist. Aus verschiedenen akustischen Gründen haben wir bei unserer ersten Inszenierung „Antigone 2.0“, nach der die Gruppe benannt ist, statt Handys Notebooks verwendet, über die man chatten konnte. Das Konzept – und unsere spezielle Chatsoftware für Theater &#8211; wird nun auch von der Thomas Mann Oberschule für die Inszenierung „die Beamerbrooks“ eingesetzt.<br />
Wichtig ist mir aber zu betonen, dass alle Web 2.0-Elemente, die man einsetzt, auch zum Stück passen müssen. Genauso wie alle Kostüme, die man einsetzt, zum Stück passen müssen. Oder, wenn es das Konzept will, dass eben nichts zusammenpasst, so muss auch das in sich schlüssig sein.</p>
<p><strong>Inwiefern beeinflusst das Internet im Allgemeinen inzwischen deinen Alltag?</strong><br />
Sehr. Morgens nehme ich meinen ersten Kaffee vorm Computer zu mir. Dann werden erstmal E-Mails gelesen und beantwortet. Ich bin ein Mensch, der gern so viel wie möglich schriftlich hat, fast alle mündlichen Absprachen in der Gruppe werden nochmal per Mail bestätigt. Die Kommunikation läuft generell mehr über Mail als z. B. telefonisch ab.<br />
Unser aktueller Probenplan steht online unter <a href="http://ödipedia.de/" target="_blank">ödipedia.de</a> &#8211; Probenplan, genauso unsere Requisitenliste und der Text der Inszenierung. Ich merke mir von keiner einzigen Probe mehr die Uhrzeiten, sondern schaue immer vorher im Internet nach. Dadurch verkümmert mein Hirn vielleicht, ich weiß es nicht, aber andererseits kann ich mich auf das Wesentliche, auf die künstlerischen Aspekte konzentrieren. Die Verwendung des Wikis auch für die Planung von Ödipedia war eine geniale Idee. Als Theatergruppe arbeitet man immer in gewissem Maße kollaborativ und das Wiki ist ideal dafür. Natürlich braucht man auch weniger Papier.</p>
<p>Über alle Aufführungen, Proben, Neuigkeiten, Sponsoren, interessante Veranstaltungshinweise, über unsere Parties usw. usf. wird auf dem Blog der Gruppe <a href="http://www.antigone20.de" target="_blank">www.antigone20.de</a> geschrieben. Jedes Teammitglied hat einen Account, aber wie viel man schreibt ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich schreibe relativ viel und alles, was zu kurz für einen Blogeintrag ist, oder zu banal, wird getwittert.<br />
Angebote zum Beispiel für T-Shirt-Druck, hole ich übers Internet ein. Bei teureren Dingen wird noch postalisch gearbeitet, die Angefragten bekommen einen Flyer und einen Button dazu und eine Unterschrift mit blauer Tinte, ich habe das Gefühl, dass das trotz allem noch mehr Wertschätzung des Geschäftspartners ausdrückt (den wir in aller Regel um Spenden oder günstige Bühnenbildmaterialien anbetteln), als jede noch so höfliche E-Mail.<br />
Und während ich natürlich auch offline genug Hobbies habe, nutze ich das Internet auch zwischendurch zur Entspannung. Ein gewaltiges Problem ist, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verwischen. Würde ich an einem Fließband, in einer Küche, oder auf dem Bau arbeiten, dann würde ich da Stunde um Stunde konzentriert meiner Arbeit nachgehen können, weil es außer dem Gespräch mit Kollegen nicht viel Ablenkungsmöglichkeiten gibt. Wenn ich dagegen online zu planen, zu bloggen, zu recherchieren und zu kommunizieren habe, um die Inszenierung voranzubringen, lauern überall hinterlistige Links, bösartige Berufsblogger, gemeingefährliche Onlinespiele oder vampirähnliche Nachrichtenportale, die meine Lebenszeit aussaugen wollen. Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass besser ist, keine kurzen Pausen nach jeder Aufgabe mehr zu machen, auch wenn das vielleicht der ein oder andere Ratgeber empfiehlt, sondern stattdessen mehrere Stunden durchzuarbeiten und sich zu sagen, Punkt 14 Uhr mache ich eineinhalb Stunden Pause.<br />
Den gleichen Ansatz verfolge ich übrigens nicht nur Online, sondern auch bei den Proben. Nach zweieinhalb Stunden Arbeit gibt’s da zehn Minuten Pause, dann wieder zweieinhalb Stunden Arbeit.</p>
<p>Das Internet macht sich auch ständig bemerkbar, wenn es weg ist. Durch Zufall ist es heute ausgefallen, als ich die Antworten für das Interview formuliert habe und verzweifelt versuchte ich mich an einzelne Daten zu erinnern, die ich sonst innerhalb von Sekunden gegoogelt oder auf unserer Seite nachgeschlagen hätte. Was manche Leute irritiert: Ich tippe während des Telefonierens. Ich google live nach dem Gesprächsthema. Meistens, wenn mein Gegenüber mich fragt „Hast du schon von der neuen Inszenierung von &#8230; gehört?“, oder „Kannst du mir sagen, wo ich 100 Moonboots herkriege?“ (Theaterleute haben absurde Bedürfnisse) Und das schlimmste ist, ich tippe nicht mal unauffällig, sondern sehr laut, um dann zu antworten „Klar hab ich davon gehört, da spielt doch &#8230; mit.“ Üble Sache, dieses Internet, ganz üble Sache&#8230;</p>
<p><strong>Ab dem 17. April werdet Ihr im Kulturhaus Spandau Euer neues Stück &#8220;Ödipedia &#8211; Auf der Suche nach&#8221; inszenieren. Der Titel hört sich stark nach „griechische Mythologie trifft neue Medien“ an. Worum geht es inhaltlich?<br />
</strong>Inhaltlich geht es darum, dass griechische Mythologie neue Medien trifft. Spaß beiseite: Ödipedia setzt sich aus den Worten Ödipus und Wikipedia zusammen. Wir bringen das gesamte Leben des Ödipus auf die Bühne, also nicht nur das bekannte Drama „König Ödipus“, sondern auch seine Erlebnisse auf Kolonos und ein Stück Vorgeschichte. Der Text der Inszenierung ist nach dem Wikiprinzip entstanden. Vier Monate lang hatte wirklich jeder die Möglichkeit den Text auf ödipedia.de zu bearbeiten und zu ergänzen. Eine Reihe neue Rollen kam hinzu: Ein stummer Drache, ein sprechendes Fahrrad. Der weise Seher heißt auf einmal Fred. Der Königsstuhl ist ein weinrotes Sofa mit Alcantarabezug. Es gibt eine neue Szene, die Lokastes Motive in dem Stück ausführlich erklärt – das gab es in den Originalstücken von Sophokles so nicht. Wir wussten zu Beginn nicht, ob Leute lieber vorhandenen Text leicht umarbeiten, oder ob sie sich lieber austoben und Szenen ganz neu schreiben. Daher haben wir den Text in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil wurde ein Urtext, entwickelt von meiner Dramaturgin und mir und basierend auf „König Ödipus“ von Sophokles eingestellt, der dann erweitert und bearbeitet werden konnte. Im zweiten Teil haben wir nur hingeschrieben, worum es grob gehen solle. Beide Teile sind völlig unterschiedlich. Die Personen, die den zweiten Teil gestaltet haben, haben sich kurz gefasst, vielleicht so, wie sie es von der Wikipedia gewöhnt sind: Keine langen Chorlieder, keine ausschweifenden Metaphern, sondern punktgenau zum Ziel. Im Original hatte König Theseus in diesem Stück eine textlich sehr große Rolle. Bei uns bleibt seine Figur interessanterweise genauso wichtig, er sagt aber nur noch vielleicht zehn Sätze.</p>
<p>Jetzt fragt man sich natürlich, warum wir mit dieser Theater&amp;Wiki-Idee gerade Ödipus inszenieren. Der Grund ist, dass Ödipus sein Wissen um seine Identität aus vielen verschiedenen Quellen zusammensetzt. Manchen ist zu trauen, anderen nicht. Manche wissen mehr, andere weniger. Manche lügen bewusst, teils um einen Vorteil für sich selbst zu erzielen, teils um einen Scherz zu machen. Das alles entspricht dem, wie sich in unserer heutigen Wissensgesellschaft unsere Information zusammensetzen. Sie sind fragmentiert, wie Ödipus Identität fragmentiert ist.</p>
<p><strong>Gab es bis jetzt Kritik daran, dass Ödipus von Euch so „modern“ dargestellt wird?</strong><br />
Nein. Die wird vermutlich erst nach den Aufführungen geäußert. Wir versuchen aber in allem was wir tun, so viele Zuschauer wie möglich anzusprechen. Bei Ödipedia wird jeder, der noch nie von Web 2.0 gehört hat, die Aufführung genauso genießen können, wie ein Experte auf dem Gebiet. Wir machen möglichst viele Angebote an die Zuschauer, jeder darf sich davon nehmen, was ihr oder ihm gefällt. Wir haben diesmal einen etwas leichter verständlichen Text, als bei unserer ersten Inszenierung, wir haben auch weniger Ablenkung, da nicht während der Aufführung gechattet wird – dafür passieren andere überraschende Dinge&#8230;</p>
<p>Was mir ganz besonders wichtig ist: Wenn jemandem eine Aufführung nicht gefällt, ist das niemals die Schuld des Zuschauers! Niemand sollte sich vorwerfen „Ich bin einfach zu dumm für das Stück“, wie das bei unserer letzten Inszenierung eine Person zu mir gesagt hat. Man muss sich von der Vorstellung lösen, Theater nur genießen zu können, wenn man alle klitzekleinen Elemente, die es ausmacht, alle Anspielungen und Metaphern aufgesaugt, wahrgenommen und verstanden hat. Erstens funktioniert das sowieso nicht, dafür passiert auf der Bühne viel zu viel, dafür hat der Text zu viele Dimensionen, zweitens ist es für den Genuss der Inszenierung überhaupt nicht notwendig. Ödipedia ist so konstruiert, dass z. B. auch jemand der kein Wort deutsch spricht daran Spaß haben kann.<br />
Natürlich muss man als Zuschauer eines mitbringen: Eine aufnehmende, statt einer ablehnenden Haltung. Wer sagt „Theater interessiert mich sowieso nicht und das ist ja nur eine Laiengruppe, aber ich schau es mir halt mal an, auch wenn ich heute eigentlich viel zu müde bin und meine Füße schmerzen.“, der wird wahrscheinlich auch kritisieren, dass Ödipedia zu „modern“ oder zu langweilig, oder zu schnell oder zu langsam oder zu sonstwas ist.</p>
<p><strong>Vatermord und Inzest sind nicht unbedingt Kavaliersdelikte. Was macht die Geschichte des Ödipus auch heute noch so interessant und aktuell?<br />
</strong>Schön, dass du nach Vatermord und nicht nur nach Mord fragst. Warum ist der Vatermord eigentlich so viel schlimmer als der Mord an einem Fremden? Zumindest in Ödipedia ist er das, Ödipus hat keinerlei Schuldgefühle, so lange er glaubt, einen Fremden erschlagen zu haben, er trauert auch nicht, als Polybos stirbt, den er für seinen Vater hält. Aber sobald er erfährt, dass er seinen leiblichen Vater Laios umgebracht hat, verzweifelt er völlig. Dabei war Laios ein mieser Vater. Er hat Ödipus Füße verstümmeln lassen und wollte dann, dass man Ödipus töte. Ich denke, es ist wichtig, die Absurdität des ganzen aufzuzeigen, um vielleicht einen Konsens entwickeln zu können, in dem wir sagen, dass Blutsverwandtschaft nicht entscheidend dafür sein darf, was moralisch und was unmoralisch ist. Ich sehe das beim Inzest ähnlich: Wenn Verwandte ihre Liebe zueinander auf einer körperlichen Ebene zeigen wollen, sollen sie doch.  Ist zwar nicht mein Ding, aber jedem so wie er mag. Heutzutage kann man schließlich verhüten, womit das Hauptargument dagegen entkräftet ist – wer etwas anderes behauptet müsste sich auch gegen sexuelle Kontakte zwischen Personen mit erblichen Behinderungen aussprechen.<br />
Ganz anders sieht es natürlich damit aus, dass sexuelle Kontakte zwischen Blutsverwandten leider meist erzwungen werden – wie im Fall Fritzl. Diese halte ich – wie alle Vergewaltigungen – für das schlimmste Verbrechen, dass ein Mensch begehen kann, für etwas wodurch er zwar nicht immer direkt das Leben eines anderen nimmt, aber es indirekt völlig zerstören kann. Doch das Problem muss meiner Meinung nach losgelöst von Verwandtschaft betrachtet werden, ebenso wie Mord losgelöst vom Vater betrachtet werden muss.<br />
In der Antike drehen sich übrigens sehr viele Stücke um Vater- oder Muttermord, zum Beispiel die Orestie, schlicht und einfach weil es die verwerflichste Handlung darstellte, die man sich damals ausdenken konnte. Sophokles hat mit der Kombination aus Vatermord und Inzest mit der Mutter in einem Stück neue Maßstäbe gesetzt. Die Psychonanalyse hat das Thema ja ebenso erschöpfend durchgekaut, wie die Literaturwissenschaft. Ich muss sagen, es ist für unsere Inszenierung nicht unbedingt der wichtigste Aspekt, es geht bei uns mehr um Wissen, um Identität, um Fragen und Antworten. Faszinierende an Ödipedia ist allerdings, dass die Götter Ödipus am Schluß trotz allem was er getan hat – Vatermord, Inzest, Überheblichkeit gegenüber Göttern und Mitmenschen, Verfluchen der eigenen Söhne &#8211; für heilig erklären. Nicht nur für „entschuldigt“ oder für „so schlimm war es gar nicht“, sondern für heilig, in unserem Text heißt es sogar für „einen von ihnen“. Er bekommt sogar einen Altar. Warum das geschieht, da soll sich jeder Zuschauer selbst einen Reim drauf machen, das will ich nicht verraten.</p>
<p><strong>Das Stück beinhaltet sowohl die Interaktivität zwischen Darstellern und Saal-Publikum als auch die Möglichkeit der Interaktivität für Nutzer und Besucher der Homepage. Wie unterscheiden sich anwesendes und virtuelles Publikum in Deinen Augen?</strong><br />
Die Schnittmenge zwischen anwesendem und virtuellem Publikum ist wahrscheinlich sehr klein, da sich an der Textentwicklung alle möglichen deutschschreibenden Menschen und sogar ein schwedisch Schreibender beteiligt haben, während in das Kulturhaus Spandau im April bis auf wenige Ausnahmen aus Süddeutschland und Österreich, von denen ich weiß, vermutlich fast nur Berliner Publikum kommen wird. Ich schätze dass das anwesende Publikum oft auch wegen der Ödipusgeschichte kommt, oder einfach, weil man mal wieder ins Theater will – und das viele vorher gar nicht wissen, wie unser Text entstand, oder dass wir interaktive Elemente einbringen, die übrigens „freiwillig“ sind, d. h. niemand mitmachen muss.<br />
Für das virtuelle Publikum war sicher oft der Gedanke „Kann ich da WIRKLICH alles reinschreiben, oder löschen die meinen schwulen Drachen jetzt?“ entscheidender, als der, dass man sich das alles ein halbes Jahr später auf der Bühne ansehen kann, wenn man will.<br />
Aber ich kenne auch ein paar Leute, die mir gesagt haben, sie haben ein paar Sätze in den Text geschrieben und kommen jetzt ganz bewusst, um zu sehen, wie wir die umsetzen.<br />
Auch wegen dieser Diskrepanz verzichten wir diesmal auf den Einsatz von Chats oder komplizierter Technik während der Aufführungen. Sowas passt meiner Meinung nach nicht so gut nach Spandau, in einen Theatersaal mit edlen roten Sesseln, sondern sowas muss in einen leeren schwarzen Raum, oder auch auf den Linux-Tag, wo wir letztes Jahr mit „Antigone 2.0“ eingeladen waren, zu internetaffinen oder zumindest jungen Leuten.<br />
Vor einiger Zeit rief mich übrigens eine Journalistin an und sagte, was wir machen, das sei alles gar nicht interaktiv, ich bin natürlich überzeugt, dass es das durchaus ist, da gibt es also auch unterschiedliche Meinungen zu.</p>
<p><strong>Abschließend besteht auch für Dich die Möglichkeit, unseren Lesern Deine Weisheiten mitzuteilen.</strong><br />
Wie wir seit Yael Ronans Inszenierung „Die dritte Generation“ wissen, müssen wir Deutschen uns immer erstmal entschuldigen. Also entschuldige ich mich zunächst dafür, dass das Interview so lang geworden ist und hoffe, dass es zumindest interessant zu lesen war. Nach der Entschuldigung die Einladung: Ich lade alle Leser ganz herzlich ein, am 17. / 18. / 19. / 24. / 25. / 26. oder 27.04.2009 (jeweils 20 Uhr) ins Kulturhaus Spandau, Berlin zu kommen, um live zu sehen, worüber ich mich hier so theoretisch ausgelassen habe. Karten gibt es bei <a href="http://www.kulturhaus-spandau.de" target="_blank">www.kulturhaus-spandau.de</a> weitere Informationen bei <a href="http://www.antigone20.de" target="_blank">www.antigone20.de</a> oder <a href="http://ödipedia.de/" target="_blank">ödipedia.de</a></p>
<p>Nach der Entschuldigung und der Einladung nun das Ende, um der lieben Alliteration Willen. Meistens drücke ich mich lieber mit den Weisheiten anderer aus. Mit Sophokles zum Beispiel. Diesmal würde ich gern mit Heidegger abschließen:<br />
&#8220;Die Grenzen der Sprache, sind die Grenzen der Welt.&#8221;</p>
<p><strong>Lieber Benedict, ich danke Dir für dieses ausführliche Interview.</strong><br />
Links:</p>
<p><a href="http://www.antigone20.de/" target="_blank">www.antigone20.de</a></p>
<p><a href="http://ödipedia.de/" target="_blank">ödipedia.de</a></p>
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		<title>Neon&#124;Wilderness &#8211; just4ikarus.wordpress.com</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 00:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Private Blogs]]></category>

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Moin Dominik und willkommen zurück im Bloggersdorf. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Dir und Deinem Blog seit dem getan?
Hallihallo! Es freut mich, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, über meinen Blog zu berichten. Seit dem letzten Jahr erlebte Neon&#124;Wilderness so einige Höhepunkte. [...]]]></description>
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<p><strong>Moin Dominik und willkommen zurück im Bloggersdorf. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Dir und Deinem Blog seit dem getan?</strong><br />
Hallihallo! Es freut mich, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, über meinen Blog zu berichten. Seit dem letzten Jahr erlebte Neon|Wilderness so einige Höhepunkte. Mit dem Projekt „Wohlfühlgewicht 2.0“ kamen Besucherwellen auf meinen Blog, die ich kaum erwartet hatte. Außerdem versuchte ich so einige Male mit Podcasts zu punkten. Aber natürlich wird auch jetzt noch so einiges folgen.</p>
<p><strong>Du scheinst sehr aktiv zu sein, was das „online-texten“ betrifft. Wie viele Leser erreichst Du momentan mit deinem Blog Neon|Wilderness durchschnittlich?</strong><br />
Laut meiner internen Statistik scheine ich in den letzten Monaten durchschnittlich rund 180 Menschen täglich zu erreichen.</p>
<p><strong>Im letzten Interview hast Du über Deine Buchveröffentlichungen berichtet. Wie steht es darum und welche weiteren Projekte betreibst Du derzeit?</strong><br />
Die Buchprojekte sind zurzeit etwas ins Stocken geraten (und deswegen kann von Veröffentlichungen keine Rede sein). Mein Hauptbuchprojekt „Volle Distanz. Näher zu dir“ wird immer wieder neu angefangen und schließlich wieder aufgegeben. Aber da mir der Plot so wundervoll erscheint, werde ich es wohl noch einige Male versuchen um endlich den richtigen Schwung erlangen. Auf Blogebene betreibe ich nun auf einem eigenen Blog (in minimierter Ausführung) das Projekt <a href="http://wohlfuehlgewichtzweipunktnull.wordpress.com/" target="_blank">Wohlfühlgewicht 2.0</a> weiter. Außerdem schreibe ich auch über Politik, Medien und das Web 2.0 auf <a href="http://polilog.wordpress.com/" target="_blank">POLILOG</a>. Und glücklicherweise habe ich auch die Möglichkeit bei <a href="http://www.waljournal.com/" target="_blank">WalJournal</a>, einem Blog zu den Wahlen in Österreich, mitzuarbeiten. Und da gibt es noch ein weiteres Projekt, welches erst in Kürze startet, an dem ich mitarbeiten kann. Mehr Infos kann ich dazu aber leider noch nicht geben. Und außerdem brainstorme ich nun schon seit einiger Zeit, um ein Projekt aufzubringen, welches es schafft, das Web 2.0 mit dem wirklichen Leben mehr und mehr zu verbinden. Aber auch hier ist noch nichts spruchreif. <strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Die Debatte, ob die verstärkte Internetnutzung zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionen abstumpfen lässt wird regelmäßig aufgewärmt. Nun sind aber Deine Texte oft sehr emotional ansprechend und gefühlvoll. Wie stehst Du persönlich zu dem Vorwurf der Verrohung durch Online-Inhalte?</strong><br />
Ich selbst kann diesem Vorwurf nur sehr wenig abgewinnen. Natürlich darf man neben dem Leben bzw. der „Arbeit“ im Internet auf gar keinen Fall das Leben 1.0 aus den Augen verlieren. Gerade diese Begegnungen in der echten Welt lassen Gefühle und Emotionen entstehen und das ist auch der Grund, warum ich sie in Worte packen kann. Also: Es geht vor allem ums Erleben. Das Erzählen sollte nicht das Hauptaugenmerk sein.</p>
<p><strong>Du betreibst ebenfalls einen englischsprachigen Blog mit dem Namen „Eternal Sunshine of a spotless mind“. Wie kam es dazu?</strong><br />
Dieser Blog entstand eigentlich vor allem aus reiner Langeweile. Während des Zivildienstes, die Schule lag wenige Monate zurück, wollte ich weiter die englische Sprache regelmäßig praktizieren, um nicht viel zu schnell so manches zu verlernen. Anfangs war er vom Aufbau sehr ähnlich zur deutschsprachigen Neon|Wilderness: Berichte aus meinem Leben, und manchmal auch literarische Texte. Zurzeit, aufgrund all meiner anderen Projekte, entwickelt sich der englischsprachige Blog aber mehr in Richtung eines Sammelpunktes: interessante Videos, Bilder oder Links werden hier veröffentlicht. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass ich mich nie wieder in englischsprachigen Texten üben werde.</p>
<p>I<strong>ch tippe, die Namensgebung orientiert sich an dem in meinen Augen großartigen gleichnamigen Film von Michel Gondry. Gondry inszeniert in seinen Werken immer wieder wie selbstverständlich kindlich verspielte Tagträume und Fantasien, die ich mit dem simplen Wort „schön“ beschreiben würde. Würdest Du dich als ähnlich poetisch und philosophisch bezeichnen? </strong><br />
Du hast vollkommen Recht. Wie auch schon bei meinem deutschsprachigen Blog (Neon Wilderness ist ein Song von The Verve) habe ich mich beim Namen von einem Stück Kunst inspirieren lassen. Interessant ist hierbei natürlich, dass sich Gondry bei der Titelsuche zu seinem Film auf ein gleichnamiges Gedicht von Alexander Pope gestützt hat. Zur eigentlichen Frage: In einem Beitrag vom Februar 2008 schrieb ich eher zum Spaß diese Worte. „Was ich werden will? Einer der größten Denker des 21. Jahrhunderts.“ Das mag jetzt möglicherweise etwas überheblich klingen. Aber können Träume nicht auch mal utopisch sein (bzw. sind sie das nicht alle)? Eben.Viele Kommentare auf meinem Blog zeigen mir, dass meine Texte zum Teil berühren, zu Tränen, zu einem Lachen. Manche Menschen bekommen eine Gänsehaut. Und viele Texte regen meine Leser auch zum Nachdenken an. Also ja: Ich sehe mich als poetisch und philosophisch. Aber sind wir das nicht alle in einem gewissen Stadium unseres Lebens?<br />
<strong>Greifen wir das oben genannte Wort noch einmal auf. Was ist für dich „schön“ ?</strong><br />
Schön? Für mich persönlich ist so vieles schön: Die Sonne, wenn sie sich zum ersten Mal nach einem eher grauen Winter durch die Wolkendecke wagt; eine Umarmung, ein Kuss, eine Zärtlichkeit. Das Lächeln. Und Augen. Berührende Texte, Filme, Bücher. Und natürlich Erinnerungen und Träume.</p>
<p><strong>Wenn Du am Boden bist…</strong><br />
… bleibe ich am liebsten einfach liegen. Meistens verstärke ich dieses Gefühl auch noch mit passender melancholischer Musik. Aber irgendwann raffe ich mich auch wieder auf. Und schwebe dann meist auf einer Wolke unverständlichen Glücklichseins. So wie jetzt gerade.</p>
<p><strong>“Someday I’ll pay the bills with all these words” – das Zitat Deiner Seite. Reicht die viele Textarbeit inzwischen für erste Rechnungen?</strong><br />
Dieses abgeänderte Zitat aus dem Song „Hey there Delilah“ von den Plain White T’s steht zugegebenermaßen noch nicht lange auf meinem Blog. Aber ja, irgendwann möchte ich mit meinen Worten Geld verdienen. Und überhaupt: mit meinen Talenten. Zurzeit verdiene ich rein gar nichts an meinen Projekten. Ich mache das aus reiner Freude am Schreiben und aus diesem tollen Gefühl exhibitionistischer Selbstpublikation. All meine bisherigen Projekte, ob Neon|Wilderness oder POLILOG sollen auch weiterhin keinen kommerziellen Hintergrund haben.<br />
Aber trotz allem benutze ich meinen Blogs als Spielwiese. In meinem Abschlussjahr nannte ich als Berufswünsche drei Dinge: Journalist, Schriftsteller und Schauspieler (man träumt ja sonst von nichts). POLILOG ist mein Testfeld auf dem Weg in den Journalismus, Neon|Wilderness geht da schon mehr in Richtung Schriftsteller. Und auch wenn meine Ausbildung zurzeit viel zu sehr in Richtung Journalismus geht, soll in den nächsten Jahren auch nicht die Schauspielerei vollkommen untergehen. Man darf also gespannt sein.</p>
<p><strong>Abschließend hast auch Du natürlich noch die Möglichkeit Blogempfehlungen, persönliche Weisheiten oder sonstiges loszuwerden:</strong><br />
Blogempfehlungen? Spontan fällt mir da der Blog <a href="http://nach21.wordpress.com/" target="_blank">Alternativen</a> ein. Jedes Mal wieder bin ich fasziniert, wie hier mit den Worten gespielt wird. Einer der wenigen Blogs, der mich selbst sehr oft rührt. Ob ich nun lache, oder beinahe weine, das ist egal.<br />
Persönliche Weisheiten? Puh, ich bin leider kein About-me-Text mit einer Sammlung ausgelutschter Lebensmottos. Viel mehr kann ich nur sagen, dass die drei wichtigsten Dinge im Leben die Familie, die Freunde und die Liebe sind. Und genau diese drei Dinge sollte man pflegen, denn sie bringen einen so viele Glücksgefühle.<br />
Sonstiges? Ich kann nur jeden empfehlen, selbst zu bloggen. Zwar nennen viele Medien themenspezifische Blogs als die neue große Zukunft der Blogosphäre. Aber ich bin ein großer Verfechter der (meist kleineren aber nicht minder lesenswerten) persönlichen Blogs. Man sollte es zumindest versucht haben!</p>
<p><strong>Lieber Dominik, ich danke Dir für das Interview und wünsch Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg für Deine tollen Projekte.</strong><br />
Auch ich danke dir. Wirklich interessante Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Und ich wünsche dem Bloggersdorf alles, alles Gute! Macht weiter so!</p>
<p>Link: <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/" target="_blank">just4ikarus.wordpress.com</a></p>
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		<title>ben-waltermann.de</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 14:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Private Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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Hallo Jan und herzlich willkommen zurück im Bloggersdorf. Bei Dir ist unsere erste „Standard-Frage“ besonders interessant: Wie geht es Euch und wie haben sich Blog und Ben seit dem letzten Interview entwickelt?
Beide Seiten haben sich positiv entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass sich Ben besser als der Blog entwickelt hat. Das liegt daran, dass ich [...]]]></description>
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<p><strong>Hallo Jan und herzlich willkommen zurück im Bloggersdorf. Bei Dir ist unsere erste „Standard-Frage“ besonders interessant: Wie geht es Euch und wie haben sich Blog und Ben seit dem letzten Interview entwickelt?</strong><br />
Beide Seiten haben sich positiv entwickelt. Wobei ich sagen muss, dass sich Ben besser als der Blog entwickelt hat. Das liegt daran, dass ich beruflich in letzter Zeit ziemlich eingespannt bin. Wenn dann endlich wieder Wochenende ist genieße ich die Zeit die ich mit Ben verbringen kann.</p>
<p><strong>Sind Eure Leser eher Freunde und Verwandte oder habt ihr mittlerweile auch „Fremde“ für den Blog begeistern können? </strong><br />
Hmm&#8230; Das ist eine wirklich gute Frage. Man kann ja nun so gut wie alles Auswerten und Analysieren. Ich tue keines von beidem. Ich denke aber, dass sowohl Freunde und Bekannte wie aber auch Fremde mal in meinem Blog lesen.</p>
<p><strong>Du gibst sehr viele private Informationen Eurer Familie preis. Hast Du keine Angst, dass Dein Sohn Dir irgendwann übel nimmt, dass seine Kindheit von der ganzen Welt verfolgt werden kann?</strong><br />
Dazu habe ich mir in der letzten Zeit öfters Gedanken gemacht. Jetzt führt wohl doch kein Weg mehr zurück, da bei der größten Suchmaschine ja alles für die Ewigkeit gespeichert wird. Wenn ich mir andere Baby-Blogs ansehe bin ich öfters geschockt, dass die Blogger bei den ganzen Bildern kein Wasserzeichen verwenden. Ich finde, dass das bei so einem Thema unbedingt von Nöten ist.</p>
<p><strong>In Zeiten von Blogs, Foren und Suchmaschinen dient das Internet als Ratgeber und Austauschplattform für jedermann. Was sind die Vorteile dieses Mediums bei der Kindererziehung?</strong><br />
Ich für meinen Teil würde was das Thema Erziehung angeht niemals nach Rat und Hilfe im Internet suchen. Vielmehr würde ich im Internet nach Ärzten suchen die sich in meiner Umgebung befinden oder Freizeitaktivitäten die angeboten werden. So bin ich z.B. auch zum Babyschwimmen gekommen.</p>
<p><strong>Die öffentliche Diskussion bezüglich des Verlusts von Zwischenmenschlichkeit durch digitale Medien ist immer häufiger aktuell. Ab wann sollten Kinder Deiner Meinung nach an den Umgang mit dem Computer herangeführt werden?</strong><br />
In einigen Kindergärten werden die kleinen schon an dieses Medium herangeführt. Ich halte es ziemlich wichtig früh damit zu beginnen. Es sollte aber alles in einem vertretbaren Rahmen liegen. Ich hatte meinen ersten PC (286 DX 2-66) mit Elf Jahren. Das war im Jahre 1991.</p>
<p><strong>Playmobil oder Lego? </strong><br />
Playmobil, weil Ben für Lego noch zu klein ist.<br />
<strong>Deine letzten Worte an alle werdenden Väter im Web?</strong><br />
Genießt eure Zeit als Familie und besucht doch mal wieder unseren Blog.</p>
<p><strong>Jan, ich danke Dir herzlich für das Interview und wünsche Euch weiterhin alles erdenklich Gute.</strong></p>
<p>Link:  <a href="http://www.ben-waltermann.de/" target="_blank">ben-waltermann.de</a></p>
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		<title>wieichreichwurde.blogspot.com</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 15:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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Hallo Cornelius, es freut mich, dass auch Du uns zum zweiten Mal in unserem schönen Bloggersdorf besuchst. Erzähl doch mal, wie ist es Deinem Blog seit unserem ersten Interview vor ca. einem Jahr ergangen?
Ich bin ja ein schweinefauler Blogger, wenngleich ich Ausreden parat hätte ( z.B. meine dreimonatige Fernreise im letzten Herbst). So liegen zwischen [...]]]></description>
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<p><strong>Hallo Cornelius, es freut mich, dass auch Du uns zum zweiten Mal in unserem schönen Bloggersdorf besuchst. Erzähl doch mal, wie ist es Deinem Blog seit unserem ersten Interview vor ca. einem Jahr ergangen?</strong><br />
Ich bin ja ein schweinefauler Blogger, wenngleich ich Ausreden parat hätte ( z.B. meine dreimonatige Fernreise im letzten Herbst). So liegen zwischen einzelnen Posts manchmal mehrere Tage oder gar Wochen. Trotzdem wächst die Leserschaft beständig und mit etwas mehr Aufwand war ich im Januar ein paar Male ganz nah an 400 Besuchern pro Tag.<br />
Tatsächlich hat mein Blog inhaltlich eine spürbare Veränderung durchgemacht. Nicht mehr ich, mein Geld und mein Business stehen im Fokus, sondern Einwürfe zum Tagesgeschehen aus Politik und Gesellschaft. Meist greife ich Missstände auf und seziere sie zynisch oder pöbel ein wenig über Auswüchse von Gier. Der Blogtitel ist nun etwas irreführend, aber vielleicht schwenke ich irgendwann mal wieder in die ursprüngliche Richtung.</p>
<p><strong>Dem Klischee nach zieht Reichtum bekanntlich zum einen Neider und Nutznießer, zum anderen Nachahmer an. Wie viele Leser verfolgen Deinen Blog denn mittlerweile regelmäßig? </strong><br />
Da kann ich aufgrund meines Billig-Blog-Tools gar keine Auswertung zu erheben. Einige Kommentatoren sind aber schon lange und immer wieder dabei. Viel spannender ist für mich aber die Frage wer sich auf meinen Blog verirrt (Googleanalytics sei Dank).<br />
Da sind einmal meine Diss-Opfer wie Unternehmen, Banken, Agenturen, die SPD, aber auch immer öfter Verlagshäuser und TV-Sender &#8211; warum auch immer. Ich gebe zu ein wenig streichelt das mein Ego.<br />
Noch amüsanter finde ich aber die Google-Suchbegriffe mit denen Leute zu mir kommen. Persönlichkeiten wie Ackermann, Madoff, Ronaldo und Merckle brachten mir einige Leser. Für glorreich halte ich meine Top Google-Platzierung für den Begriff &#8220;SPD abwärts&#8221;, aber bei &#8220;angelschein unter der Hand&#8221;, &#8220;Bilder scheißende Weiber&#8221; oder &#8220;Stadion Wurstpreis&#8221; kann ich nicht im Ansatz erahnen, warum Google die zu mir schickt.<br />
Zum Anfang deiner Frage: Ich werde eigentlich recht selten behelligt von direkten Anfragen oder Beleidigungen. In den ersten Tagen meines Blogs, wo es noch vornehmlich um meinen Geschäftserfolg ging war das anders. Da schickten mir fremde Frauen tatsächlich ungefragt bebliderte Flirtanzeigen und andere Menschen meinten sie würden sich jetzt auch neu orientieren. Das wurde mir doch ein wenig zu heikel und persönlich, ich bin kein Guru oder Sektenführer und möchte keine Verantwortung für mir fremde Menschen auf mich laden.</p>
<p><strong>Du lieferst in Deinen Texten häufig Denkansätze mit potenziellen wirtschaftlichen  Lösungen für Unternehmen aber auch Privatpersonen. Was erhoffst Du Dir davon?</strong><br />
Ganz erhlich: NIX!. Dazu sind die wirtschaftlichen Denkansätze in Deutschland zu festgefahren. Andererseits gibt es doch immer mal Reaktionen. Zum einen die oben erwähnten Rechercheure der Unternehmen und Agenturen oder wie im Fall smava ein direkter Kontakt und Dialog.<br />
Viel mehr reizt mich aber die Kommunikation mit Gleichgesinnten oder Diskussionsbereiten, soweit ist mein Blog aber nur selten. Aber ich habe über diesen Blog schon zwei Menschen rekrutiert, die immer noch und hochqualitativ mit mir zusammenarbeiten. Insofern streue ich meine Wellenlänge als Köder ins Web und angel mir die richtigen Leute oder Unternehmen.<br />
Aber das ist natürlich alles Lüge, tief in mir schlummert die Sehnsucht nach der Weltherrschaft. Mein System mit lachenden Kühen und glücklichen Kindern und Bankern die mir Bio-Pizza servieren.</p>
<p><strong>Cornelius, Du nimmst in deinem Blog selten ein Blatt vor den Mund, thematisierst Fehler und Probleme in Politik, Wirtschaft und zuletzt auch Religion. Beim Lesen, Deiner Denkansätze kam mir immer wieder Folgendes in den Sinn: Toller Ansatz, funktioniert aber aufgrund der Faktoren „Mensch“ und „Gier“ nicht. Deine Meinung?</strong><br />
Du hast Recht. Dennoch nehme ich mir die Freiheit Mißstände zu benennen und erhoffe mir zumindest ein zwei Menschen zum Umdenken anzuregen. Ich glaube tatsächlich an die Macht von vielen &#8220;Kleinen&#8221;. Außerdem sind viele meiner Denkansätze nicht einfach negative Kritik sondern zeigen auch Parallelmodelle und Möglichkeiten auf. Ich kann nicht in &#8220;das haben wir immer so gemacht&#8221;-Strukturen denken.</p>
<p><strong>Seit den ersten Überlieferungen der Historie nimmt man immer wieder wahr, dass der Mensch sich selbst zerstört. Glaubst Du, dass ein Tag kommt, an dem die Welt dies endlich merkt und „alles gut wird“ ? </strong><br />
Du erwähntest Gier&#8230;die werden wir kaum ausmerzen können. Aber ich glaube, dass die Gattung Mensch in Agesicht von Krise und existentieller Bedrohung immer wieder zu unerwarteten Meisterleistungen, Wandel und Solidarität fähig ist. So geschehen mit der Abwahl Bushs, dem Fall der Berliner Mauer, die Entwicklung der BRD in den letzten 60 Jahren, dem wachsenden Bewusstsein für die Umwelt etc.<br />
Der Mensch wird es nie freiwillig tun und sich immer der nächste sein. Wenn sein Überleben aber nur gewährleistet ist, in dem er andere mit einbezieht und sein Verhalten ändert &#8211; tut er es. Kamikaze ist nur in wenigen Hirnen verankert. Wobei wir aktuell das Gegenteil fundamentieren.</p>
<p><strong>Du erwähntest im letzten Gespräch, dass Du auf „die Ausreizung der deutschen Sprache“ Wert lägest. Dies hast Du meiner Meinung nach sehr gut beibehalten, so dass Dein Blog sich toll lesen lässt. Wenn man im Allgemeinen Print-, TV- und Online-Medien beobachtet, so bekommt man häufig den Eindruck, diese Sprache würde verloren gehen bzw. regelmäßig „verstümmelt“. Wie stehst Du zu diesem Problem?</strong><br />
Aiso ich kannauch anners Digga. Sprache ist Kommunikation und die kann auch mal dreckiges Gepöbel oder ein Nasenbeinbruch sein. In meinem Blog will ich aber spielen mit allem was sich mein beschränktes Hirn an Möglichkeiten zulässt. Regeln setze ich mir dabei nicht, außer vlt. in der Vermeidung von Floskeln, Phrasen und Anglizismen.<br />
Das &#8220;meine Konkurrenz&#8221; die Sprache so vernachlässigt erkenne ich. Bei den Verlagen liegt es ganz sicher an Sparmaßnahmen &#8211; weniger Zeit, weniger Redakteure. Einen Braten zaubert man auch nicht ohne Fleisch und mit nur zehn Minuten Zeitaufwand. Ganz schlimm sind Namensspiele, da krieg ich Würgereiz.<br />
Das gute alte Fernsehen erlebt gerade seine letzten Zuckungen und muss sich dem Niveau der verbliebenen Zuschauer anpassen. Geistige Ergüsse würden nicht verstanden. Naja und die Online-Welt ist eben hektisch, schnell und jedermann. Mein Blog strotzt auch von Rechtschreibfehlern und Flüchtigkeitsfehlern. Aber ich bin ja auch keine Redaktion <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Du beschwörst, Dich trotz Geldmehrung  nicht einschlägig verändert zu haben. Ein Phänomen, das ich als „Otto-Normal-Bürger“ nur selten wahrnehme. Bist Du die Ausnahme, die in dem Falle die Regel bestätigt?<br />
</strong>Ich glaube nicht. Ich kenne genug &#8220;Ausnahmen&#8221;. Eklig sind vor allem die kleinen Maden, die sich reich fühlen&#8230;neureiche Kleinhirne. Weiter oben gibt es durchaus moralisch korrekte Menschgebliebene. Allerdings erlaubt unsere Kultur keine zu großen Abstände auf dem Konto. Zumindest darf es nicht bekannt sein (Grund für meine Diskretion). Geld ist ein Tabuthema und sorgt für Klischees: Hartz 4ler sind Alkis und Reiche sind arrogante Schweine&#8230;<br />
Diese Distanz sorgt natürlich für Isolation. Ich versuche die zu umgehen, in dem niemand genau weiß, wieviel ich wirklich habe. Ich gelte als versorgt &#8211; ein Status den aber auch ein &#8220;durchschnittlicher&#8221; Akademiker hat. Wer protzt hat sich für ein positives Standing in der Gesellschaft schon disqualifiziert. Anders sieht es natürlich mit Leuten aus die im Licht der Öffentlichkeit stehen müssen (Schauspieler, Sänger, Politiker etc.) deren fehlende Intimsphäre neide ich in keinster Weise.</p>
<p><strong>Welche Blogs verfolgst Du regelmäßig und möchtest sie unseren Lesern empfehlen?</strong><br />
Ich bin ein lahmes Mitglied der Blogosphäre, aber den <a href="http://wefo.schwachstrom.org/" target="_blank">Weltenforscher</a> und <a href="http://www.kurz-nachgedacht.de/" target="_blank">Kurz nachgedacht</a> lese ich immer wieder, die liefern sozusagen meine Thematik nur in seriös. Frisch dabei aber vielversprechend finde ich auch <a href="http://lifeofbrian.de/" target="_blank">Brian B. Ashes</a> und die <a href="http://werbeblogkade.de/" target="_blank">Werbeblogkade</a> .</p>
<p><strong>Zum Schluss ein Spiel: Ich das Stichwort, Du den Rest:<br />
Demokratie</strong><br />
Romantischer Irrtum, aber System mit dem niedrigsten Leidensfaktor für die Bevölkerung. Der größte Haken daran, ist die die hirnbefreite Zone mit Wahlrecht, welche manch unverdiente Mehrheit schafft und Missgeburten, wie die NPD ermöglicht.</p>
<p><strong>Kapitalismus</strong><br />
Geld ist kuschelig und zweckdienlich. Die Verteilung mehr als suboptimal. Als Grundsystem brauchbar, in seiner Übersteigerung aber kriminell, boshaft und mordend. Die Krise wird hoffentlich für etwas Flurbereinigung frei von Hysterie sorgen.</p>
<p><strong>Hamburg</strong><br />
Wär ich hier nicht gebohren, wär ich zugezogen. In Deutschland, die einzig ernstzunehmende Metropole, die dennoch grün und gemütlich ist. Größtes Manko ist die fehlende Klimaerwärmung, der Wohnungsmarkt und der ernüchternde Fussball.</p>
<p><strong>Auch Du hast natürlich abschließend die Möglichkeit, der Welt deine Weisheiten kurz und bündig mitzuteilen. Interesse?</strong><br />
Positiver Egoismus und Engagement für ein erfülltes Leben, sind der angenehmste Erfolgshebel.</p>
<p><strong>Cornelius, ich danke Dir für das angenehme Interview und wünsche Dir weiterhin alles Gute beim verbalen Kampf gegen die Finsternis.</strong><br />
Link: <a href="http://wieichreichwurde.blogspot.com/" target="_blank">wieichreichwurde.blogspot.com</a></p>
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		<title>csb.hellhost.de</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 19:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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Moin Sascha, herzlich Willkommen zurück im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal, was sich bei csb.hellhost.de seit unserem ersten Interview vor ca. einem Jahr verändert hat.
Genau genommen nicht all zu viel, da ich im letzten, wie auch in diesem Jahr, eine Menge an persönlicher Veränderungen durchlebe. Eben diese Veränderungen werden derzeit im Blog auch wiedergespiegelt [...]]]></description>
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<p><strong>Moin Sascha, herzlich Willkommen zurück im Bloggersdorf. Erzähl mir doch zunächst einmal, was sich bei csb.hellhost.de seit unserem ersten Interview vor ca. einem Jahr verändert hat.</strong></p>
<p>Genau genommen nicht all zu viel, da ich im letzten, wie auch in diesem Jahr, eine Menge an persönlicher Veränderungen durchlebe. Eben diese Veränderungen werden derzeit im Blog auch wiedergespiegelt (aktuell mein Umzug).</p>
<p><strong>Wie würdest Du deine Stammleserschaft beschreiben und wie viele Leute erreichst Du mittlerweile mit Deinem Blog? </strong></p>
<p>Meine Stammleserschaft hält sich ziemlich in Grenzen. Ich schreibe (bzw. Wir schreiben) nunmal nicht konstant über ein Thema, sondern über aktuelle Gedankengänge und Impressionen. Das ist nunmal keine Thematik, die jeden interessiert oder aber jeder nachvollziehen kann.</p>
<p><strong>Abgesehen von dem damaligen Geburtstagsgeschenk, was ist die Intention/ Grundlage für Deine Texte, die im Blog veröffentlicht werden?</strong></p>
<p>Schwierige Frage. Aktuell will ich mich von dem Getrampel der Nachbarin ablenken. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich sehe den Blog als Schnittstelle und Medium für meine Gedanken. Was mich aktuell bewegt oder beschäftigt möchte ich darstellen. Mein neuster Eintrag behandelt einen Fernseher, den ich mir gekauft habe. Allgemein sind sehr viele Impressionen meines Umzugs derzeit im Blog zu lesen. Warum? Na ganz einfach: weil es mich beschäftigt.</p>
<p><strong>Du betreibst neben dem Blog die Homepage www.electrohead.de . Diese beschäftigt sich mit dem Musikprojekt PSYTECH INDUSTRIES. Ich nehme an, Du bist Teil dieses Projektes. Erzähl uns doch einmal, worum es sich dabei handelt.</strong></p>
<p>Psytech Industries ist meine Band. Ich habe schon immer mit Begeisterung Musik gehört und habe im Laufe der letzten 2 Jahre gemerkt, dass es mir genauso viel Begeisterung verschafft, eben auch Musik zu machen. Es ist ein gutes Ventil, zu meinem doch sehr stressigen Job. Und wer weiß, vielleicht kann ich irgendwann mit der Musik diesem Job entfliehen <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Hellhost, Brain Torture Media, Psytech – Warum so böse?</strong></p>
<p>Du solltest mal meine Tattoos sehen, dann weißt du was böse ist!</p>
<p><strong>Ich habe mich über Deine F.A.Q. amüsiert. Hat es mit den Geldspenden jemals geklappt?</strong></p>
<p>Hehe, leider nein.</p>
<p><strong>Ist bis jetzt etwas aus Deiner Filmblog-Planung geworden?</strong><br />
Nein das Projekt habe ich fallen gelassen. Es gibt nunmal genug Seiten, die sich mit Filmen auseinander setzen und außerdem habe ich derzeit nicht die Zeit dazu.<br />
<strong>Welche Blogs liest Du außer Deinem eigenen und würdest sie unseren Nutzern ans Herz legen?</strong></p>
<p>Den Bestatterweblog, welchen ich sehr empfehlen kann. Wer sich für Filme interessiert, kann auch mal bei den fünf Filmfreunden vorbeischauen. Dort gibt es immer aktuelle Infos, Reviews und Meinungen zu Filmen.</p>
<p><strong>Deine große Weisheit zum Abschluss?</strong></p>
<p>Schweigen ist Feige, Rebellion ist Gold.</p>
<p><strong>Ich danke Dir für das Interview und wünsche weiterhin alles Gute für Blog und Musik.</strong></p>
<p>Link: <a href="http://csb.hellhost.de/">csb.hellhost.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>lieblingsbier.de</title>
		<link>http://www.bloggersdorf.com/2009/03/06/lieblingsbierde-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 19:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Helles]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>

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Hallo Felix und herzlich willkommen zurück in unserem schönen Bloggersdorf. Auch mit Dir haben wir im vergangenen Jahr bereits ein Interview geführt. Wie ist es lieblingsbier.de seitdem ergangen?
Hallo. Erst mal freue ich mich, euch hier wieder Rede und Antwort stehen zu dürfen. Unserm Bier Online Magazin ist es seit dem sehr gut gegangen. Wir haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><strong>Hallo Felix und herzlich willkommen zurück in unserem schönen Bloggersdorf. Auch mit Dir haben wir im vergangenen Jahr bereits ein Interview geführt. Wie ist es lieblingsbier.de seitdem ergangen?</strong></p>
<p>Hallo. Erst mal freue ich mich, euch hier wieder Rede und Antwort stehen zu dürfen. Unserm Bier Online Magazin ist es seit dem sehr gut gegangen. Wir haben uns stetig weiter entwickelt und können mittlerweile auf eine große Stammleserschaft zählen. Ebenfalls haben wir einige freie Redakteure die für uns tätig sind und ihrer Bierleidenschaft freien lauf lassen können. Derzeit wird die Seite im Hintergrund optimiert und neu entwickelt, so dass wir in Zukunft noch besser aufgestellt sind.</p>
<p><strong>Du schreibst über Interessantes zu einem der Lieblingsgetränke der Deutschen. Wie viele Nutzer erreichst Du mittlerweile mit Deinem Blog?</strong></p>
<p>Naja, Bier ist ja ein weitläufiges Thema und so schwanken natürlich etwas die Besucherzahlen, aber insgesamt erreichen wir mittlerweile im Schnitt ca. 7000 Leser auf unserer Seite. Dies ist eine ganz schöne Zahl, was uns auch ziemlich stolz macht. In Zukunft wollen wir natürlich noch mehr erreichen und auch internationaler bekannt werden. Derzeit wird zum Beispiel ein großes Special über die Bierkultur in Kanada geplant.</p>
<p><strong>Hast Du einen Überblick, wie oft Du in der Woche Bier trinkst und wie viele Biere Euer Team insgesamt schon getestet hat?</strong></p>
<p>Wie viel Bier? Nun, dass bleibt Betriebsgeheimnis <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . So viele Biere haben wir bisher noch nicht getestet. Es werden so an die 50 Biere gewesen sein, wobei einige noch offline sind, da wir den Biertest derzeit optimieren und demnächst neu starten. Ihr seht wir befinden uns gerade in einer Entwicklungsphase.</p>
<p><strong>Wie unterscheidet sich die süddeutsche „Bierkultur“ von der der übrigen Republik?</strong></p>
<p>Ganz eindeutig im Bitterstoff. In Süddeutschland wird so gut wie kein Pils getrunken sondern eher das weichere, feinere Vollbier bzw. „Helles“ genannt. Das mittlerweile in anderen Teilen der Republik mehr Bier konsumiert wird als in Bayern ist ja auch kein Geheimnis mehr. Allerdings ist die süddeutsche Bierkultur doch etwas ausgeprägter und mehr in die Gesellschaft integriert als in der übrigen Republik. Die Bayern und ihr Bier haben schon eine ganz besondere Bindung, welche eben auch eine lange Tradition hat. München wird wohl auch in Zukunft die Bierhauptstadt Nummer Eins in Deutschland bleiben.</p>
<p><strong>Du hast sicherlich immer noch oft Anfragen von Brauereien für Sponsoring und Partnerschaften. Außerdem könnte man Euch fast als „Presseportal für Biernachrichten“ bezeichnen. Mal ehrlich: Bist Du nach Franz Beckenbauer der zweite Bayer, der mit Biertrinken Geld verdient?</strong></p>
<p>Schön wär es, wenn es so wäre, allerdings ist es gerade mal so, dass sich Lieblingsbier.de von alleine tragen kann. Zum Beispiel versorgen uns die Partner-Biershops mit immer neuen Bieren, die wir dann in unserem Biertest den Lesern vorstellen. Es wäre natürlich schön, wenn etwas mehr abfallen würde, gerade als Student in Deutschland ist jeder Cent goldwert, doch geht es uns nicht darum mit der „Sache“ Geld zu verdienen sondern einfach nur Freude am Bier zu haben und dieses mit vielen anderen zu teilen. Wir haben zwar immer etwas Werbung auf der Seite, aber lassen uns nicht in die „Kommerzschublade“ drängen. Wenn jetzt natürlich ein Brauereikonzern auf uns zukommt und ein Millionenangebot macht, werden wir natürlich auch ein wenig ins Grübeln kommen.</p>
<p><strong>Kann Bier die Welt retten?</strong></p>
<p>Selbstverständlich! Stellt euch doch einfach mal vor, dass es 365 Tage im Jahr Karneval, Oktoberfest, Schützenfest und viele weitere Bierfestivals weltweit geben wird. Das Ganze natürlich mit Freibier versehen von Krombacher, welche pro verkauften Kasten einen bestimmten Bereich Regenwald retten wollen. Nun rechnet das mal hoch. 6 Milliarden Menschen trinken jeden Tag im Jahr ungefähr 4 Liter Krombacher Bier. Das wären dann 24 Milliarden Liter Bier im Jahr und das dann umgerechnet auf die Fläche des Regenwaldes. Prima! Regenwald wäre gerettet und das nach nur einem Jahr. Das Ganze geht natürlich nur, wenn alkoholfreies Bier ausgeschenkt wird.</p>
<p><strong>Deine Meinung zu den folgenden Stichworten?</strong></p>
<p><strong>Bier aus PET-Flaschen</strong></p>
<p>Eine Grausamkeit die uns angetan wurde und zum Glück wieder rückläufig ist, da die Industrie erkannt hat, dass diese Plastikflaschen nicht wirklich beim Konsumenten ankommen. Ebenfalls wurden Stoffe im Bier gefunden die sich über das Plastik der Flasche übertragen haben und das geht ja mal gar nicht. In fast allen Supermärkten gibt es wieder mehr Glasflaschen als PET-Flaschen – zum Glück!!!</p>
<p><strong>Reinheitsgebot</strong></p>
<p>Das wichtigste was es auf der Welt gibt. Bier ist somit das am strengsten kontrollierteste Nahrungsmittel der Welt und das spannende ist ja, dass in „fast jedem“ Bier immer die gleichen Zutaten stecken und jedes trotzdem anders schmeckt. Das ist eine ganz fantastische Entwicklung und das Reinheitsgebot wird hoffentlich für immer so streng bleiben wie es ist.</p>
<p><strong>Biermixfrucht-Trend</strong></p>
<p>Finde ich persönlich gar nicht gut. Wir haben uns auch bewusst dazu entschlossen nicht über solche „Trend-Produkte“ zu berichten. Zum einen hat das nichts mehr mit der Bierkultur allgemein zu tun und zum zweiten werden so immer jüngere Menschen an den Alkohol geführt. Bier hat einen Bitterstoff, der doch den ein oder anderen Jugendlichen abschreckt, doch durch den Fruchtzusatz ist dieser Bitterstoff natürlich hinfällig und viele Kinder und Jugendliche können sich mit diesen Getränken literweise besaufen weil sie einfach „lecker“ schmecken. Ich finde das ist eine ganz schlimme Erfindung der Brauereiindustrie um den sinkenden Bierabsatz abzufangen.</p>
<p><strong>Gibt es momentan Blogs, die Du unseren Lesern besonders ans Herz legen möchtest?</strong><br />
Schwierig. Ich lese eigentlich selten andere Blogs, bin eher der, der sich durch das Netz schlägt. Ein ganz interessanter Blog ist allerdings <a href="http://www.vesteblick.de">www.vesteblick.de</a> da er aus meiner Studentenheimat Coburg alles Wichtige berichtet. Und natürlich muss ich <a href="http://www.kaeseplatte.com">www.kaeseplatte.com</a> erwähnen. Ein Begleiter vom Beginn an.</p>
<p><strong>Bier ist…</strong></p>
<p>…Leidenschaft, Lebenslust und sollte als Genussmittel gesehen werden!</p>
<p><strong>Felix, vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg bei Eurem tollen Projekt. Hoch die Tassen!</strong></p>
<p><strong>Link: </strong><a href="http://www.lieblingsbier.de">lieblingsbier.de</a></p>
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		<title>blogsport.de</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Hallo Steve, schön das Du uns zum zweiten Mal im Bloggersdorf besuchst. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Eurem Blogportal blogsport.de seit dem getan?
Im Wesentlichen sind wir vor allem stark gewachsen seither.  Das starke Wachstum fordert natürlich auch seinen Preis. So standen wir vor [...]]]></description>
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<p><strong>Hallo Steve, schön das Du uns zum zweiten Mal im Bloggersdorf besuchst. Es gab bei uns bereits vor ungefähr einem Jahr ein Interview mit Dir. Was hat sich bei Eurem Blogportal blogsport.de seit dem getan?</strong></p>
<p>Im Wesentlichen sind wir vor allem stark gewachsen seither.  Das starke Wachstum fordert natürlich auch seinen Preis. So standen wir vor einigen Wochen an dem Punkt der bitteren Erkenntnis, dass selbst alle Optimierungen nicht mehr helfen und ein neuer Server angeschafft werden muss, was leider immer mit sehr viel Arbeit verbunden ist.<br />
Nebenher sind wir (Kollege lysis und ich) seit Wochen dabei eine UG zu gründen und den Betrieb von blogsport über diese neuen Gesellschaft abzuwickeln. Hintergrund ist einfach die rechtliche Absicherung für den Fall der Fälle.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Blogs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.Wie viele Blogs umfasst blogsport.de  mittlerweile und wie viele Leser erreicht ihr inzwischen mit den einzelnen Blogs?</strong></p>
<p>Vor ein paar wenigen Tagen durften wir uns über unseren 5000sten Blog freuen, worauf wir natürlich unheimlich stolz sind – zumal wir nicht gerade wenig Energie darauf verschwenden SPAM-Blogs auszufiltern. Derzeit erreichen wir damit ca. eine halbe Million Visits im Monat (sagt jedenfalls Google).</p>
<p><strong>Du hast einen sehr guten Einblick in die „Blog-Szene“. Wie würdest Du diese beschreiben? Gerade bei thematisch ähnlichen Inhalten – konkurrieren die Autoren miteinander oder erkennt Ihr auf blogsport eher ein konstruktives, friedliches Miteinander? </strong></p>
<p>Friedlich würde ich das jetzt nicht gerade nennen, wir hatten erst gestern wieder einen Löschantrag gegen einen unliebsamen Diskussionsteilnehmer. Im Großen und Ganzen lässt sich aber zumindest für blogsport sagen, dass unter unseren BloggerInnen ein reger Gedankenaustausch stattfindet – diesen anzuregen ist ja eigentlich unser wichtigstes Anliegen.<br />
<strong>Bei Deinem eigenen Blog „Playground“ bin ich oft auf kritische Artikel gegenüber spiegel-online.de, Deutschlands meistbesuchtem Nachrichtenportal, gestoßen. Möchtest Du Dich dazu äußern?<br />
</strong>Naja, das liegt wohl eher daran, dass ich täglich SPON lese (und sonst kein anderes Nachrichtenmagazin). Was wohl eher für als gegen SPON spricht. Mach ich da jetzt grad ungewollt Werbung? Oh weh&#8230;<br />
Ich habe bei Planet blogsport.com die Möglichkeit, themenspezifisch zwischen einer großen Anzahl an Beiträgen zu wählen.</p>
<p><strong>Denkst Du persönlich, dass Blogs langfristig als breite Informationsportale dienen können, wie z.B. Onlineauftritte von Tageszeitungen und Magazinen?</strong></p>
<p>Blogs können zu allem möglichen dienen. Es ist ja erstmal nur eine technische Einrichtung, die das Publizieren erleichtern soll. Wie die Leute das Medium nutzen und inhaltlich ausgestalten, liegt allein bei ihnen. Mit Information so ganz allgemein ist es so eine Sache. Es kommt halt immer drauf an, wem man vertraut und wem nicht. Welche Nachrichten für wahr gehalten werden, und welche es dann tatsächlich auch sind. Das spricht alles weder für noch gegen Blogs und ist einfach eine mühselige Diskussion.<br />
Welche Blogs liest Du momentan regelmäßig und würdest Sie unseren Besuchern empfehlen?<br />
<a href="http://icanhascheezburger.com">http://icanhascheezburger.com</a> natürlich, was sonst?<br />
<strong>Gibt es weitere Zukunftspläne für blogsport.de oder sonstiges, was Du gern abschließend loswerden möchtest?</strong></p>
<p>Von Anfang an wollten wir eigentlich den Community-Charakter bei blogsport stärker herausarbeiten. Dem steht leider nachwievor die sehr unvorteilhafte Datenbankstruktur unserer doch sehr alten WPMU-Version (Multi-User-Version von Wordpress) entgegen. Da ein Update auf eine aktuelle Version praktisch ausgeschlossen ist, ist zumindest noch für dieses Jahr ein Quasi-Relaunch unter der Adresse blogsport.eu geplant. Darauf aufbauend ließen sich dann jede Menge toller Zusatz-Angebote einrichten. Was da dann aber konkret alles kommt, weiß ich jetzt noch nicht. Wird sich natürlich auch daran orientieren, was unsere User sich wünschen.</p>
<p><strong>Steve, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Eurem Portal und natürlich auch mit Deinem eigenen Blog.</strong></p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://blogsport.de/">blogsport.de </a></p>
<p><a href="http://zeank.blogsport.de/">zeank.blogsport.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>another view on history</title>
		<link>http://www.bloggersdorf.com/2009/02/26/another-view-on-history/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 14:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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Hallo Torsten, herzlich willkommen zu Deinem zweiten Interview im Bloggersdorf. Unser erstes Interview fand vor genau einem Jahr, kurz nach Beginn eures Blogs „Another view on history“ statt. Wie hat sich das Projekt seitdem entwickelt?
Das Projekt ist weiterhin ein reines Hobby-Projekt und wächst und gedeiht vor sich hin. Zwischenzeitlich mit einigen kleinen und größeren Pausen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bloggersdorf.com%2F2009%2F02%2F26%2Fanother-view-on-history%2F&amp;style=normal" height="61" width="50" /><br />
			</a>
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<p><strong>Hallo Torsten, herzlich willkommen zu Deinem zweiten Interview im Bloggersdorf. Unser erstes Interview fand vor genau einem Jahr, kurz nach Beginn eures Blogs „Another view on history“ statt. Wie hat sich das Projekt seitdem entwickelt?</strong></p>
<p>Das Projekt ist weiterhin ein reines Hobby-Projekt und wächst und gedeiht vor sich hin. Zwischenzeitlich mit einigen kleinen und größeren Pausen, weil die Beiträge ja doch recht aufwändig sind, und wir es nur dann vorantreiben können, wenn wir zeitlich gerade etwas Luft haben. Insgesamt aber denke ich, ist das Projekt weiterhin auf einem guten Weg.</p>
<p><strong> Ihr setzt den inhaltlichen Fokus Eurer Texte auf Einzelereignisse und erläutert in der Regel den historischen Kontext. Nach welchen Kriterien wählt ihr die Ereignisse aus und wie kann ich mir die dazugehörige Recherche vorstellen?<br />
</strong><br />
Das geschieht recht spontan. Eine genaue Planung gibt es da nicht. An Tagen, an denen wir dazu kommen, einen Artikel zu verfassen, schauen wir uns an, was in der Vergangenheit an diesem Datum passiert ist. Wenn wir dann ein Thema interessant finden, verfasst einer von uns dazu einen Artikel. Natürlich achten wir aber schon darauf, dass wir uns nicht nur innerhalb weniger Zeitabschnitte und Themen bewegen, sondern ein breites Spektrum abdecken. Dabei passiert es aber auch immer mal wieder, dass wir bei unseren eigenen Schwerpunkten hängen bleiben, so ich zum Beispiel vor allem bei Themen der britischen Geschichte.</p>
<p><strong>Wodurch wird der Großteil Eurer Leser auf Euren Blog aufmerksam und wie viele Leser/ Besucher habt Ihr durchschnittlich pro Monat?<br />
</strong><br />
Das kann ich ehrlich nicht sagen. Wir haben das Projekt zu keinem Zeitpunkt aktiv beworben und werten auch unsere Statistiken in keiner Weise aus. Es handelt sich ja nicht um ein kommerzielles Projekt, bei dem das relevant ist. In der Hauptsache schreiben wir die Beiträge für uns, weil es uns Spaß macht.</p>
<p><strong>Wie würdest Du die Stammleser von „Another view on history“ beschreiben ?</strong></p>
<p>Auch das ist aus den oben genannten Gründen nicht so einfach zu beantworten – schlicht weil wir nicht wissen, wer unsere Stammleser sind. Ich würde aber darauf tippen, dass unser Blog nichts für den typischen Universitäts-Historiker ist, dazu ist es einfach nicht wissenschaftlich genug. Wir denken dabei eher an geschichtsinteressierte Laien, die sich nicht auf den Schlips getreten fühlen, wenn man auch mal ein Thema nicht so ernst aufgreift und Fakten und Fiktion vermischt.<br />
<strong><br />
Historiker gehen meist sehr penibel mit Ereignissen der Vergangenheit um, was regelmäßig zu öffentlichen Diskussionen führt. Ihr verbindet Eure Einleitungen oft mir fiktiven Inhalten. Führte dies jemals zu Kritik bezüglich der Wissenschaftlichkeit eurer Texte?</strong></p>
<p>Weniger wegen der Wissenschaftlichkeit, als eher von Seiten von Besuchern, die die Intention des Blogs gar nicht erkennen und die Trennung nach Fakten und Fiktion nicht verstehen. So gab es durchaus schon emails, von Leuten, die unsere eigene Einstellung mit dem gleichsetzen, was wir unseren Protagonisten in den Mund legen und automatisch annehmen, unsere fiktiven Teile würden immer unsere Meinung wiedergeben oder diese gar als Tatsachenbehauptungen verstehen.</p>
<p><strong>Ich habe oft den Eindruck, die deutschen Medien beschränken sich in der Vermittlung historischer Inhalte oft nur noch auf die Zeit des Nationalsozialismus und die jüngere Vergangenheit der Republik. Wie stehst Du zu dieser These?</strong></p>
<p>Das ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Zwar werden auch immer mal wieder andere Themen aufgegriffen, aber dann meist im Nachtprogramm bei Arte oder Phoenix, wo die Anzahl der Zuschauer dann doch eher beschränkt ist. Klar, gerade die Zeit des Nationalsozialismus ist für die neueste Geschichte unseres Staates von ungeheurer Wichtigkeit. Ich sehe aber die Gefahr, dass da Abstumpfungsprozesse gegenüber den immer wieder durchgeleierten Themen genau zum Gegenteil der Intention der für die Auswahl der Themen Verantwortlichen führen. Viele interessante Prozesse, die auch bis heute von großer Bedeutung sind, aber vielleicht weiter zurückliegen, bleiben dabei leider auf der Strecke.</p>
<p><strong>Das Interesse von Jugendlichen an historischen Ereignissen ist außerhalb des Geschichtsunterrichtes in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Was denkst Du darüber und welche Ansätze hältst Du für sinnvoll, um wichtige Ereignisse der Vergangenheit auch in jüngeren und nachfolgenden Generationen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen?</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, dass das ein originäres Problem des Interessensverlust an der Geschichte ist, sondern vielmehr ein generelles Problem der Interessenlosigkeit vieler Jugendlicher in allen Bereichen. Das gilt auch für politische Themen, genauso wie für den Sport, wo immer mehr Vereine mangels Nachwuchs ums Überleben kämpfen und viele andere Bereiche auch. Generell beschränkt sich meiner Meinung nach das Interesse von Kindern und Jugendlichen immer mehr nur auf den Bereich der Medien und immer weniger auf alles, was mit Wissen, sozialem Umfeld oder Engagement zu tun hat.<br />
In Bezug auf die Geschichte ist das natürlich einerseits eine Frage der Schule, wo wir nur hoffen können, dass es Lehrern gelingt, bei ihren Schülern mehr Interesse für die Geschichte zu wecken. Hierzu bedarf es aber auch einer besseren didaktischen Ausbildung der zukünftigen Geschichtslehrer – ein Bereich, der neben der Wissenschaft an den Universitäten fast nicht zur Geltung kommt. Auch die Reformen des Lehramtstudiums haben da in den letzten Jahren nicht viel gebracht. Zwar soll es auf dem Papier eine deutliche Stärkung des Didaktik-Anteils am Studium geben, aber gleichzeitig werden eher Stellen in dem Bereich gekürzt, als das neue geschaffen werden und andererseits fehlt es den Schulen, an denen nun mehr Studenten eine größere Anzahl an Praktika absolvieren sollen, an Kapazitäten zur Betreuung dieser Studenten.<br />
Auch im Schulalltag wird dann viel verpasst – steigende Klassenstärken und eine immer weiter stattfindende Abschiebung von Erziehungsaufgaben auf die Lehrer führen auch nicht gerade dazu, dass es den Lehrern gelingen kann, in ihrem Unterricht die Inhalte so aufzubereiten, dass bei allen Schülern Interesse geweckt wird.<br />
Aber auch im Elternhaus kann hier viel gemacht werden. Vielleicht sollten Eltern ihren Kindern beim Frühstück eher eine Tageszeitung an die Hand geben, als den Fernseher anzuschalten, wie es leider viel zu oft passiert. In meiner Kindheit und Jugend war es zumindest noch so, dass ich morgens in der Zeitung gelesen habe. Bei den tagesaktuellen Themen stellt sich auch ein Kind dann schon oft die Frage nach dem Ursprung einer gewissen Thematik – und ganz oft ist man da dann ja schon im historischen Bereich. Und das ist dann noch der beste Weg, Interesse zu wecken, nämlich wenn das Interesse aus sich selbst heraus entsteht.</p>
<p><strong>Zum Abschluss etwas Kniffliges. Wir sind zuletzt Zeitzeugen eines imposanten Ereignisses geworden: Barack Obama wurde zum ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt. Wie würdest Du dieses historische Ereignis am 20.01.2059 in Deinem Blog thematisieren?</strong></p>
<p>Oh je, das ist wirklich knifflig. Wer weiß schon, was die nächsten Jahre bringen. Und ein historisches Ereignis lässt sich ja meist auch nur im Zusammenhang mit seinen Auswirkungen wirklich beurteilen.<br />
Ziemlich sicher bin ich aber, dass ich als fiktiven Protagonisten jemanden nehmen würde, der dem, wenn man es realistisch betrachtet, doch ziemlich irrationalen Hype, um Barack Obama, besonders stark anheim gefallen war.<br />
Meine Prognose ist, dass wir (oder unsere Nachkommen) vor allem zwei Dinge in Bezug auf Barack Obama in Erinnerung haben werden. Einerseits sicherlich die historische Bedeutung des ersten farbigen Präsidenten für die innere Entwicklung der USA, andererseits aber wahrscheinlich ein Scheitern Obamas, wenn man ihn wirklich in seiner Amtszeit an den, ja fast messianischen, Erwartungen messen sollte, die man in den letzten Monaten auf ihn projiziert hat. Das ist etwas, was kein Mensch wirklich zu schultern in der Lage ist – und was eine riesige Hypothek für ihn und sein Bild in der Geschichte sein könnte.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview und weiterhin alles Gute für „Another view on history“.</strong></p>
<p><strong>Link:</strong> <a href="http://www.another-view-on-history.de/"> another-view-on-history</a></p>
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		<title>meine-url-ist-laenger-als-deine.de</title>
		<link>http://www.bloggersdorf.com/2009/02/17/meine-url-ist-laenger-als-deinede-2/</link>
		<comments>http://www.bloggersdorf.com/2009/02/17/meine-url-ist-laenger-als-deinede-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 18:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Chuck Norris]]></category>
		<category><![CDATA[Golf]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Moin Jörn, ich freue mich, Dich zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzähl doch mal, was hat sich bei Deinem Blog seit dem letzten Interview vor einem Jahr getan außer, dass Deine URL immer noch länger ist als meine?
Moin. Vor einem Jahr war ich gerade dabei, mein Blog von Joomla! auf Wordpress [...]]]></description>
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<p><strong>Moin Jörn, ich freue mich, Dich zu Deinem zweiten Besuch im Bloggersdorf begrüßen zu dürfen. Erzähl doch mal, was hat sich bei Deinem Blog seit dem letzten Interview vor einem Jahr getan außer, dass Deine URL immer noch länger ist als meine?</strong></p>
<p>Moin. Vor einem Jahr war ich gerade dabei, mein Blog von Joomla! auf Wordpress umzuziehen. Mittlerweile ist es vollbracht und ich habe den Schritt noch nicht bereut. Wordpress passt zwar nicht in allen Belangen 100%ig zu dem, was ich mir darunter vorstelle, aber ich denke, dass ich einige gute Mittelwege gefunden habe.</p>
<p><strong>Wie würdest  Du persönlich die Nutzer beschreiben, die Du mit m.u.i.l.a.d. erreichen möchtest?</strong></p>
<p>Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Manchmal würde ich gern sagen können, dass meine Leser soundso alt, soundso groß, soundso eingestellt und soundso solvent sind. Aber eigentlich ist das nicht wichtig für mich. Mein Blog ist mein Hobby, mit dem ich einerseits ein paar Sachen und Gedanken mit der Welt teilen und andererseits ein bisschen rumbasteln kann. Wenn es Leute gibt, denen es gefällt, was ich schreibe, ist das toll. Die sind dann automatisch meine Zielgruppe. Alle anderen fallen durch’s Raster.</p>
<p><strong>Für die Statistik: Wie viele Leser hast Du monatlich im Durchschnitt?</strong></p>
<p>Das ist sehr unterschiedlich. Letzten Monat hatte ich rund 2000 Unique Visitors. Vor ein paar Monaten habe ich mal einen SEO-Versuch gemacht und einen völlig sinnentleerten Eintrag über den Gina-Lisa-Porno geschrieben. Da sind die Zugriffszahlen regelrecht explodiert. Normal ist ein Wert zwischen 45 und 120 unique visitors pro Tag.</p>
<p><strong>Du arbeitest unter anderem als Radiomoderator. Was fällt Dir leichter, das Verfassen von Blog- oder Moderationstexten?</strong></p>
<p>Moderationen sind ganz klar schwieriger. Ein Blogeintrag ist einfache Prosa, wie wir es aus der Schule alle kennen. Das ist nur ein bisschen Rechtschreibung und Grammatik – fertig. Eine Moderation im Radio ist wesentlich schwieriger, weil man auf eine ganze Menge achten muss:<br />
Ganz oben auf der Liste steht eine einfache, leicht verständliche Sprache. Als Moderator muss ich auch komplizierte Dinge so sagen können, dass sie sofort für jeden verständlich sind. Wenn ich mich in meinem Blog in irgendwelchen Nebensatzkonstruktionen verlaufe, kann der Leser noch mal vorne anfangen. Das geht im Radio nicht, das muss sofort ankommen und verstanden werden. Und dann gibt es natürlich Vorgaben des Senders, die einzuhalten sind. Ein Radiosender ist ja ein Wirtschaftsunternehmen, das Geld verdienen muss. Und Geld verdient man am besten, wenn man eine klar umrissene Zielgruppe hat. Die gilt es anzusprechen und sie thematisch in Ihrer Lebenswelt abzuholen. Das fängt damit an, dass man am Montagmorgen ganz anders drauf ist, als am Freitagnachmittag und das hört damit auf, dass man sich zum Beispiel eher für Filme und Sport interessiert als für, ähm, tja, was gibt’s denn sonst noch?</p>
<p><strong>Das Internet entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. Ob Webradio, Podcasts oder Corporate Blogs, alles scheint möglich. Was denkst Du, wie wird sich die klassische Radiobranche im Bezug auf diese Neuerungen langfristig entwickeln?</strong></p>
<p>Wenn ich das ganz genau sagen könnte, würde ich diese Fragen vermutlich aus einem Liegestuhl in der Südsee meinem Sekretär diktieren oder so. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Es gibt ein paar gute Ideen was das angeht. Viele Sender verstehen das Internet aber immer noch nicht als Freund, sondern als den bösen Erzfeind. Dabei muss man das Internet gar nicht zwingend als neues Medium begreifen, es kann ja auch ein neuer Verbreitungsweg sein, wenn UKW irgendwann abgeschaltet wird. Schon jetzt kann man die Inhalte, die im klassischen Betrieb ein bis zwei Mal ausgestrahlt und dann nur noch archiviert werden, via Podcast oder Webstream zweitverwerten. Blogs und Web 2.0-Communities werden viel mehr zur Hörerbindung genutzt werden und es wird ganz neue, spannende Erlösmodelle geben.Spätestens dann, wenn der erste große Sender – also die FFHs und Antenne Bayerns – anfangen im Web 2.0 Geld zu verdienen, geht der Run los. Denn dann wissen ja alle anderen sofort, wie es geht und müssen sich nichts eigenes mehr überlegen.<br />
Kleiner Tipp: Stell solche Fragen nicht, darüber könnte ich stundenlang referieren. <img src='http://www.bloggersdorf.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Welche Blogs würdest Du im Internet außer Deinem eigenen unbedingt empfehlen?</strong><br />
Och, bei meinen Blog-Vorlieben hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht besonders viel verändert. Von daher möchte ich lieber einen Twitterer empfehlen, dem man wirklich gut folgen kann, auch wenn man nicht selbst twittert: Gott. (www.twitter.com/jahwe?)<br />
<strong>Ich hasse Walker Texas Ranger und glaube, selbst Steven Segal würde Chuck Norris zerpflücken. Deine Reaktion?</strong></p>
<p>Wenn ich so was höre, gehe ich grußlos in Deckung. Chuck Norris soll bloß nicht den Eindruck haben, dass wir uns möglicherweise kennen. Obwohl, das ist ihm vermutlich sowieso egal.</p>
<p><strong>Zum Abschluss fordere ich ein bisschen Kreativarbeit. Jörn Schaar dreht seinen ersten Blockbuster: Wo in New York würde Chuck Norris gegen wen Golf spielen und wie würde die Szene ablaufen? </strong></p>
<p>Erst wollte ich sagen „Realistisch betrachtet ist es völlig egal, wo er gegen wen spielt und wie das ganze abläuft. Es würde ohnehin niemand überleben.“ Aber die Frage ist so klasse, die möchte ich nicht mit einer realistischen Antwort abfertigen.<br />
Wir befinden uns im Central Park. Gegen Chuck Norris tritt das US-Ryder Cup-Team von letztem Jahr an, das vom inzwischen wieder von seiner Verletzung genesenen Tiger Woods, MacGyver und Mr. T unterstützt wird. Um acht Minuten vor acht Uhr morgens betreten die Protagonisten das Spielfeld. Chuck Norris ist schon länger da, denn weil sich kein Greenkeeper auftreiben ließ, der sich um das anlegen der Löcher kümmern wollte, hat Chuck Norris bereits in den frühen Morgenstunden höchstpersönlich 18 völlig regelkonforme Löcher mit 10,8 cm Durchmesser und 10 cm Tiefe angelegt. Mit seinem Urin. Danach befahl er der Sonne, aufzugehen. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen zwischen den Wolkenkratzern hindurch und beleuchten die unwirkliche Szenerie: Die 12 völlig verängstigen Top-Golfer kauern zitternd hinter Mr. T und MacGyver. Letzterer nestelt gerade mit einem Stück Grillkohle und einer Essiggurke herum, als sein Blick auf das Spielfeld fällt: Chuck Norris hat aus einer albernen Laune heraus auch noch seinen Namen in den Boden des Central Parks gepinkelt! Zwei Minuten vor acht nimmt Tiger Woods Aufstellung ab ersten Abschlag, einem hammerharten Par 5 mit zwei Doglegs und 584 Meter Länge. Nicht eine Grille zirpt und nicht ein Vogel zwitschert. Aus Angst. Woods teet den ersten Ball auf, es ist ein Nike-Golfball der speziell für ihn entwickelt wurde. Mit seinem 100%ig korrekt auf ihn abgestimmten Driver prügelt er die Kugel um Punkt acht Uhr das Fairway hinunter, überspielt dabei ein Wasserhindernis, zwei Sandbunker und eine Gruppe unvorsichtiger Jogger, die offenbar das Schild mit der Aufschrift „Draußen bleiben oder es setzt eine Runde Roundhouse Kicks ins Gesicht. Chuck“ übersehen haben. Sein Ball fliegt perfekt gerade über den Knick des ersten Doglegs hinweg, prallt am skeletierten Schädel von Chuck Norris’ Frühstücks-Bullen ab und landet mit einem leisen Plopp genau mittig auf dem Ansatz des zweiten Doglegs, nur einen Schlag mit dem 5er Eisen vom Grün entfernt. Sicherheit macht sich beim Ryder Cup-Team breit und das ängstliche Wimmern verstummt allmählich.<br />
Chuck Norris würgt den versehentlich verschluckten Vorderlauf seines Frühstücksbullen hoch, geht zum Abschlag, hält kurz inne und verpasst dem völlig verdutzten Justin Leonard einen Roundhouse Kick ins Gesicht. Was viele nicht wussten: Chuck Norris hat eine eigene Sprache entwickelt, die unter anderem auch Roundhouse Kicks beinhaltet. Vermutlich wollte er Justin nur zu seinem geschmackvoll gewählten Polohemd gratulieren, aber das werden wir nie erfahren.Mit einem 30 cm langen Streifen Bewehrungsstahl aus dem Betonbau und einer sonnengetrockneten Tomate ausgerüstet, betritt Chuck Norris schließlich zum zweiten Mal die Teebox. Er schlägt ab, der Ball landet im Loch und Chuck Norris schreibt sich eine null auf.„Aber Chuck“, sagt Mr. T mitleidig. „Du kannst Dir keine null Schläge aufschreiben, das ist gegen die Regeln.“ „Ja, das ist gegen die Regeln“, kräht ein selbstsicher wirkender Boo Weekly von hinten. Doch Chuck Norris schaut ihn nur an und zieht eine Augenbraue hoch. Weekly überschüttet sich darauf hin mit Benzin und zündet sich an, denn das ist weit weniger schmerzhaft, als von Chuck Norris einen Roundhouse Kick ins Gesicht zu bekommen. Chuck hat ihm trotzdem einen verpasst.<br />
Fast gelangweilt tritt er von der Teebox aus die verbliebenen Mitglieder der gegnerischen Mannschaft mit einem Roundhouse Kick in die anderen Löcher und geht auf der 5th Avenue ein wenig shoppen. Später wird man hören, dass niemand überlebte.</p>
<p><strong>Na, wenn das nicht filmreif ist?! Jörn, ich danke Dir für das Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg an den Mikrophonen, Golfschlägern und Filmschauplätzen dieser Welt. </strong></p>
<p><strong>Link:</strong> <a href="http://www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de">meine-url-ist-laenger-als-deine.de</a></p>
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		<title>Interview? Will ich auch!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 13:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ahoi!
Wie bereits erwähnt, führen wir momentan erneut Interviews mit Dorf-Bewohnern des vergangenen Jahres. Das heißt natürlich nicht, dass uns andere Blogs überhaupt nicht interessieren! Falls Ihr neu im Dorf seid und ebenfalls gern etwas zu Euch und Eurem Blog erzählen wollt, schreibt jederzeit eine Mail an info [ätttt] bloggersdorf.com. Am besten, Ihr schreibt in die [...]]]></description>
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<p>Ahoi!</p>
<p>Wie bereits erwähnt, führen wir momentan erneut Interviews mit Dorf-Bewohnern des vergangenen Jahres. Das heißt natürlich nicht, dass uns andere Blogs überhaupt nicht interessieren! Falls Ihr neu im Dorf seid und ebenfalls gern etwas zu Euch und Eurem Blog erzählen wollt, schreibt jederzeit eine Mail an info [ätttt] bloggersdorf.com. Am besten, Ihr schreibt in die Mail auch schon ein paar Informationen zu Euren Blogs, damit wir spannende Fragen für Euch vorbereiten können.</p>
<p><em>Blog on.</em></p>
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