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Tour-Blog – Ein Interview mit Markus dem Tourblogger

Sonntag, Juli 11th, 2010

1.Für unsere werten Bloggersdorf – Bewohner stell dich doch bitte einmal kurz vor.
Moin, ich bin Markus, der Tourblogger und ich schreibe von allem, was ich als Veranstaltungstechniker auf Tourneen und Industriejobs erlebe – und von allem, was sonst so um mich herum geschieht.

2.Wie bist du auf die Idee gekommen, das „tour – blog“ zu eröffnen?
Die Idee hatte ich gar nicht selbst. Meine Tochter und mein Freund Dirk [http://www.hdschellnack.de] waren der Meinung, daß sie unbedingt mehr von mir erfahren müssen, wenn ich unterwegs bin und sie bedrängten mich monatelang, doch endlich mal mit der Bloggerei anzufangen. Widerwillig gab ich dann irgendwann nach und mittlerweile blogge ich über vier Jahre und habe großen Spaß damit.

3.Führst du noch andere Blogs?
Nein, ein Blog reicht doch auch locker, oder ?

4.Du hast auf „Tour Blog“ eine Seite, die heißt „Wunschzettel“. Was war das Skurrilste, dass du jemals von einem Leser geschenkt bekommen hast?
Skurril…… meine Leser haben mir tatsächlich schon eine Menge geschenkt und da freue ich mich immer sehr drüber. Neben Büchern und CDs, da gibt es ja genug Anregung in meinem Wunschzettel, gab es beispielsweise im letzten Advent, daß ich im Blog darüber schrieb, daß mir auf Tour schon ein wenig die selbstgemachten Weihnachtsplätzchen fehlen. Prompt kam ein paar Tage später in Stuttgart ein Leser mit einer großen Blechdose voll mit liebevoll gebackenen Plätzchen in der Halle vorbei. Sowas finde ich richtig toll.

5.Was war dein größter, revolutionärster Gedanke?
Hupps. Ich halte mich nicht für revolutionär. Nein. Ich bin glaube ich recht normal und bodenständig. Eigentlich fast langweilig.

6.Verdienst du Geld mit deinem Blog, oder hast du noch einen anderen Beruf?
Haha. Nein, mit dem Blog verdiene ich kein Geld, es kostet mich was. Ich habe keinerlei Werbung im Blog, auch Links auf andere Seiten (wenn ich mal Bücher oder CDs bespreche) setze ich (für mich selbstverständlich) ohne Bezahlung. Statt dessen kostet mich der Server jeden Monat etwas. Das ist aber ok, denn es ist ja gewissermaßen eines meiner Hobbies.

7.Welchen Ort auf der Erde würdest du gern besuchen?
Orte finde ich gar nicht soooo wichtig, es sind die Menschen, die für mich zählen. Ich habe schon länger meine Freunde in Israel nicht mehr gesehen und auch einen Onkel, der in Brasilien lebt, sah ich lange nicht mehr. Die würde ich gern mal wieder besuchen. Und wenn ich jetzt länger darüber nachdenke, würde ich tatsächlich vielleicht mal eine Motorradtour quer durch Australien machen.
Und es gibt noch einen Ort, den ich gern besuchte: seit meiner Kindheit würde ich sehr gern mal auf den Mond fliegen und dann ein Autorennen mit einem der Mondautos machen. Das wäre tatsächlich ein großer Traum.

8.Was würdest du dir in Zukunft von anderen Blogbetreibern wünschen?
Die Blogszene hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. In vielen Blogs sind die Blogrolls verschwunden, es wird weniger untereinander verlinkt, vor ein paar Tagen erlebte ich, daß sogar Track- und Pingbacks abgeschaltet waren. Das finde ich schade, denn eben dieses Miteinander hat Blogs erst groß gemacht.

9.Welchen Blogbetreiber würdest du gerne als nächstes bei Bloggersdorf im Interview sehen?
Eines der Blogs, die ich mit am liebsten lese, ist das der Nachtschwester [http://nachtaktiv.twoday.net/]. Sie schreibt viel zu selten, aber wenn sie dann mal schreibt, dann ist es immer wirklich sehr gut.

10.Welche drei Fragen hättest du gerne von dem Blogbetreiber beantwortet?
Mir reicht das, was sie von sich erzählt. Ich lasse mich lieber überraschen.

11.Irgendwelche letzten Worte?
Twitter und Facebook verdrängen viele Blogs leider. Ich finde das sehr schade, denn diese beiden Formate haben natürlich ihre Berechtigung, sind aber in ihrer Struktur doch sehr beschränkt. Ich könnte meine Geschichten nie in 140 Zeichen pressen. Darum geht aus Euch hinaus, Leute, und nehmt Euch die Zeit für längere Gedanken. Schreibt wieder mehr Blogs.

fotoregen.net/blog/

Dienstag, März 11th, 2008

Heidi’s Welt besteht aus Fotografien, schönen Landschaften und interessanten Menschen.

Hallo Heidi, stell uns doch bitte kurz dein Blog vor.

In meinem Blog geht es hauptsächlich um mein Leben. Ich halte mich mit Tagesabläufen aber eher zurück, da es für mich kein Tagebuch ist, sondern auch für andere Menschen interessant sein soll. Ich versuche lustige und außergewöhnliche Erlebnisse zu schildern und mein Leben in Fotos festzuhalten.

Fotografierst du beruflich oder privat?

Derzeit rein privat, aber ich würde sehr gerne eine Ausbildung als Fotografin machen. Leider ist es aber nicht einfach, etwas zu finden. Ich bin auch noch nicht ganz überzeugt, ob es der richtige Beruf für mich ist. Ich liebe es zu fotografieren, allerdings ist es professionell schon auch recht mathematisch und das liegt mir weniger.

Darüber scheiden sich die Geister: digital oder analog?

Für mich eindeutig digital, da es viel billiger kommt. Ich fotografiere sehr viel und probiere gerne alles mögliche aus. Viele der Fotos sind dann gar nicht zu gebrauchen, aber dann lösche ich sie eben wieder. Analog würde ich zu viele Filme verbrauchen und auch digitale Ausarbeitung ist heutzutage schon recht gut. Außerdem bearbeite ich die Fotos auch sehr gerne am PC und da hat man es mit Digitalkameras natürlich auch leichter. Ich denke aber nicht, dass die digitale Fotografie die analoge irgendwann ganz verdrängen wird.

Was sind deine Lieblingsmotive?

Gar nicht so einfach. Natur und Tiere würde ich sagen. Am liebsten fotografiere ich draußen bei schönem Wetter. Aber auch Menschen sind interessante Motive, sie sind allerdings nicht so geduldig.

Welche Blogs liest du regelmässig?

Wirklich regelmäßig eigentlich nur private Blogs von Freunden.

Betreibst du noch andere Blogs?

Nein.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Da es langsam Frühling wird bestimmt viele Fotos.

Irgendwelche letzten Worte?

Ich freue mich immer sehr über Kommentare in meinem Blog. Natürlich auch über Verbesserungsvorschläge und Links zu anderen Fotoblogs.

 

Link: www.fotoregen.net/blog/

Foto-Session.at

Dienstag, Februar 19th, 2008

 

Franz Wieser ist Blogger, Fotograf, interessiert an Technik und dem Internet und schon lange im Selbigen unterwegs. Äh, eigentlich kommunizierte er schon vor dem Internet elektronisch. Wie, was, wo, wann, warum und weshalb erzählt er euch nun selber.

Servus Franz. Der Fotobestand auf foto-session.at ist gewaltig. Ist das nun ein Blog oder eine Fotogalerie?

Es ist beides oder eher, es sind Berichte über meine Fotoausflüge und dazu dann die Fotogalerien. Angefangen hat es, als ich auf meiner privaten Homepage über meine Ausflüge und Festbesuche geschrieben habe und dazu immer ein paar Fotos publizierte. Da ich schon vor 20 Jahren anfing, Informationen und meine Erlebnistagebücher noch vor dem Internet in Infonetzwerken bereitzustellen und damals selbst die Portale entwickelte, musste ich mich an den erst vor wenigen Jahren eingeführten Begriff "Blog" gewöhnen. Durch den großen Zuspruch, wurde im Mai 2006 daraus ein eigener Server mit foto-session.at. Ich kombinierte somit meine Bilder und meine Geschichten mit meinem langjährigen Know-How rund um Internet-Technologien und meiner Vision "freier Content für freie Menschen".

Bist du ein professioneller Fotograf? Was sind deine Lieblingsmotive?

Zum Glück brauche ich kein professioneller Fotograf zu sein und darf fotografieren was mir Spass macht und genau diese Fotos kommen seit fast 2 Jahren auf mein Portal. Natur und Sonnenstimmungen, Menschen, Kinder, Tiere, alles rund um das Leben und unsere Gesellschaft. Glückliche und schöne Momente sind einige Begriffe, bei denen ich auf den Auslöser drücke. Meine Fotoausrüstung ist immer dabei, ob beim Familienausflug, beim Treff mit Freunden oder sonstigen Anlässen.

Die Fotos stammen von einigen Fotografen, seid ihr ein Team?

Einige Freunde haben auch immer wieder Spass daran, ihre Fotos und ihre Gechichten ins Internet zu bringen und dafür steht meine Plattform bereit, aber nur wenn es Spass macht. Aus einigen solchen Spässen habe ich in Folge dessen, gemeinsam mit meinen Freunden auch deren eigene Portale mit Geschichten und vielen Fotos initiert.

Was unterscheidet einen guten Fotografen von einem schlechten?

Der gute Fotograf fotografiert gerne und erfreut damit die Menschen. Ob es einen schlechten Fotografen gibt ist fraglich, der würde nicht wirklich fotografieren. Da es subjektiv ist, wie jemand Anderem die Fotos gefallen, muss es nicht am Fotografen liegen. Ich denke jedes Foto hat für den Fotografen einen Wert, ob dieser Wert auch für andere Menschen erkennbar ist liegt nicht daran, ob der Fotograf (jeder der etwas ähnliches wie einen Fotoapparat hat) ein guter oder schlechter Fotograf ist. Wichtig ist, dass man selbst eine Freude und eine schöne Erinnerung daran hat.

Welche Blogs liest du regelmäßig?

Meine eigenen ;) – Natürlich viele, besonders wenn es um Menschen geht, wenn Freiheit und Glück dabei gut rüber kommen. Es sind auch viele Technik-lastige Informationsblogs dabei und an sich alles, was mich als Mensch bewegt.

Betreibst du noch andere Blogs?

Ja. Viele Themen, die mich oder meine Freunde begeistern sind aktiv online vertreten. Durch das Blog/CMS-System von WordPress schaffte ich eine Möglichkeit für mich und meine Freunde auch immer wieder neue Idee und damit Blogs einzurichten. Mit vorne.at zum Beispiel, definierte ich eine Knotenpunkt für unsere und andere Blogs, wobei es sich dann auch um Musik, Computer, Feuerkünstler, Familientherapie, Bergsteigen, Zukunftsvisionen, Tauschkreise, Private Blogs und um vieles Andere dreht. Grob Geschätzt gibt es auf meinen – inzwischen – 2 Servern  über 30 Blogportale oder mehr, da sich Freunde auch selbst Portale aktivieren können ohne das sie meine technische Unterstützung brauchen.

Was können wir in Zukunft von dir und deinem Blog erwarten?

Viele freie Informationen, ob lustiges, wissenswertes oder einfach meine Geschichten. Warum nur von mir und meinem Blog? Von allen Menschen für alle. Neugierig? – ich erzähle dir meine Geschichte. Vieles davon ist auf meinen Blogs zu lesen, zu sehen, zu hören und für Manche vielleicht auch zu fühlen.

Irgendwelche letzten Worte?

Ich möchte viele Menschen ermutigen, dass sie vorhande Ressourcen, die heute auch mit dem Internet aber auch im alltäglichen Leben bereitstehen einfach nutzen, weil es Spass macht. Ich möchte aber auch erzählen, dass es trotz der technischen Möglichkeiten wie Internet, Handy usw. auch noch das Leben und das Natürliche gibt, was nicht vergessen werden sollte.

Franz Wieser

Hab Dank für das Interview, Franz.

Link: www.foto-session.at

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